Rackelos in den Playoffs

  • vonJan Sommerlad
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Nach den letzten starken Wochen und durch die gute Ausgangssituation war es nur eine Frage der Zeit, jetzt ist es so weit: Die Gießen 46ers Rackelos haben sich bereits im fünftletzten Spiel der ProB-Punktrunde vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Und damit verbunden natürlich auch vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Diesmal setzten sich die jungen Basketballer des Trainerduos Rolf Scholz und Lutz Mandler mit 76:67 (34:36) beim KIT SC Karlsruhe durch.

Nach den letzten starken Wochen und durch die gute Ausgangssituation war es nur eine Frage der Zeit, jetzt ist es so weit: Die Gießen 46ers Rackelos haben sich bereits im fünftletzten Spiel der ProB-Punktrunde vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Und damit verbunden natürlich auch vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Diesmal setzten sich die jungen Basketballer des Trainerduos Rolf Scholz und Lutz Mandler mit 76:67 (34:36) beim KIT SC Karlsruhe durch.

Das Kellerkind machte es den Rackelos aber keinesfalls leicht: "Es war das erwartet umkämpfte Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir zu lange gebraucht, um hineinzufinden; auch wegen der Umstellung der Mannschaft", beschrieb Scholz den schwierigen Start. Denn gleichzeitig waren die 46ers in der Bundesliga im Einsatz, und Headcoach Ingo Freyer hatte Dennis Mavin, der erst in der Vorwoche mit 27 Punkten ein Topdebüt für die Rackelos hingelegt hatte, sowie Leon Okpara zwei Spieler in die "Erste" beordert, in der bekannterweise inzwischen auch Ex-Rackelo Jeril Taylor zum festen Stamm gehört.

So startete Karlsruhe direkt mit einem 11:4 (4.) gegen Gießener, denen zunächst noch das richtige Pacing und die Intensität fehlten. Aber dann ließ Bjarne Kraushaar seine Fähigkeiten aufblitzen: Als Pointguard baute er mit Übersicht auf und trat außerdem als Scorer in Erscheinung. Aber der sechsten Minute traf er innerhalb von zehn Minuten vier Dreier aus fünf Versuchen und sorgte damit dafür, dass die Mittelhessen den Anschluss herstellten. Bis zur Halbzeitpause blieb die Partie nun ausgeglichen bei wechselnden Führungen.

In der zweiten Hälfte übernahm nun Gießen das Kommando. In der Defensive schaltete Leo Vrkas den sonstigen Karlsruher Topscorer Davorin Kuntic völlig aus, und in der Offensive glänzten Johannes Lischka und Marian Schick. Lischka erzielte zu Beginn des dritten Viertels gleich zehn Punkte und hatte damit großen Anteil an einem 13:0-Lauf der Gäste zur 47:38-Führung (25.). 18 seiner 19 Punkte erzielte er in der zweiten Halbzeit. Zudem kompensierte Schick – eigentlich als massiger Center eine Bank unter den Brettern – das Fehlen der Shooter Mavin und Okpara: Zwei seiner drei Dreier bei 50 Prozent Quote schoss er im dritten Viertel. Fünf Minuten vor dem Schluss bedeuteten zwei Freiwürfe von Nick Hornsby, der angeschlagen auf die Zähne biss, das 66:55, und in der 39. Minute war mit den Freiwurftreffern von Kraushaar zum 74:60 alles klar.

"Wir haben den Kampf angenommen und in der zweiten Halbzeit die richtige Energie gehabt. Ich bin sehr zufrieden. Bjarne hat ein tolles Spiel gemacht, viel Verantwortung übernommen und die anderen gut in Szene gesetzt", lobte Scholz.

Karlsruhe: Rüeck (6/2), Schmitz (7), Kaufhold (6/2), Davis (8/2), Kuntic (9/2), Black (10), Rothenberg (4), Drezga (15/3), Prahst (2).

Gießen: Kraushaar (20/4; 6 Assists), Thurau, Pjanic (8/1), Lischka (19; 11 Rebounds), Schick (15/3), Vrkas, Okao (2), Hornsby (12).

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