Piljanovic: "Wir sind Favorit"

  • vonLukas Becker
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Nach einer dreiwöchigen Spielpause greifen die U19-Nachwuchskorbjäger der Basketball Akademie Gießen 46ers am Sonntag wieder ins Rennen um die Playoffs in der NBBL ein. Um 13 Uhr empfängt die Mannschaft des Trainerduos Ivica Piljanovic und Marcus Krapp die Uni Baskets Paderborn in der Osthalle.

Nach einer dreiwöchigen Spielpause greifen die U19-Nachwuchskorbjäger der Basketball Akademie Gießen 46ers am Sonntag wieder ins Rennen um die Playoffs in der NBBL ein. Um 13 Uhr empfängt die Mannschaft des Trainerduos Ivica Piljanovic und Marcus Krapp die Uni Baskets Paderborn in der Osthalle.

Im Hinspiel unterlagen die Mittelhessen in Paderborn, doch im Anschluss an diese Partie drifteten die Leistungskurven der beiden Mannschaften auseinander. Die Paderborner verloren die anschließenden fünf Begegnungen und kamen erst in der letzten Woche gegen das Team Bonn/Rhöndorf zu einem Erfolg. Gießen hingegen fand immer besser in die Saison und feierte zuletzt drei Siege in Serie, durch die man sich auf Platz fünf der Division Nordwest vorschob und nun auf Tuchfühlung zu den Playoffplätzen ist. Um diese zu halten, ist ein Heimsieg gegen die Baskets eminent wichtig – das weiß auch Piljanovic: "Wir sind Favorit und müssen so auch auftreten. Ein Sieg ist ganz wichtig für die Playoffs, denn da wollen wir hin."

Dennoch sollte man den Tabellenvorletzten nicht auf die leichte Schulter nehmen, wie der letztwöchige Sieg im Rheinland zeigte. "Sie verfügen über zwei spielstarke Guards, die man kontrollieren sollte. Wenn man das nicht schafft, reißen sie auch die anderen Jungs mit – und dann kann es schwierig werden", so Piljanovic über den Gegner. Damit spricht der Übungsleiter Fritz Hemschemeier und Marcel Freitag an. Insbesondere Hemschemeier spielt eine starke Saison und zeichnet durchschnittlich für 20,7 Punkte, 7 Rebounds, 6,3 Assists und 4,7 Steals verantwortlich.

"Wir haben die spielfreie Zeit genutzt und zwei Testspiele gegen Herrenteams absolviert, um uns an härter geführte Spiele zu gewöhnen. Außerdem haben wir Maßnahmen gegen eine Zonenverteidigung geübt, da wir da immer wieder Probleme hatten", gibt Piljanovic Einblicke in die Vorbereitung. Personell wird das Trainerduo am Sonntag auf Tim Kordyaka verzichten müssen, der beim TSV Krofdorf-Gleiberg im Einsatz ist und dort auch den Rest der Saison agieren wird, da er aufgrund seines anstehenden Abiturs eine sportliche Doppelbelastung vermeiden will. Zudem ist noch fraglich, ob Tim Uhlemann in der NBBL spielen wird oder für Krofdorf.

"Aber wir haben festgestellt, dass wir mit einer kleineren Rotation zumeist besser agieren, da die Spieler schneller in ihren Rhythmus kommen", sieht Piljanovic einer möglichen Personalknappheit gelassen entgegen.

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