Basketball

Lischka erteilt dickes Lob und eine Schelte

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Der Basketball-Bundesligist Gießen 46ers hatte zum Saisonabschluss in die VIP-Loge geladen. Dabei wurde nicht das Geheimnis gelüftet, ob John Bryant bleibt.

Das große Geheimnis wurde natürlich noch nicht gelüftet: "Wir sind in Gesprächen, aber natürlich braucht John auch Zeit, um seine Saison zu reflektieren", sagte Heiko Schelberg, Manager der Gießen 46ers, als ihn ein kleiner Junge beim Saisonabschluss der Bundesliga-Basketballer in der VIP-Loge der Osthalle am Mittwochabend nach einem Verbleib von Star-Center John Bryant fragte. "Vielleicht musst du dein Sparschwein köpfen", hatte Benjamin Lischka vorher dem kleinen Fan bereits angedeutet, worum es geht: Bryant, der am Mittwoch auch als effektivster BBL-Spieler ausgezeichnet wurde, hat seinen Marktwert mit einer überragenden Saison in die Höhe getrieben.

Einblicke in das Innengebilde

Doch auch neben dem Thema Bryant gab es in der Talkrunde, moderiert vom scheidenden Hallensprecher Oliver Reul, amüsante Einblicke in das Innengebilde der Mannschaft: "Wir haben in den vergangenen zehn Jahren mehr Zeit miteinander verbracht als mit unseren Frauen", wusste Co-Trainer Steven Wriedt über die Beziehung zu seinem Chef Ingo Freyer zu erzählen. Lischka wiederum verriet: "Unter Denis Wucherer hatte ich nicht mehr viel Spaß am Basketball. Ingo Freyer hat mich weitergebracht, jetzt traue ich mich Sachen, an die ich letztes Jahr nicht mal gedacht hätte", und erklärte, dass die BBL ein Schiedsrichter-Problem habe: "Das muss besser werden!" Dazu gab es für die Fans eine Möglichkeit, sich persönlich von ihren Lieblingen zu verabschieden, Fotos zu machen und Autogramme zu holen. Für Bryant steht heute eine wichtige Prüfung an: Der Center muss zum Deutsch-Test – im Sommer will der Center eingebürgert werden. Sollte das klappen, dürfte noch das ein oder andere Sparschwein sein Leben lassen müssen, um den 30-Jährigen an der Lahn zu halten.

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