TV Lich festigt Rang drei

  • vonJan Sommerlad
    schließen

In der Basketball-Oberliga der männlichen U18 spitzt sich der Fünfkampf um die vier freien Plätze zur Teilnahme an der Hessenmeisterschaft zu – und beide mittelhessischen Vertreter mischen weiter mit. Im ersten Spiel des neuen Jahres verlor die Basketball Akademie Gießen 46ers Gießen zwar gegen Eintracht Frankfurt, aber gegen den Tabellenführer, der seinen 13. Sieg in Folge feierte, ist diese Niederlage zu verschmerzen. Der TV Lich nutzte dies, um auf die fünftplatzierten Gießener einen weiteren Sieg Vorsprung durch den Erfolg gegen Kassel draufzupacken. Allerdings stehen auf dem Restprogramm der drittplatzierten Licher noch die beiden Spitzenteams aus Kronberg und Frankfurt sowie mit Wiesbaden auch noch der Fünfte im Bunde des HM-Kandidatenkreises. Gießen hingegen hat in der Punktrunde aus der Spitzengruppe nur noch Wiesbaden vor der Brust.

In der Basketball-Oberliga der männlichen U18 spitzt sich der Fünfkampf um die vier freien Plätze zur Teilnahme an der Hessenmeisterschaft zu – und beide mittelhessischen Vertreter mischen weiter mit. Im ersten Spiel des neuen Jahres verlor die Basketball Akademie Gießen 46ers Gießen zwar gegen Eintracht Frankfurt, aber gegen den Tabellenführer, der seinen 13. Sieg in Folge feierte, ist diese Niederlage zu verschmerzen. Der TV Lich nutzte dies, um auf die fünftplatzierten Gießener einen weiteren Sieg Vorsprung durch den Erfolg gegen Kassel draufzupacken. Allerdings stehen auf dem Restprogramm der drittplatzierten Licher noch die beiden Spitzenteams aus Kronberg und Frankfurt sowie mit Wiesbaden auch noch der Fünfte im Bunde des HM-Kandidatenkreises. Gießen hingegen hat in der Punktrunde aus der Spitzengruppe nur noch Wiesbaden vor der Brust.

Basketball Akademie Gießen 46ers – Eintracht Frankfurt 52:76 (32:38): Gegen das Topteam vom Main, das schon in der Hinrunde klar mit 81:55 gegen die BA gewonnen hatte und nun seinen 13. Sieg am Stück anstrebte, musste Gießens Trainer Marcus Krapp mit Sebastian Brach, Paul Schneider, Paul Carl und Tizian Ortwein gleich vier Stammspieler ersetzen. Doch trotz dieser schlechten Vorzeichen schlug sich der Gastgeber eine Halbzeit lang sehr gut gegen den Tabellenführer. Nach dem 3:10-Rückstand (5.) wurden die 46ers defensiv präsenter und glichen zum 14:14 aus. Das Viertel endete 16:18, und auch im zweiten Viertel blieb die BA ebenbürtig. Nur durch das Verschenken vieler offener Würfe lag der Gastgeber zur Pause knapp mit 32:38 hinten. Ein Dreier von Fritz Rostek bedeutete zu Beginn der zweiten Hälfte das 35:39 – doch danach wandelte Gießen seine vielen guten Aktionen nicht in Punkte um. Frankfurts Center ergriff nun die Initiative und leitete mit einem Dreier einen 11:0-Lauf der Gäste ein. Davon erholte sich Gießen nicht mehr. "Das dritte Viertel war entscheidend. Hätten wir unsere Chancen genutzt, wäre das Spiel offen geblieben", resümierte Krapp. Gießen: Maxim Dietrich (2), Noah Emrich (7), Kevin Eva, Lennard Hoppe (6), Torben Koplin, Robin Njie (16), Fritz Rostek (8), Nicolai Sann (8), Tim Schneider (5), Kekai Yan.

TV Lich – ACT Kassel 89:40 (54:14): Der Tabellendritte war zu Hause trotz der Weihnachtspause klar favorisiert gegen den Tabellenletzten, den Lich bereits in der Hinrunde mit 77:29 weggefegt hatte und der nun nur zu sechst nach Mittelhessen fuhr. Der TVL war von Beginn an in allen Belangen überlegen gegenüber den Nordhessen, die die schwächste Offense der Liga aufweisen. Gegen einen chancenlosen Gegner zeigte Lich 25 Minuten lang starken Basketball, indem der TVL die ACT gnadenlos an die Wand spielte. Über das bereits alles sagende 30:5 aus dem ersten Viertel und den 54:14-Pausenstand zog die Mannschaft von Trainer David Lauer sogar bis auf 70:17 (26.) davon. Danach schalteten die Hausherren nicht nur einen, sondern gleich zwei bis drei Gänge herunter und erlaubten dem Schlusslicht ein wenig Ergebniskorrektur.

"Nach fast vier Wochen ohne Teamtraining war das 25 Minuten lang sehr ansehnlich. Die Jungs hatten bis dahin richtig Bock, und das hat man ihnen auch angemerkt. Die restlichen 15 Minuten waren dann ohne Spannung, was aber bei dem Spielstand auch nicht verwunderlich ist. Das war ein gutes Spiel, um ein bisschen in den Rhythmus zu kommen", bilanzierte Lauer.

Lich: Luca Dinges (4), Tobias Endres (9/1), Gregor Gümbel (10/1), Paul Hungenberg (6), Finn Jakob (6), Marcel Mayer (6), Lucas Nasev (6/2), Cedric Ohly (7), Johannes Roith (17/2), Till Wagner (18/2).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare