Lich bleibt dran

  • vonSebastian Kilsbach
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Mit einem deutlichen Auswärtssieg in Wiesbaden hält Lich Kontakt zum dritten Platz in der U18-Basketball-Oberliga. Die BA Gießen 46ers hielt beim Tabellenführer in Kronberg 32 Minuten lang gut mit, bevor am Ende die Kraft fehlte und es noch eine deutliche Niederlage setzte.

Mit einem deutlichen Auswärtssieg in Wiesbaden hält Lich Kontakt zum dritten Platz in der U18-Basketball-Oberliga. Die BA Gießen 46ers hielt beim Tabellenführer in Kronberg 32 Minuten lang gut mit, bevor am Ende die Kraft fehlte und es noch eine deutliche Niederlage setzte.

BC Wiesbaden – Lich Basketball 61:105 (34:47): Trotz zweier Dreier von Lichs Johannes Roith gleich zu Beginn verlief der Start in die Partie schleppend. Nach dem ersten Viertel konnten sich die Licher so nur über eine knappe 25:20-Führung freuen – zu wenig für die klare Zielsetzung von Coach Markus Neufeld: "Ein Sieg war absolute Pflicht, um an die Hessenmeisterschaft anzuknüpfen. Das Hinspiel haben wir nur mit fünf Punkten Differenz gewonnen", warnte der Übungsleiter. Durch eine Steigerung in der Defensive konnten die Wetterstädter bis zur Halbzeit bereits auf 47:34 davonziehen. Wiesbadens eingestreute Zonenverteidigung verfehlte ihr Ziel. Durch einen 15:0-Blitzstart nach dem Seitenwechsel, an dem neben Roith auch Gregor Gümbel großen Anteil hatte, waren die Weichen zum Sieg jedoch endgültig gestellt. Neufeld verteilte die Spielzeit in der Folgezeit großzügig, nicht zuletzt auch deshalb, da sich Wiesbaden früh seinem Schicksal ergab. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Team. Nächste Woche heißt es, den Fokus gegen Frankfurt zu bewahren", blickt der Trainer direkt auf die kommende Aufgabe. Tatsächlich handelt es sich bei der Nachholpartie um ein Schlüsselspiel. Mit einem Sieg über die Eintracht könnte Lich nach Punkten mit dem derzeitigen Tabellendritten gleichziehen. Gegenwärtig steht das Team auf Rang fünf. – Lich: Atay (1), Biehl, Dinges (9), Eisler, Gümbel (30), Jakob (22), Roith (40), Wagner (1), Wurm (2).

MTV Kronberg – BA Gießen 46ers 99:79 (53:41): Gegen den physisch überlegenen Tabellenführer zeigten die 46ers eine über 32 Minuten stabile Leistung. "Das Ergebnis täuscht ein wenig", lobt Coach Ivica Piljanovic seine Jungs, die sich im Vergleich zum Saisonbeginn auch gegen die Zonenverteidigung der Kronberger gut präsentierten. Allein die Kraft ging den nur zu siebt angetretenen Mittelhessen nach dem Seitenwechsel mehr und mehr aus. Mit Yuma Janeck und Lennox Burghard hatten zwei Gießener an diesem Tag bereits in der U16-Bundesliga auf dem Parkett gestanden. Karl Maruschka, der mit 21 Punkten bester Punktesammler der Gäste war, wurde in der zweiten Hälfte von den Kronbergern zudem mit einer Box-and-one-Verteidigung gesondert in die Mangel genommen: Vier Akteure spielen dabei eine Zonenverteidigung, während der fünfte einen Gegner in der Mann-Mann-Verteidigung deckt. "Das hat uns ein wenig aus dem Tritt gebracht", sagte Piljanovic, dessen Team so gegen Ende noch recht deutlich verlor. Unter dem Strich ist der Trainer mit der Leistung und Entwicklung seines Teams aber weiter zufrieden. – Gießen: Bötz (10), Burghard (3), Eva (10), Janeck (9), Kerlach (9), Maruschka (21), Sann (17).

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