Lange Paroli geboten

  • vonSebastian Kilsbach
    schließen

Gegen den Klassenprimus hielten die U18-Basketballer aus Lich die Begegnung bis zum Ende offen, mussten sich aber in der Oberliga der männlichen Jugend schließlich mit 67:73 gegen den MTV Kronberg geschlagen geben. Auch der Nachwuchs der BA Gießen 46ers konnte den favorisierten Frankfurtern auswärts zunächst die Stirn bieten, bevor diese im zweiten Viertel von der Dreierlinie heiß liefen und die Partie noch mit 84:66 gewannen.

Gegen den Klassenprimus hielten die U18-Basketballer aus Lich die Begegnung bis zum Ende offen, mussten sich aber in der Oberliga der männlichen Jugend schließlich mit 67:73 gegen den MTV Kronberg geschlagen geben. Auch der Nachwuchs der BA Gießen 46ers konnte den favorisierten Frankfurtern auswärts zunächst die Stirn bieten, bevor diese im zweiten Viertel von der Dreierlinie heiß liefen und die Partie noch mit 84:66 gewannen.

Lich Basketball – MTV Kronberg 67:73 (30:34): Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten die Wetterstädter gegen den MTV Kronberg erstmals wieder eine Niederlage quittieren. Dabei rang man dem Tabellenführer aber alles ab. Durch eine gute Leistung im zweiten und dritten Viertel konnte Lich mit einer 56:55-Führung in den Schlussabschnitt gehen, musste aber früh auf Gregor Gümbel verzichten, der bereits nach 25 Minuten mit seinem fünften Foul auf der Bank Platz nehmen musste. "Er hat uns gefehlt. Trotzdem haben wir eine gute Leistung gezeigt. Am Ende hat das letzte Quäntchen Glück gefehlt", beschreibt Coach Markus Neufeld den Spielausgang. Kronberg stellte mit einem Dreier in der Schlussminute schließlich die Weichen auf Sieg.

Vier Spieltage vor dem Ende der Rückrunde stehen die Licher damit auf Platz fünf, liegen aber nur zwei Punkte hinter dem Tabellendritten TuS Makkabi Frankfurt.

Lich Basketball: Atay, Biehl, Dinges, Erll (6), Gümbel (11), Jakob (24), Roith (22), Wagner (4), Wurm.

Zehn Minuten für jeden

TuS Makkabi Frankfurt – BA Gießen 46ers 84:66 (45:35): Wie schon im Hinrundenspiel, das mit 57:60 nur knapp verloren wurde, zeigten sich die auf dem vorletzten Platz stehenden Jung-46ers auch am Wochenende bei Makkabi Frankfurt in guter Verfassung. Vor allem Innenspieler Rodi Cicek hatte den Mittelhessen damals wehgetan. "Dieses Mal haben wir ihn gut kontrolliert und vor allem am Brett wenig zugelassen", zeigte sich Coach Ivica Piljanovic mit dem Spielauftakt seiner Schützlinge hochzufrieden. Durch eine Mixtur aus Distanzschüssen und Zügen zum Korb führten die mit nur acht Spielern angereisten Gießener nach zehn Minuten mit 24:18.

Danach fackelten die Hausherren von der Dreipunktelinie aber ein spektakuläres Feuerwerk ab. Sechs Dreier, darunter ein von kurz hinter der Mittellinie genommener Schuss kurz vor der Pause, ließen Frankfurt mit 45:35 in die Kabine gehen. Auch nach dem Seitenwechsel sollte den Mainstädtern das Zielwasser nicht ausgehen. "Wir konnten nicht mehr zurückkommen. Frankfurt hat immer wieder von außen getroffen. Obwohl wir gefühlt eine gute Leistung gezeigt haben, spricht das Endergebnis eine klare Sprache", analysierte Piljanovic. 13 Dreier netzte TuS Makkabi insgesamt ein. Auch Viertel Nummer drei ging mit 18:11 an den Gastgeber.

Wichtiger als die nackten Resultate ist dem Übungsleiter aber auch im letzten Saisonviertel die sportliche Entwicklung seiner Schützlinge, bei denen wieder jeder auf mindestens zehn Minuten Einsatzzeit kam. Weiter geht es mit einem Heimspiel gegen Hanau, das noch ohne Sieg am Ende der Tabelle steht.

BA Gießen 46ers: Bötz (14), Eva (9), Janeck (19), Kerlach (6), Rostek (6), Sann (8), Thormeier (4), Yan.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare