Konkurrenzkampf spornt an

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Bjarne Kraushaar ist es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen – trotz seiner erst 19 Jahre. Für den Basketball-Profi der Gießen 46ers ist es keine Seltenheit, in der Crunch-Time, wenn es um Sieg oder Niederlage geht, Entscheidungen zu treffen. Damit ist der gebürtige Gießener auf Basketball-Ebene groß geworden. Schon von klein auf hat er gelernt, mit Erfolgen, aber auch mit Pleiten umzugehen. Das hat seinen Charakter geprägt, seine Persönlichkeit und seine Mentalität entwickelt. Auf der Königsposition Spielmacher muss man vorneweg gehen, den anderen den Weg weisen, die Kollegen besser machen.

Bjarne Kraushaar ist es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen – trotz seiner erst 19 Jahre. Für den Basketball-Profi der Gießen 46ers ist es keine Seltenheit, in der Crunch-Time, wenn es um Sieg oder Niederlage geht, Entscheidungen zu treffen. Damit ist der gebürtige Gießener auf Basketball-Ebene groß geworden. Schon von klein auf hat er gelernt, mit Erfolgen, aber auch mit Pleiten umzugehen. Das hat seinen Charakter geprägt, seine Persönlichkeit und seine Mentalität entwickelt. Auf der Königsposition Spielmacher muss man vorneweg gehen, den anderen den Weg weisen, die Kollegen besser machen.

"Der Sport macht einen selbstbewusster – und er hat mir in allen Belangen viel gebracht", erklärt Kraushaar. Schon als Vierjähriger erkannten Experten sein Talent. Viele seiner Weggefährten waren ebenfalls talentiert – aber sie schafften nicht den Sprung zum Profi. Schon frühzeitig musste er mit Entbehrungen leben. "Für mich ist es normal, dass etwas wegfällt", stand der Sport für ihn immer an erster Stelle. Sein gesunder Ehrgeiz trieb ihn dazu, noch mehr und härter zu trainieren, damit sein großer Wunsch in Erfüllung gehen würde. Die Auftritte bei Heimspielen in einer mit knapp 3800 Zuschauern ausverkauften Osthalle sind etwas Besonderes und auch eine Art Belohnung für den absolvierten Weg.

Konkurrenzkampf spornt ihn an – und davon hat er tagtäglich reichlich. Besetzen doch meist die Amerikaner die Spielmacher-Position in den Bundesliga-Teams. Da muss man schon aus einem besonderen Holz geschnitzt sein, um sich als Deutscher durchzusetzen.

Zurzeit absolviert der 19-Jährige ein Praktikum in einem Gießener Familienzentrum. Im nächsten Jahr will der Gießener neben seinem Profi-Dasein ein Studium beginnen. Als Tipp an sportlich Gleichgesinnte gibt er mit: "Man muss Spaß an der Sache haben und Leidenschaft entwickeln, sonst kann man keinen Leistungssport ausüben."

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