Basketball-Bundesliga

Für Jena geht Welt nach Abstieg nicht unter

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Die endgültige Gewissheit über den Abschied aus der Basketball-Bundesliga sorgt bei Science City Jena für neue Angriffslust. Nach drei Jahren Erstklassigkeit stehen die Thüringer vorzeitig als erster Absteiger fest. "Für uns geht die Welt nicht unter. Wir waren jedes Jahr darauf vorbereitet, dass es passieren kann", sagte Geschäftsführer Lars Eberlein vor der 87:93-Niederlage bei den Telekom Baskets Bonn am Sonntag. "Wir werden definitiv in der 2. Liga wieder angreifen."

Die endgültige Gewissheit über den Abschied aus der Basketball-Bundesliga sorgt bei Science City Jena für neue Angriffslust. Nach drei Jahren Erstklassigkeit stehen die Thüringer vorzeitig als erster Absteiger fest. "Für uns geht die Welt nicht unter. Wir waren jedes Jahr darauf vorbereitet, dass es passieren kann", sagte Geschäftsführer Lars Eberlein vor der 87:93-Niederlage bei den Telekom Baskets Bonn am Sonntag. "Wir werden definitiv in der 2. Liga wieder angreifen."

Mit drei Siegen aus den ersten sechs Saisonspielen gelang Jena ein solider Start – seitdem kamen lediglich zwei weitere Erfolge dazu. Nach zwölf Niederlagen in Serie war das sportliche Schicksal durch den 84:81-Sieg des Konkurrenten Mitteldeutschen BC über die Basketball Löwen Braunschweig am Samstag vorzeitig besiegelt, anschließend ging das Duell mit Bonn verloren. Da die Chemnitz Niners im fünften und entscheidenden Halbfinalspiel der ProA an Zweitligameister Hamburg Towers gescheitert waren, steht nächste Saison im MBC nur noch ein ostdeutsches Team in der Bundesliga. Aber Eberlein kündigte an: "Wir kommen wieder". Die Nürnberg Falcons haben neben Hamburg den sportlichen Aufstieg geschafft.

Die Merlins Crailsheim schweben nach dem 63:88 gegen die gerettete BG Göttingen weiter in höchster Abstiegsgefahr. Durch eine 78:80-Niederlage gegen Frankfurt verpassten die Eisbären Bremerhaven allerdings noch den endgültigen Klassenverbleib und liegen einen Sieg vor Crailsheim. In der Spitzengruppe festigte ALBA Berlin den dritten Platz und versetzte Würzburg einen Rückschlag im Kampf um einen Playoff-Rang. Der Hauptstadtclub setzte sich am Sonntag deutlich mit 108:69 gegen die Franken durch. Tabellenführer FC Bayern feierten einen souveränen 99:76-Erfolg bei den Gießen 46ers.

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