Gießen 46ers

Jared Jordan: "Ich habe meinen Rhythmus gefunden"

  • schließen

Jared Jordan ist seit zwei Monaten für die Gießen 46ers am (Basket-)Ball und will weiter das Ziel Playoff-Teilnahme verfolgen. Allerdings erwartet er einen harten Kampf.

Jared Jordan schlurfte über den Flur vor der Umkleidekabine in der Bayreuther Oberfrankenhalle, immer noch sichtlich geschafft. Fast 33 Minuten stand der Spielmacher der Gießen 46ers am Freitag auf dem Parkett, konnte aber trotz zwölf Punkten und vier Assists die 80:95-Niederlage seines Teams in der Basketball-Bundesliga bei BBC medi Bayreuth nicht verhindern. Nach acht Spielen im 46ers-Dress ist die Bilanz des besten Vorlagengebers in der digitalen Datenbank der Basketball-Bundesliga mit je vier Siegen und Niederlagen ausgeglichen. Zwei Monate nach der Ankunft Jordans in Gießen ist es an der Zeit für ein kurzes Gespräch mit dieser Zeitung.

Jared Jordan, heute ging es mit einer sehr kleinen Rotation gegen Bayreuth. Wie fühlen Sie sich nach so einem Spiel?

Jared Jordan: Wir wussten, dass es schwierig werden würde, selbst, wenn wir mit unserem kompletten Team angetreten wären. Die Ausfälle haben uns zweifellos wehgetan. Wir können jetzt versuchen, das mit unserer kurzen Rotation zu entschuldigen, aber wir waren am Ende einfach platt.

Sie sind nun zwei Monate in Gießen. Wie fühlen Sie sich inzwischen im Kreise Ihrer neuen Kollegen?

Jordan: Oh, ich fühle mich schon viel besser als am Anfang, so viel ist sicher! Ich habe etwas gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden. Ich wusste, dass ich ein bisschen Zeit brauchen würde, weil ich ein paar Monate nicht gespielt hatte. Aber jetzt fühlt sich mein Körper schon deutlich besser an.

Die Niederlage kam gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoffs. Was glauben Sie, wie stehen die Chancen, dass Sie am Ende unter den ersten acht sein werden?

Jordan: Das wird ein harter Kampf. Wenn man sich die Tabelle ansieht, sieht man, dass sieben Mannschaften um drei Plätze kämpfen. Wahrscheinlich wird man mindestens 18 Siege brauchen, um eine Chance zu haben, und dann wird es auf direkten Vergleiche ankommen. Die Niederlage tut also weh. Wir müssen so schnell wie möglich so viele Siege wie möglich einfahren.

Sie spielen mit einem exzellenten Passer auf den großen Positionen in John Bryant. Wer ist der bessere Pointguard, Sie oder er?

Jordan: (lacht) Ich habe ja früher schon ein paar Mal gegen ihn gespielt und die Sache mit ihm ist, dass er ein unglaublicher Passer ist, jemand, der gerne den Ball passt. Es hat schon seine Gründe, dass er diesen Ruf hat und zweifacher MVP ist. Er ist ein super Spieler und ein noch besserer Typ in der Kabine, der immer dafür sorgt, dass die Stimmung gut ist bei uns.

Verändert es Ihr eigenes Spiel, mit einem solchen Spieler zusammenzuarbeiten? Für gewöhnlich sind Sie ja mit deutlichem Abstand der beste Passer Ihrer Mannschaft.

Jordan: Nein, eigentlich nicht. John ist unser bester Spieler, also geben wir ihm den Ball. Mannschaften doppeln ihn entweder – dann passt er – und wenn nicht, macht er 25 oder 30 Punkte. Also gebe ich ihm den Ball, so einfach ist das.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare