Hühn debütiert mit zwei Siegen

  • vonJan Sommerlad
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Am vergangenen Wochenende stand Marcus Krapp in der Basketball-Oberliga der männlichen U18 zum vorerst letzten Mal als Trainer an der Seitenlinie der Basketball Akademie Gießen 46ers, da er inzwischen die JBBL-Mannschaft der Mittelhessen übernahm. Sein Nachfolger wurde Christopher Hühn, der nun mit zwei Siegen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Top-Einstand feierte. Zunächst siegte die BA klar gegen Hanau, tags darauf sogar noch klarer im Nachholspiel des elften Spieltages in Offenbach. Der TV Lich zeigte ebenfalls eine starke Leistung, auch wenn er sich Tabellenführer Frankfurt knapp geschlagen geben musste. Mit dieser Ausbeute sind Lich und Gießen nun punktgleich Dritter und Vierter in der Tabelle, und zwar mit je drei Punkten Vorsprung vor Wiesbaden. Am kommenden Wochenende kann Lich mit einem Sieg über die Hauptstädter also gleich beide Mittelhessen-Teams ins Final Four um die Hessenmeisterschaft befördern.

Am vergangenen Wochenende stand Marcus Krapp in der Basketball-Oberliga der männlichen U18 zum vorerst letzten Mal als Trainer an der Seitenlinie der Basketball Akademie Gießen 46ers, da er inzwischen die JBBL-Mannschaft der Mittelhessen übernahm. Sein Nachfolger wurde Christopher Hühn, der nun mit zwei Siegen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Top-Einstand feierte. Zunächst siegte die BA klar gegen Hanau, tags darauf sogar noch klarer im Nachholspiel des elften Spieltages in Offenbach. Der TV Lich zeigte ebenfalls eine starke Leistung, auch wenn er sich Tabellenführer Frankfurt knapp geschlagen geben musste. Mit dieser Ausbeute sind Lich und Gießen nun punktgleich Dritter und Vierter in der Tabelle, und zwar mit je drei Punkten Vorsprung vor Wiesbaden. Am kommenden Wochenende kann Lich mit einem Sieg über die Hauptstädter also gleich beide Mittelhessen-Teams ins Final Four um die Hessenmeisterschaft befördern.

Basketball Akademie Gießen 46ers – TG Hanau 93:55 (45:34): Das Debüt des neuen Trainers sah schon durch den 9:0-Start durch Punkte von Paul Carl und Robin Njie nach einem Erfolg aus. Entsprechend früh konnte Christopher Hühn durchwechseln, um alle Spieler einzusetzen. Darunter litt zwar ein wenig der Rhythmus, doch die Führung blieb durchgehend zweistellig wie etwa beim 27:17 nach dem ersten Viertel oder beim 45:34 zur Pause. Die Vorentscheidung für Gießen, das bereits in Hanau klar mit 80:57 gewonnen hatte, fiel im dritten Viertel. Ab der 24. Spielminute legte die BA einen 17:0-Lauf hin, durch den es dieses Viertel mit 29:7 für sich entschied und die Führung auf über 30 Zähler anwachsen ließ.

Gießen: Elias Boutama, Paul Carl (21), Maxim Dietrich (2), Noah Emrich (4), Kevin Eva (8), Torben Koplin (11), Karl Maruschka (4), Robin Njie (12), Fritz Rostek, Nicolai Sann (8), Paul Schneider (21), Kekai Yan (2).

TV Lich – Eintracht Frankfurt 69:76 (31:37): In der Vorwoche hatte Lichs Trainer David Lauer noch "die erbärmlichste Leistung, die sie je abgeliefert haben", seiner Jungs moniert. Umso mehr freute er sich über diese Leistung: "Genau die richtige Antwort auf das Spiel letzte Woche. Wir haben wirklich gut agiert, an beiden Enden des Feldes, und haben den Kampf zu 100 Prozent angenommen. Leider hat dann am Ende das Quäntchen Glück gefehlt, um die Überraschung perfekt zu machen. Trotzdem lässt mich die Leistung sehr positiv auf die letzten beiden Spiele gucken." Denn die Mittelhessen hatten den überlegenen Tabellenführer, der 15:1-Siege auf dem Konto hat, am Rande einer Überraschung. Anders als beim 47:80 in der Hinrunde, war Lich dem besten Team der Liga diesmal ebenbürtig. Nach dem 0:6-Start kam der TVL immer besser in die Partie, der vor allem in der Defensivarbeit überzeugte. Im zweiten Viertel ging Lich sogar in Führung, auch wenn die Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit durch einen starken Lauf zwischenzeitlich auf 47:33 davonzogen. Aber Lich kam zurück und verkürzte auf 63:66 (38.). Zwei Dreier Frankfurts entschieden die Begegnung aber, aus der die Heimmannschaft erhobenen Hauptes gehen kann.

Lich: Luca Dinges (1), Gregor Gümbel (5), Paul Hungenberg (10), Finn Jakob (6), Marcel Mayer (7), Lucas Nasev, Cedric Ohly (12/1), Johannes Roith (5/1), Till Wagner (23/4).

EOSC Offenbach – Basketball Akademie Gießen 46ers 35:97 (22:57): Auch das zweite Spiel mit Christopher Hühn als Coach verlief deutlich. Beim Tabellenletzten rollten die 46ers schon im ersten Viertel mit 31:8 über die überforderten Mainhessen hinweg. Auch hier konnte der Coach frühzeitig alle Akteure spielen lassen. Zwar fiel das Ergebnis etwas gnädiger als beim 126:45 Gießens in der Hinrunde aus, aber ein Auswärtssieg mit über 60 Punkten Differenz ist ebenfalls eine stattliche Marke. Damit ist die Qualifikation für die HM bereits fast geschafft. Zum einen kann Gießen zwar auf Licher Schützenhilfe in der kommenden Woche hoffen, zum anderen aber gegen zwei schwächere Gegner (Langen und Bad Homburg) natürlich auch aus eigener Kraft die Qualifikation zum hessischen Endturnier schaffen.

Gießen: Maxim Dietrich (12), Noah Emrich (4), Torben Koplin (6), Karl Maruschka (5), Robin Njie (15), Fritz Rostek (6), Nicolai Sann (11), Paul Schneider (9), Tim Schneider (18), Kekai Yan (11).

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