Gießen 46ers

Härtetest für Gießen 46ers an der Elbe

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Harter Tripp an die Elbe: Die Gießen 46ers absolvieren im hohen Norden fünf Einheiten in zweieinhalb Tagen. Dabei stehen zwei Testspiele für den Basketball-Bundesligisten in Hamburg an.

Eine Alsterfahrt ist zwar vorgesehen – am Sonntag vor der Abreise als eine Art Teambuildingmaßnahme. Aber die vier Tage der Gießen 46ers in der Perle des Nordens als einen Ausflug zu bezeichnen, ist schlichtweg falsch. "Auf uns kommen harte Tage zu", erklärt Cheftrainer Ingo Freyer, der die Einladung seines Heimatvereins SC Rist Wedel mit einem Kurz-Trainingslager verbunden hat, das es in sich hat.

Schon gestern ging es Richtung Norden. Der Abschluss der zweiten Vorbereitungswoche, in der überwiegend Kraft und Kondition auf dem Programm stand, für den Bundesliga-Heimstart am 30. September gegen den Mitteldeutschen BC (Ticket-Vorverkauf startet am 4. September) begann am Donnerstagabend mit einer Trainingseinheit. Am Freitagmorgen versammelt Freyer sein Team ebenfalls wieder in der Halle, ehe am Abend um 20 Uhr der Test gegen Rist Wedel (Pro B) in der Steinberghalle auf John Bryant und Co. zukommt. Am Samstagmorgen folgt wieder eine Einheit und am Abend das Spiel beim Pro-A-Ligisten Hamburg Towers (20 Uhr) in der Edel-optics.de Arena, in der kürzlich die Rollstuhlbasketball-WM ausgetragen wurde. Sonntag in der Früh bittet Freyer sein Team erneut zum Training, erst danach ist ein bisschen Freizeit und Sightseeing angesagt.

"Meine Spieler haben schwere Beine – und werden noch schwerere an diesem verlängerten Wochenende erhalten. Das ist aber normal für diese Phase der Vorbereitung", sagt Freyer, der sich auf die intensiven Tage mit dem Team freut. Elf Spieler hat er für den Härtetest mitgenommen. Dabei ist auch der am Brustmuskel verletzte David Bell. Der 37-Jährige muss natürlich noch lange pausieren, ist aber in jeder Trainingseinheit und Maßnahme beim Team. "David ist total integriert, obwohl er nicht spielt", so Freyer, der den Guard aus der gemeinsamen Zeit aus Hagen kennt. Der Coach freut sich schon auf die Rückkehr von Bell, der voraussichtlich in vier Monaten wieder einsetzbar ist. "Wenn er zurückkommt, erhalten wir sicherlich noch einen Schub", konstatiert Freyer. Auf "Ersatz" Brandon Thomas hält der Trainer ebenfalls große Stücke.

Mit dem Test-Heimauftritt seiner Mannschaft am vergangenen Freitag gegen den ProA-Ligisten aus Hanau war Freyer zufrieden. "Auch wenn wir von Viertel zu Viertel schwächer geworden sind. Die Leute in der Halle waren aber zufrieden."

Mit der Unterstützung einiger Fans können die Gießen 46ers in beiden Begegnungen im hohen Norden rechnen. Ein Anhängerschar macht sich am Freitag auf den Weg in die Elbstadt, wird sich die beiden Partien anschauen und sicherlich auch die Attraktionen in der Hafenstadt Hamburg.

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