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Rat- und fassunglos: John Bryant, Brandon Thomas und die Gießen 46ers haben trotz zeitweiliger 15-Punkte-Führung das Bundesliga-Heimspiel gegen S’Oliver Würzburg mit 73:74 verloren.

Gießen 46ers

Gießen 46ers wieder Schlusslicht

  • Ralf Waldschmidt
    vonRalf Waldschmidt
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In der Basketball-Bundesliga haben die Gießen 46ers das Heimspiel gegen S’Oliver Würzburg mit 73:74 (47:35) verloren und sind wieder Tabellenschlusslicht.

(ra). War’s das für Basketball-Bundesligist Gießen 46ers? Im Erstliga-Abstiegskampf setzte es am Samstagabend eine 73:74 (25:16, 22:19, 8:19, 18:20)-Heimniederlage gegen S’Oliver Würzburg. Damit ist das Team von Trainer Rolf Scholz wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht und liegt weiterhin sechs Zähler hinter einem Nichtabstiegsrang.

Nach einer starken Vorstellung in der ersten Hälfte und einer komfortablen 47:35-Pausenführung schienen die Gießener auf dem Weg, im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal ein Zeichen zu setzen. Zwischenzeitlich lagen die ohne Alen Pjanic und Chad Brown angetretenen Gießener gar mit 15 Punkten (31:16, 12./45:30, 18.) in Front.

Sechs punktlose Minuten im dritten Viertel, eine Vielzahl an technischen Fehlern im Schlussabschnitt sowie der erfolglose Versuch, in den letzten 24 Sekunden die Partie noch zum 75:74 zu drehen, führten zur ernüchternden Niederlage.

Bei den 46ers herrschte nach der Schlusssirene Rat- und Fassunglosigkeit. Der engagierte und gekonnte Auftritt im ersten Abschnitt hatte berechtigte Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis gemacht. Der unerklärliche Einbruch im dritten Viertel machte diese aber zunichte.

Da halfen die 18 Punkte von Brandon Thomas ebensowenig wie die 15 Zähler von Brandon Bowman. Unter dem Strich fehlten wiederholt die Führungsfiguren in den Stresssituationen sowie eine bessere Drei-Punkte-Bilanz als das 27/10. Bester Werfer in einem lange Zeit wenig überzeugenden Würzburger Team war Cameron Hunt (18).

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