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Luke Petrasek traf stark aus der Distanz für die Gießen 46ers. 

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Gießen 46ers: Wichtiger Sieg gegen medi Bayreuth

Wichtiger Sieg für die Gießen 46ers: Gegen medi Bayreuth entwickelte sich ein Krimi, weil die Freyer-Jungs nicht an die Rebounds kamen. Doch am Ende behielten Stephen Brown und Teyvon Myers die Nerven. 

Nach der bitteren Niederlage gegen die Telekom Baskets Bonn hatten die Gießen 46ers zuletzt einen Überraschungssieg gegen die MHP Riesen Ludwigsburg eingefahren. Von einem geplatzten Knoten war nach der Partie die Rede. Aber wie nachhaltig war der erste Erfolg nach vier Niederlagen ab Stück für das Team für Trainer Ingo Feyer? 

Das Spiel von medi Bayreuth sollte Aufschluss geben. Beim Hinspiel vor vier Wochen hatte es noch ein bitteres 99:115 gesetzt. Vor allem Reid Travis machte damals unter dem Korb, worauf er Lust hatte, schenkte den Gießen 46ers 30 Punkte sein. 

Nun, bei der Revanche in der Osthalle, sah das anders aus: Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, zogen die Gießen 46ers im dritten Abschnitt davon. Vor allem Luke Petrasek hatte im dritten Viertel schnell 19 Punkte auf dem Zettel, dabei 5 von 6 getroffenen Dreiern. Reid Travis musste bald mit vier Fouls kürzer treten. 

Unter den Körben zogen die Gießen 46ers im Rebounds-Duell trotzdem - wie zuletzt bereits gegen die MHP Riesen Ludwigsburg - den Kürzeren. Deshalb wurde es am Ende zu einem Krimi. Doch weil aus der Distanz bei medi Bayreuth über zu lange Zeit nichts ging und Stephen Brown im entscheidenden Moment in der Verteidigung zupackte, reichte es am Ende zu einem wichtigen 100:93. Mann den Spiels: Luke Petrasek mit 25 Punkten, 6 Rebounds und 3 Assists. 

In der kommenden Woche kommt es erst einmal richtig dicke für die Gießen 46ers: Dann muss das Team von Trainer Ingo Freyer beim FC Bayern München antreten. Wichtiger ist wohl die Partie danach: Dann geht es bei den Telekom Baskets Bonn gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Hier könnten sich die Gießen 46ers ein ordentliches Polster erspielen. 

fd

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