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Gießen 46ers

Gießen 46ers verlieren bei EWE Baskets Oldenburg deutlich

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Klare Niederlage der Gießen 46ers in Oldenburg: Bei den EWE Baskets setzt es eine Klatsche. Aber: Ingo Freyer rotierte früh durch und ließ den Nachwuchs ran.

EWE Baskets Oldenburg vs. Gießen 46ers: Die Ausgangslage

Möglich war es noch. Realistisch nicht mehr: Der Playoff-Traum lebte vor der Partie nur noch bei den ganz optimistischen Fans der Gießen 46ers. Nicht nur der Rückstand auf Platz acht der Tabelle, sondern auch das knackige Restprogramm sprachen gegen das Freyer-Team. Dazu hatten die Gießen 46ers gerade Max Landis ziehen lassen, der bei seinen Kindern sein will, die in Indianapolis im Krankenhaus behandelt werden müssen. Nun also die Partie beim Tabellenzweiten aus Niedersachsen um die BBL-Superstars Will Cummings, Rasid Mahalbasic und Rickey Paulding.

EWE Baskets Oldenburg vs. Gießen 46ers: Das Spiel

Bjarne Kraushaar, Brandon Thomas, Larry Gordon, Mahir Agva und John Bryant stehen zu Beginn für die Gießen 46ers auf dem Parkett. Es ist im ersten Viertel ein Spiel mit offenem Visier, wie bei der Partie der offensivstärksten Teams der Liga nicht anders zu erwarten. Nach zehn Minuten: 24:23 für die EWE Baskets Oldenburg. Doch dann ziehen die Niedersachsen in der Defensive etwas an, offensiv treffen sie deutlich über 50 Prozent aus der Distanz. Will Cummings ist eine Offensivrakete, der Ball läuft über große Strecken extrem gut. Auf der Gegenseite gefällt Alen Pjanic zu Beginn. Später wird es deutlich wilder bei ihm. Dennoch: Die Entwicklung des 22-Jährigen ist die mit Abstand positivste Nachricht der Rückrunde. Unbedingt halten! Auch Leon Okpara wird von Ingo Freyer bereits gebracht. Doch: Das 59:43 zur Halbzeit zeugt von der Übermacht der EWE Baskets Oldenburg. Und der überforderten Defensive der Mittelhessen. Im dritten Viertel plätschert das Spiel etwas vor sich hin. Intensiver soll es auch nicht mehr werden. Die Gießen 46ers verlieren in der Offensive zeitweise den Faden. Insbesondere Brandon Thomas bleibt unter seinen Möglichkeiten. Center Rasid Mahalbasic auf der anderen Seite bereits mit neun Assists. Am Ende erneut mit einem Triple-Double. Wahnsinn! 84:66 vor den finalen zehn Minuten. In denen bringt Ingo Freyer nun auch Tim Uhlemann. Die EWE Baskets Oldenburg rotieren ebenfalls kräftig, sind aber auch auf der Bank stark besetzt. Das Spiel ist bereits abgehakt. Bis zum Ende bleibt es deutlich: Der Tabellenzweite schlägt die Gießen 46ers klar mit 117:85. Immerhin: Die Gießener Talente haben ordentlich Minuten gesammelt und konnten einiges lernen.

EWE Baskets Oldenburg vs. Gießen 46ers: Der Ausblick

Das Thema Playoffs ist keines mehr für die Gießen 46ers. Dazu die nächsten Gegner: FC Bayern München und Rasta Vechta. Die Übermannschaft und die Überraschung der Saison. Anschließend noch das Spiel gegen die Skyliners Frankfurt. Was ist vom Saison-Endspurt also zu erhoffen? Ein Derbysieg sollte ein Ziel sein. Und wenn Bjarne Kraushaar, Alen Pjanic und Co. viele Minuten sehen würden, wäre unter den Fans wohl auch kaum einer böse.

Gießen 46ers: Bryant: 23; Bell: 15; Kraushaar: 7; Chambers: 7; Agva: 7; Pjanic: 6; Lischka: 5; Thomas: 5; Gordon: 4; Jordan: 3; Okpara: 2; Uhlemann: 1

EWE Baskets Oldenburg: Cummings: 30; Massenat: 20; Paulding: 16; Stojanovski: 12; Mahalbasic: 10; Boothe: 10; Schwethelm: 5; Kessen: 5; Tadda: 5; Hujic: 4

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