Ingo Freyer und die Gießen 46ers haben sich offenbar von Alexander Abreu getrennt.
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Ingo Freyer und die Gießen 46ers haben sich offenbar von Alexander Abreu getrennt.

Gießen 46ers

Gießen 46ers trennen sich von Aufbauspieler

  • Wolfgang Gärtner
    vonWolfgang Gärtner
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Die Jobstairs Gießen 46ers haben sich von Alexander Abreu getrennt. Der Aufbauspieler erfüllte beim Basketball-Bundesligisten die Erwartungen nicht.

Update, 23. September: Nun hat auch der Club die Trennung von Alexander Abreu bestätigt. Demnach haben sich die Gießen 46ers und der Guard einvernehmlich getrennt und den im August unterschriebenen Vertrag wieder aufgelöst. 

Erstmeldung, 22. September: Ungünstiger Zeitpunkt für eine Trennung. Nach Informationen dieser Zeitung ist Alexander Abreu nicht mehr im Kader der Gießen 46ers, die am Dienstag um 20.30 Uhr mit dem Heimspiel in der Osthalle gegen die Merlins Crailsheim in die Basketball-Bundesliga-Saison 2019/20 starten. 

Besonders im letzten Test, bei der Niederlage beim BBL-Konkurrenten in Weißenfels, wurde den Verantwortlichen um Cheftrainer Ingo Freyer klar vor Augen gehalten, dass die Qualität des 1,80 m großen Puerto Ricaners für die Aufgabe, die 46ers auf der Königsposition zu führen, nicht ausreicht. Schon nach den ersten Testspielen wurden die Stimmen laut, dass der 28-jährige Abreu nicht der richtige Starting-Pointguard für die 46ers sei.

Ein paar Tage zuvor hatten sich die Korbjäger von der Lahn bereits von Center Duke Shelton getrennt und für ihn Kendall Lamar Gray nachverpflichtet. Die Gießen 46ers suchen nun nach einem starken Playmaker. Ob der bis zum Dienstag gefunden werden kann, bleibt fraglich.

Man darf gespannt sein, wen Freyer bei der Heimpremiere auf der Position eins starten lässt. Teyvon Myers könnte von der Zwei auf die Eins rücken. Oder der Coach schenkt Youngster Bjarne Kraushaar das Vertrauen, das Team von Beginn an zu führen.

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