Gießen 46ers

Gießen 46ers stellen Mannschaft für Saison 2018/19 vor

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Allenthalben positive Nachrichten gab es auf dem Schiffenberg, wo Basketball-Bundesligist Gießen 46ers sein neues Team präsentierte. Und auch die Rackelos waren dabei.

Die Gießen 46ers sind zurück aus einer arbeitsreichen Sommerpause und haben bei ihrer traditionellen Teampräsentation für Partner und Sponsoren auf dem Gießener Schiffenberg auch Neuigkeiten verkündet.

So präsentierten die Neuzugänge Max Montana und David Bell die neuen Jerseys von Gießens sportlichem Aushängeschild, das ab dieser Spielzeit für die kommenden drei Jahre wieder von Ausrüster K1X eingekleidet wird.

Positives berichtete Marketingleiter Sebastian Jung, der mit dem Unternehmen JobStairs den achten Premium-Partner im Sponsorenpool der 46ers begrüßte und gemeinsam mit Geschäftsführer Heiko Schelberg feststellte, "dass wir mit insgesamt 173 Sponsoren der am breitesten aufgestellte Verein in der BBL sind". Zudem erläuterte Schelberg, dass die 46ers mit ihren Sozialpartnerschaften (Tour der Hoffnung, Gießener Tafel, Tierschutzverbund Mittelhessen) der Region etwas zurückgeben wollen.

Durch den stimmungsvollen und kurzweiligen Abend führte einmal mehr gekonnt Dr. Lars Witteck, der kompetent und gewitzt drei Talkrunden für die zahlreichen geladenen Gäste, unter ihnen auch Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, moderierte.

Zunächst diskutierte er mit Anne Leinweber (Managerin Gießen 46ers Rackelos/Basketball-Akademie), dem neuen Jugendkoordinator Johannes Lischka und Thaddäus Käuffer über die Bedeutung der Jugendarbeit und deren positive Entwicklung in den letzten Jahren in Gießen.

Anschließend stellte Witteck die neue Mannschaft der Gießen 46ers Rackelos vor, ehe er mit Trainer Rolf Scholz sowie den Neuzugängen Leon Bahner und Tim Köpple auf die anstehende Spielzeit in der ProB blickte. Scholz sprach davon, dass "das zweite Jahr sicherlich noch einmal eine größere Herausforderung wird, wir aber diese Aufgabe voller Vorfreude angehen".

Nach dem sich die Anwesenden am kreativ gestalteten Buffet gestärkt hatten, steuerte der Abend auf seinen Höhepunkt zu, denn Witteck bat die Akteure der Bundesligamannschaft um Trainer Ingo Freyer auf die Bühne. Den größten Applaus heimste Kapitän John Bryant ein, der sich bei seinem ersten Auftritt nach seiner Vertragsverlängerung sichtlich glücklich über seine Rückkehr nach Gießen zeigte.

So gab er in der Talkrunde mit Bjarne Kraushaar, Bell, Montana, Freyer und Schelberg eine Kostprobe seiner voranschreitenden Deutschkenntnisse zum Besten, als er unter anderem berichtete, dass seine Nächte aufgrund seines Sohnes doch recht früh vorbei seien, Mahir Agva als Team-DJ fungiere und Gießen ein spezieller Ort für ihn sei. Auch sportlich hat "Big John" ehrgeizige Ziele und möchte die 46ers in die Playoffs führen. Mit einem Augenzwinkern kommentierte Witteck, dass man die Saison doch auch als Erfolg werten könne, wenn man erneut zweimal gegen Frankfurt gewänne. Freyer, der zuvor versprach, keinen Spielball mehr unter das Dach der Osthalle zu kicken, konterte lächelnd: "Es wäre schlecht, wenn dies die einzigen beiden Siege blieben."

Während sich Youngster Kraushaar darauf freut, "von den älteren Spielern im Team zu lernen", schrieb sich Neuzugang David Bell als erfahrenster Akteur im Aufgebot genau dies auf die Fahnen. "Meine Aufgabe wird es sein, dem Team Leadership zu geben und mit einer professionellen Einstellung voranzugehen. Ich will die Jungs führen und dadurch dem Team zum Erfolg verhelfen", so der Routinier. Montana stellte unterdessen klar, dass er seinen vorherigen Zweitnamen Montana vor zwei Jahren statt dem ursprünglichen Hoetzel zu seinem Nachnamen gemacht habe.

Abschließend bedankte sich Schelberg, der zuvor an alle Anwesenden appellierte, ihre Begeisterung für die 46ers auch im privaten Umfeld weiterzutragen, bei den vielen Helfern und Partner, die diesen Abend ermöglicht hatten, und blickte dabei auf ein mittlerweile rot angestrahltes Kloster, dass dem ausklingenden Abend ein ganz besonderes Ambiente gab.

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