Basketball

Gießen 46ers Rackelos feiern Playoff-Einzug

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Mit einem 91:68-Erfolg gegen den BBC Coburg haben die Gießen 46ers Rackelos am Sonntagabend vorzeitig den Einzug in die Playoffs der ProB perfekt gemacht.

Souveräne Vorstellung der Depant Gießen 46ers Rackelos in der ProB: Die Mittelhessen lagen ab den Anfangsminuten in Führung, zwangen Coburg immer wieder zu schweren Abschlüssen und ließen den Ball im Angriff gut laufen. Der Lohn: Die Playoffteilnahme ist dem Basketball-Team nach dem 91:68-Sieg nicht mehr zu entreißen.

Bereits im Auftaktviertel spielten die Rackelos offensiv wie aus einem Guss. Die Hausherren etablierten eine frühe 11:2-Führung. Danach geriet das Spiel für einige Minuten ins Stocken, bevor die Gießener – angeführt von Kapitän Johannes Lischka, der im Auftaktviertel alleine zwölf Punkte erzielte – aus einem 17:12 binnen kurzer Zeit ein 30:20 machten. Danach kam ein Bruch ins Spiel beider Teams. Ausgelöst durch eine beherzte Defensivarbeit auf beiden Seiten, kam es zu vielen Ballverlusten und wilden Szenen. Die wenigen erfolgreichen Abschlüsse, die es zu bewundern gab, hatten es aber in sich. Jordan Williams riss mit einem zweihändigen Dunk die Osthallenbesucher von ihren Plätzen. Bjarne Kraushaar ließ kurz darauf Alen Pjanic zum Alley-oop-Dunk einfliegen. Im Fastbreak war es dann abermals Pjanic, der die Korbanlage abzureißen drohte. Wichtiger jedoch war, dass auch die über weite Strecken mit einer Zonenverteidigung agierenden Coburger nur selten zu erfolgreichen Würfen aus dem Feld kamen. Nach einem Schlussrun, in dem Lischka viel Verantwortung schulterte, ging es mit einem 46:34 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel handelte sich Kraushaar früh sein viertes Foul ein und musste auf der Bank Platz nehmen. "Die Mannschaft hat das aber super kompensiert", sagte Trainer Rolf Scholz nach dem Spiel. "Die Jungs haben sich auf Tim Köpple gut eingestellt, der toll Regie geführt hat", ergänzte sein Assistent Lutz Mandler. Immer wieder zwangen die 46ers die Franken zu schweren Abschlüssen aus der Distanz, von denen sie nur magere sechs von 27 verwandeln sollten. Obwohl Coburg vor allem im Schlussabschnitt defensiv noch mal alles in die Waagschale warf, bestand am zwölften Saisonsieg der Gießener früh kein Zweifel mehr. Mit Lucas Mayer und Jannis Hahn bekamen zwei Youngster am Spielende Kurzeinsätze. Hahn war es auch, der per Dreier den 91:68-Schlusspunkt setzte.

Mit nun sechs Punkten Abstand auf einen Relegationsplatz sind die Mittelhessen nun endgültig für die Playoffs qualifiziert. Lassen die Rackelos einen weiteren Punktgewinn über Schwenningen folgen, wäre sogar der zweite Tabellenplatz für die Rackelos noch in Reichweite.

Gießen: Mayer, Kraushaar (3), Köpple (9), Williams (4), Pjanic (12), Uhlemann (5), Okpara (18), Lischka (23), Tshikaya (14), Hahn (3). – Coburg: Adams (10), Turan, Franceschi (18), Wolf (10), von der Wippel (4), Rico (1), Walde (11), Dizdarevic (8), Fichtner (6).

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