Gießen 46ers Rackelos

Gießen 46ers Rackelos bauen heute auf den Heimvorteil

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Licht und Schatten prägten die beiden Playoff-Achtelfinalpartien der Gießen 46ers Rackelos gegen die Itzehoe Eagles. Heute geht es im entscheidenden Spiel in der Osthalle um das Weiterkommen.

Nach so Niederlagen ist es immer gut, wenn die Woche kurz ist", sieht Gießens Cheftrainer Rolf Scholz dem Entscheidungsspiel in der ausgeglichen Best-of-three-Serie im Basketball-ProB-Achtelfinale entgegen. Bereits am heutigen Freitag (20 Uhr) treffen die Gießen 46ers Rackelos auf die Itzehoe Eagles, die sie am vergangenen Wochenende mächtig ins Schwitzen gebracht hatten. Erst ein Lauf im letzten Viertel verhinderte, dass die 46ers beim 72:79 am Lehmwohld Schadensbegrenzung leisten konnten. Zuvor hatten die Mittelhessen in Schleswig-Holstein über weite Strecken zu statisch gewirkt. "Von ihrer Intensität haben wir uns beeindrucken lassen. Es wird nun darauf ankommen, dass wir offensiv schneller unseren Rhythmus finden", so der Rackelo-Coach.

Dabei baut das Farmteam der Gießen 46ers vor allem auf eine stimmungsvolle Osthallen-Atmosphäre. "Über eine gut besuchte Halle würden wir uns freuen. Die Jungs haben einen tollen Schlussrun in der Liga gezeigt und deswegen die Unterstützung der Fans verdient", sagt Managerin Anne Leinweber. Bereits im ersten Spiel war der Funke auf die 400 Zuschauer übergesprungen. Die Rackelos hatten es ihren Anhängern mit einer phasenweise rauschhaften Leistung und 17 Dreiern aber auch leicht gemacht.

Sorgen macht die angespannte Personaldecke. Nachdem Alen Pjanic wegen einer Armverletzung ausgefallen war und frühestens in der nächsten Woche wieder ins Wurftraining einsteigen wird, erwischte es nun Tim Uhlemann. Der Doppellizenzspieler hatte sich unmittelbar vor der Itzehoe-Fahrt mit den Gießen 46ers in der BBL auf nach Bayreuth gemacht. Dort kam der 19-Jährige Innenspieler zwar zu seinem zweiten Bundesligaeinsatz. Dafür steckte er sich aber bei Max Landis an, der wegen eines Mageninfekts ausfiel. Ob Uhlemann heute Abend wird mitwirken können, ist noch unklar.

Die Rackelos haben somit ein dickes Brett zu bohren. Bei einem Sieg könnte man den Erfolg des Vorjahres wiederholen. Auch damals waren die Hessen ins Viertelfinale einzogen, wo sie knapp dem späteren Aufsteiger Rostock unterlagen. Für Itzehoe wäre ein weiterer Sieg gleichbedeutend mit der ersten gewonnenen Playoffrunde seit ihrem ProB-Aufstieg überhaupt. Zwischen 2014 und 2018 waren die Nordlichter nie über das Achtelfinale hinausgekommen.

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