Immerhin: Die Gießen 46ers konnten wieder auf den bislang verletzten Jonathan Stark zählen.
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Immerhin: Die Gießen 46ers konnten wieder auf den bislang verletzten Jonathan Stark zählen.

Basketball

Gießen 46ers: Ohne Chance gegen ratiopharm Ulm

  • vonFlorian Dörr
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Die Gießen 46ers verlieren ihren Saisonauftakt in der Basketball-Bundesliga klar mit 81:106 gegen ratiopharm Ulm. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit lief es besser für das Team von Ingo Freyer.

Den Start in die Saison hatten sich die Verantwortlichen bei den Gießen 46ers anders vorgestellt: Wegen der Corona-Quarantäne des Teams mussten die ersten beiden Spiele verschoben werden. Und nun, gegen ratiopharm Ulm in der leeren Sporthalle-Ost, lief insbesondere in der ersten Halbzeit noch wenig zusammen: Halbwegs freie Dreier fielen nicht, der Gegner schenkte beängstigende 60 Punkte ein.

„Als wir die ersten Wechsel gemacht haben, haben wir den Rhythmus dann gänzlich verloren und zu viele Turnovers produziert“, resümierte auch Trainer Ingo Freyer. Tatsächlich waren es 12 Ballverluste im ersten Durchgang, nach 40 Minuten standen 17 in den Büchern. Am Ende - nach einer besseren Leistung in der zweiten Hälfte - lautete das Ergebnis 81:106.

Dass auch in der Verteidigung noch zu viele Lücken im Spiel der Gießen 46ers waren, davon zeugen die Trefferquoten von ratiopharm Ulm: Allein knapp 45 Prozent ihrer Dreier trafen die Gäste.

Gießen 46ers: Stark zurück, Kraushaar und Rowsey fehlten

Gute Nachricht für das Team von Ingo Freyer: Jonathan Stark ist zurück. Der Guard fehlte zuletzt lange verletzungsbedingt. Der Hoffnungsträger stand gleich rund 25 Minuten auf dem Parkett, versuchte das Spiel der Gießen 46ers zu lenken, hatte jedoch noch keinen Rhythmus in seinem Wurf. Zudem standen zwei andere Guards nicht zur Verfügung: Bjarne Kraushaar war an einer Grippe erkrankt, Andrew Rowsey setzte als siebter Importspieler aus.

Bei ratiopharm Ulm war einmal mehr Dylan Osetkowski schwer zu stoppen: Er legte 21 Punkte auf, gab zudem 5 Assists. „Wir wussten, dass Gießen nach zwei Wochen Quarantäne in einer schwierigen Situation war. Doch wir haben das Spiel von Anfang an so gespielt, wie wir es spielen wollten“, erklärte sein Trainer Jaka Lakovic nach dem Spiel. Unter den Körben hielt Brandon Bowman dagegen: Er lieferte den Gießen 46ers 17 Punkte und 5 Rebounds. Auch Brandon Thomas knüpfte in der Offensive mit 17 Punkten an bessere Zeiten an.

Tatsächlich lief es im Verlauf der Partie dann auch runder für die Gießen 46ers: „In der zweiten sah das Ganze etwas besser aus, als wir sowohl in Offense als auch in Defense teilweise mehr Selbstvertrauen gefunden haben. Darauf kann man dann aufbauen. Ich möchte das alles ungern auf die Quarantäne-Zeit schieben, sondern auf die sichtbaren Statistiken“, sagte Ingo Freyer im Anschluss der Partie.

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