Ingo Freyer und seine Gießen 46ers haben noch Arbeit vor sich.
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Ingo Freyer und seine Gießen 46ers haben noch Arbeit vor sich.

Basketball

Gießen 46ers: Pleite im BBL-Pokal gegen Rasta Vechta zum Auftakt

  • vonFlorian Dörr
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Die Gießen 46ers sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Im BBL-Pokal lief gegen Rasta Vechta noch nicht viel zusammen: 85:99 heißt es nach 40 Minuten.

Gießen - Was ist von diesem Team zu erwarten? Die Gießen 46ers starten neu zusammengestellt in die Post-John-Bryant-Ära. Mit Brandon Thomas sowie den heimischen Jungs um Bjarne Kraushaar und - aktuell verletzt - Alen Pjanic bleibt nur ein kleines Grundgerüst aus der vorherigen Spielzeit.

Gegen Rasta Vechta, nun trainiert vom Ex-Bonner Thomas Päch, startet das Team am Samstagabend in den BBL-Pokal, der mit einem neuen Modus vor die Saison in der Basketball-Bundesliga geschoben wurde. Und man merkt schnell: Auf dem Punkt sind die Gießen 46ers noch nicht. Viel läuft über Einzelaktionen von Liam O‘Reilly oder Andrew Rowsey. Insbesondere in der ersten Halbzeit fehlt die Abstimmung komplett.

Gänzlich überraschen soll das in einem so frühen Stadium der Saison noch nicht. Dennoch: Lediglich das letzte Viertel soll am Ende knapp an die Mittelhessen gehen. Beim Gegner passt schon mehr zusammen, der Ball läuft flüssiger, auch wenn sich das Team ebenfalls finden muss: Spieler wie Stefan Peno oder Jean Salumu müssen auch integriert werden.

Gießen 46ers verlieren gegen Rasta Vechta: Größte Baustelle unter den Körben

Die größte Baustelle bei den Gießen 46ers liegt - zumindest im ersten Pflichtspiel der Saison - unter den Körben: Nicht nur lässt die Defensive hier deutlich zu viele Abschlüsse und eine zu hohe Quote von Rasta Vechta zu. Auch beim Rebound ist das Team von Trainer Ingo Freyer deutlich unterlegen: 22:43 heißt es zum Schluss. Damit ist nichts zu holen.

Beim Rebound macht vor allem Jordan Barnett den Unterschied, der in der vergangenen Saison noch in Mittelhessen, nun aber bei Rasta Vechta spielt und ordentlich aufräumt unter den Körben. Philipp Herkenhoff derweil zieht es häufiger nach außen, wo er ein gutes Händchen beweist, aber auch oft genug Platz hat.

Am Ende steht ein 85:99. Das Aus aus dem BBL-Pokal bedeutet das für die Gießen 46ers aber noch nicht. Nach dem neuen Modus stehen nun die Gruppenspiele gegen die Fraport Skyliners und die BG Göttingen an.

Gießen 46ers: Thomas: 19, O‘Reilly: 16, Rowsey: 14, Richter: 12, Bowman: 9, Zylka: 7, Hamilton: 5, Kraushaar: 3

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