Dennis Clifford von Rasta Vechta kommt gegen Chad Brown (r., Gießen 46ers) zum Wurf und gewinnt mit seinem Team das wichtige Kellerduell gegen die Mittelhessen.
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Dennis Clifford von Rasta Vechta kommt gegen Chad Brown (r., Gießen 46ers) zum Wurf und gewinnt mit seinem Team das wichtige Kellerduell gegen die Mittelhessen.

Basketball

Gießen 46ers kassieren schmerzhafte Niederlage in Vechta

  • Christoph Sommerfeld
    vonChristoph Sommerfeld
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Das hat weh getan. Die Gießen 46ers unterliegen im bedeutenden Kellerduell der Basketball-Bundesliga bei Rasta Vechta mit 84:97. Neuzugang John Bryant bleibt unauffällig.

Rückschlag für die Gießen 46ers im Abstiegskampf der Basketball-Bundesliga. Das Team von Trainer Rolf Scholz zog mit 84:97 beim Schlusslicht Rasta Vechta den Kürzeren. Somit schafften die Norddeutschen im Klassement den Sprung vor die Mittelhessen, die nun erneut die rote Laterne tragen. Brandon Thomas war mit 19 Zählern bester Gießener Punktesammler. Aufseiten der Hausherren erzielte Jean Salumu 26 Punkte.

Nur im ersten Viertel lag die Scholz-Truppe immer mal wieder knapp vorne und hielt die Partie beim 5:2 (2.), 12:11 (7.) und 19:18 (10.) auf jeden Fall ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt wurden die Gastgeber dann stärker und zogen - angetrieben von Salumu - bis auf 41:30 (17.) davon. Jonathan Stark sorgte kurz vor der Pause für den Gießener Ausgleich (41:41/20.).

Direkt nach Wiederbeginn verschliefen die 46ers die Anfangsphase völlig und lagen nach nur zwei gespielten Minuten erneut mit zehn Zählern zurück (41:51). So richtig den Anschluss herstellen konnte die Scholz-Truppe nicht mehr. Die höchste Rasta-Führung wurde beim 72:55 (31.) aktenkundig.

Kein Faktor bei den 46ers war Neuzugang John Bryant, der mit 14:31 Minuten auch nur wenig Einsatzzeit erhielt. Unter dem Korb zu gefallen wusste da schon eher Center-Kollege Chad Brown, der mit zwei gewaltigen Blocks und zwei Alley-oops seine körperliche Präsenz ausspielte.

»Ich denke, wir haben heute nicht die richtige Energie gefunden. Wir haben in den letzten Spielen immer wieder Probleme gehabt, konstant zu verteidigen. Heute ist uns das wieder nicht gelungen. In Bezug auf unsere Verteidigungsleistung lassen wir uns häufig von unserem Angriff beeinflussen. Damit gewinnt man in der BBL kein Spiel«, bilanzierte Scholz.

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