Die Zähne fletschen und zweimal siegen müssen die Gießen 46ers um Johannes Richter (r.) am Wochenende, wenn sie in Vechta beim BBL-Pokal-Qualifikationsturnier um den Final-Four-Einzug noch eine Chance haben wollen.	FOTO: IMAGO
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Johannes Richter verlässt die Gießen 46ers mit sofortiger Wirkung.

Basketball-Bundesliga

Gießen 46ers: Johannes Richter verlässt Club - Gegen Alba Berlin schon nicht mehr dabei

  • Florian Dörr
    vonFlorian Dörr
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Die Gießen 46ers basteln nach dem enttäuschenden Saisonstart in der Basketball-Bundesliga an ihrem Kader. Einer, der künftig nicht mehr dabei sein wird, ist Johannes Richter.

Gießen - Im Sommer kam er von s.Oliver Würzburg zu den Gießen 46ers und spielte in den bisherigen Partien der Basketball-Bundesliga durchaus eine Rolle. Doch nun ist die Zeit des Big Man im Club aus Mittelhessen bereits wieder vorbei. Wie der Club mitteilt, hatte Richter um eine Vertragsauflösung gebeten, der die Gießen 46ers nachgekommen sind. Bereits am Wochenende gegen Alba Berlin wird er nicht mehr für das Team von Rolf Scholz auflaufen.

Gründe nennen die Gießen 46ers nicht. Allerdings legt die zeitliche Nähe zur Verpflichtung von Chad Brown, der aus Griechenland geholt wurde, den Schluss nahe, dass Johannes Richter befürchtete, seine Spielzeit könnte schrumpfen. Im bisherigen Saisonverkauf stand der Big Man im Schnitt rund 23 Minuten auf dem Parkett, legte dabei knapp 10 Punkte, 5,4 Rebounds und etwa einen Assist pro Spiel auf.

Wohin es Johannes Richter nach seiner Station bei den Gießen 46ers ziehen wird, das ist offiziell nicht bekannt. Allerdings sollen die Hamburg Towers nach einer Verstärkung unter den Körben suchen. Dort erklärte Sportdirektor Marvin Willoughby zu einem Engpass unter den Körben zuletzt: „Einen deutschen Profi von der benötigten Qualität zu finden, ist derzeit quasi unmöglich. Die Verpflichtung eines Importspielers hätte zur Folge, dass immer ein nicht-deutscher Profi aussetzen muss.“

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