Michael Koch und die Gießen 46ers erzielten schnell eine Einigkeit. FOTO: GAE
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Michael Koch und die Gießen 46ers erzielten schnell eine Einigkeit. FOTO: GAE

Gießen 46ers

Gießen 46ers holen Michael Koch: So kam der Deal zustande

  • Wolfgang Gärtner
    vonWolfgang Gärtner
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Schon am späten Dienstagabend erhielt Michael Koch von seinem alten Spezi aus früheren Gießener Zeiten eine Whatsapp-Nachricht mit "Geil Mike!". Henning Harnisch, mit dem Koch als sie noch Jugendliche waren und im Trikot des MTV 1846 die Basketball-Bundesliga in der Osthalle rockten, jubelte darüber, dass sein Kumpel den Job als Geschäftsführer und Sportdirektor bei den Gießen 46ers erhalten hatte. Koch verrät im Interview, wie der Deal zustande kam.

Wie kam es zum Kontakt?

Ich habe Anfang Februar überraschend eine E-Mail von Schulfreunden erhalten, die im 46ers-Aufsichtsrat tätig sind. Wir haben uns dann zu dritt sehr zeitnah in Gießen getroffen und in einem Sechs-Augen-Gespräch ausgelotet, was möglich ist. Daraus folgte ein Gespräch mit dem kompletten Aufsichtsrat und noch ein weiteres. Und dann waren wir schon durch.

Die Aufgabe bei den 46ers ist für Sie Neuland.

Es ist eine Herausforderung. Als Geschäftsführer und Sportdirektor zu arbeiten, gibt mir aber eine neue Dimension - und kann auch für mich in Zukunft ein Weg sein. Es ist der richtige Schritt, bei so einem Verein wie bei den Gießen 46ers einzusteigen. Nicht gleich auf das höchste Level zu gehen, sondern wie man das als Spieler und Trainer auch macht - step by step.

Haben Sie schon Kontakt zum Trainer Ingo Freyer aufgenommen?

Am Dienstagabend haben wir kurz Kontakt aufgenommen. Wir haben uns kurz geschrieben, weil es schon spät war. Er hat mich beglückwünscht zum Job. Sobald ein bisschen Ruhe einkehrt, werden wir miteinander reden. Er findet es gut, dass da jetzt noch einer ist, der ihn unterstützen kann.

Haben Sie schon eine Wohnung in Gießen?

Ja. Ich wohne in Königstein bei Bonn. Da ist es gut, dass ich hier in Gießen eine Bleibe habe.

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