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Gießen 46ers: Fünf Gründe für die Niederlage gegen Brose Bamberg

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Über drei Viertel halten die Gießen 46ers gegen Brose Bamberg stark mit. Aber dann: Ein Einbruch gegen den Pokalsieger, der am Ende nicht aufzuholen ist. Die Gründe für die Niederlage im Überblick.

Zur besten Basketballzeit am Samstagabend gegen den frisch gekührten Pokalsieger: Es war angerichtet zur ersten Partie der Gießen 46ers nach dem Nationalmannschafts-Fenster. Das Hinspiel hatte die mit Hochkarätern wie Tyrese Rice, Augustine Rubit oder Nikolaos Zisis besetzte Mannschaft von Brose Bamberg knapp gewonnen. Im Kampf um die Playoff-Plätze wären nun die Punkte in der Osthalle gegen die Franken goldwert gewesen. Am Ende wurde es trotz drei Vierteln auf Augenhöhe nichts. Die Gießen 46ers verlieren mit 90:97 gegen Brose Bamberg. Fünf Gründe für die Heimniederlage gegen das Basketball-Schwergewicht aus Franken:

  1. Eine ordentliche Rebound-Überlegenheit bei Brose Bamberg. Augustine Rubit und Patrick Heckmann machen unter den Körben viel Betrieb. Ein Arbeiter wie der verletzte Benjamin Lischka hätte Gießen wohl gut getan.
  2. Tyrese Rice drückt dem Spiel schnell seinen Stempel auf. Der Zug des Bambergs zum Korb ist unnachahmlich. Im Zweifel steckt er noch mit viel Überblick durch auf den Großen am Zonenrand.
  3. Im dritten Viertel - mit Jared Jordan auf der Bank - verlieren die Gießen 46ers offensiv über einige Minuten den Faden, auch weil Bamberg die Defensive anzieht. Bis dahin waren sie auf Augenhöhe mit dem Pokalsieger. Auf der anderen Seite dreht Augustine Rubit offensiv richtig auf. Der Ball läuft blendend bei den Franken.
  4. Gleich zu Beginn des letzten Viertels kassiert John Bryant sein viertes Foul. Ingo Freyer setzt trotzdem auf seinen Center, der sich in der Defensive allerdings nichts mehr erlauben darf.
  5. Die weniger ausgeglichen besetzten Gießen 46ers können weniger rotieren: Die Starting Five um Jared Jordan, Max Landis, Brandon Thomas, Larry Gordon und John Bryant sammelt ordentlich Minuten. Am Ende fehlen vielleicht ein wenig die Körner gegen tief besetzte und erfahrene Bamberger.

Wie geht es weiter für die Gießen 46ers? Erst einmal hart: In der kommenden Woche steht der Tripp zu medi Bayreuth an, anschließend gibt sich Alba Berlin in der Osthalle die Ehre. Danach müssen Punkte her: Mittelhessischer BC auswärts und zu Hause gegen die HAKRO Merlins Crailshim. Drei Siege wären eine ziemlich gute Sache im Playoff-Rennen.

Gießen 46ers: Bryant: 28; Bell: 16; Thomas: 13; Gordon: 11; Agva: 10; Jordan: 7; Landis: 4; Chambers: 1

Brose Bamberg: Rubit: 25; Rice: 19; Harris: 14; Alexander: 11; Hickman: 7; Zisis: 6; Stuckey: 6; Schmidt: 5; Olinde: 2; Heckmann: 2

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