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Der 2,08 m große Powerforward Luke Petrasek streift ab sofort das Trikot der Gießen 46ers über.

Basketball / Gießen 46ers

Freyer freut sich auf Petrasek

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2,08 m groß, beweglich und mit einem guten Wurf ausgestattet. Luke Petrasek heißt der neue Powerforward der Gießen 46ers. Coach Ingo Freyer freut sich auf den 23-Jährigen und gibt Auskunft über die neuen Spieler im Team.

Bei den Gießen 46ers geht es zurzeit Schlag auf Schlag mit den Neuverpflichtungen. Gestern sicherte sich der Basketball-Erstligist die Dienste von Luke Petrasek für eine Spielzeit. Das war bereits der vierte Neue innerhalb von zwei Wochen.

Der 23-jährige Petrasek spielte in der letzten Woche noch für die New Orleans Pelicans in der NBA-Summerleague, zuvor zwei Spielzeiten für Greensboro Farm, dem Farmteam des NBA-Clubs Charlotte Hornets. In der NBA-Gatorade-League brachte es der US-amerikanische Powerforward in knapp 20 Minuten Spielzeit auf 6,2 PpS und 4,4 RpS. Auch im Vorjahr war Petrasek konstant mit 22 Minuten Einsatzzeit auf dem Parkett vertreten und legte mit 6,4 PpS, 4,6 RpS und 1,4 ApS solide Werte auf. Brettspieler Petrasek ist der elfte Spieler im Kader der 46ers für die Basketball-Bundesliga-Saison 2019/20, die nach dem Rahmenterminplan am 24. September starten soll.

"Wir beobachten Luke schon etwas länger und freuen uns, dass er jetzt zu uns kommt. Er ist ein großer, sehr beweglicher Spieler mit gutem Wurf, der auch in der Defense mehrere Positionen verteidigen kann", konstatiert Headcoach Freyer.

Der US-Amerikaner Petrasek freut sich auf seine erste Station in Europa: "Ich glaube, dass dies ein großartiges Jahr für uns wird. Ich kann es kaum erwarten, nach Deutschland zu kommen und mit meinen Trainern und Teamkollegen zu arbeiten."

Freyer ist nun noch auf der Suche nach einem Shooting-Forward. "Einer, der auf der Drei und Vier spielen kann, wirft und athletisch ist", gibt er das Anforderungsprofil preis. Freyer hat eine Liste mit Namen, aber mit dieser Verpflichtung noch zwei bis drei Wochen Zeit.

Und wie sieht Freyer Duke Shelton? "Er ist ein gutes Pendant zu John Bryant. Er ist sehr athletisch, jung und hungrig. Er möchte bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. Er hat eine überragende Saison in der Slowakei gespielt und ist definitiv einer, der über Ringniveau agieren kann", charakterisiert Freyer den sprungewaltigen 2,04-m-Mann.

Große Stücke hält Trainer Freyer auch auf Alexander Abreu, der in seiner Zeit in Frankreich in der 2. Liga zum besten Guard gekürt wurde. In der ersten französischen Liga kam der Spielmacher nicht so zum Zuge, sodass er wieder in sein Heimatland nach Puerto Rico ging, ehe der puertoricanische Nationalspieler in Gießen anheuerte.

"Teyvon Myers hat einen guten Körper, kann in der Verteidigung dagegenhalten, ist schnell und kann springen. In der Offense kann er von allem etwas", schildert Freyer seinen Eindruck über den Combo-Guard, der die Eins und die Zwei spielen kann.

Zudem ist Freyer erleichtert darüber, dass er viele deutsche Spieler im Team der Gießen 46ers halten konnte - die, die er unbedingt wollte. "Natürlich war das gut, dass John Bryant geblieben ist, dass wir Alen Pjanic halten konnten und dass Bjarne Kraushaar schon in der letzten Saison verlängert hatte", stellt Freyer fest, der zudem die ProB-Spieler wie Leon Okpara, Tim Uhlemann und Tim Köpple noch in der Hinterhand hat. Freyer ist mit der Weiterentwicklung dieser Spieler zufrieden. "Wir sind mit unseren eigenen deutschen Spielern gut aufgestellt. Jetzt kommt ihre Zeit zum Performen", erklärt der Coach weiter.

Los geht es für die Gießen 46ers am 15. August mit dem Trainingsauftakt, zuvor gibt es den medizinischen Check und ein Fotoshooting. Ein Highlight in der Vorbereitung ist sicherlich das Testspiel am 29. August in der Osthalle (20 Uhr) gegen die Shanghai Sharks. "Die machen eine Europa-Tour und haben bei uns angefragt. Und das wollten wir uns nicht entgehen lassen", erklärt Freyer, wie der Deal mit dem Club aus China zustande gekommen ist.

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