Frankfurt bietet München Paroli

Meister Bayern München hat nach dem vorzeitigen Einzug in die Playoffs der Basketball-Bundesliga mit viel Ausdauer einen Rückschlag verhindert. Der Spitzenreiter gewann am Sonntagabend bei den Frankfurt Skyliners nach der zweiten Verlängerung 91:87 (80:80, 74:74, 37:41) und baute seine Tabellenführung aus. Mit 48:4 Punkten liegen die Bayern jetzt sechs Zähler vor dem Verfolger EWE Baskets Oldenburg (42:10), der am Samstag im Derby-Topspiel bei Aufsteiger Rasta Vechta mit 85:100 (42:58) den Kürzeren gezogen hatte.

Meister Bayern München hat nach dem vorzeitigen Einzug in die Playoffs der Basketball-Bundesliga mit viel Ausdauer einen Rückschlag verhindert. Der Spitzenreiter gewann am Sonntagabend bei den Frankfurt Skyliners nach der zweiten Verlängerung 91:87 (80:80, 74:74, 37:41) und baute seine Tabellenführung aus. Mit 48:4 Punkten liegen die Bayern jetzt sechs Zähler vor dem Verfolger EWE Baskets Oldenburg (42:10), der am Samstag im Derby-Topspiel bei Aufsteiger Rasta Vechta mit 85:100 (42:58) den Kürzeren gezogen hatte.

Nur zwei Tage nach dem letzten Euro- League-Spiel der Saison lief München lange einem Rückstand hinterher, kam nach einer Aufholjagd aber wieder heran. Nationalspieler Maodo Lo traf neun Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit zum Ausgleich und erzwang die Verlängerung. Durch zwei verwandelte Freiwürfe zum 80:80 sorgte der Frankfurter Akeem Vargas zum Ende der ersten Overtime für weitere fünf Minuten. Mit seinen sieben Punkten in der Schlussphase war Nihad Djedovic der entscheidende Mann der Bayern. Beste Werfer der Bayern waren Danilo Barthel, Lo, Djedovic und Derrick Williams mit jeweils zwölf Punkten. Bei Frankfurt ragte Tyler Larson (24) heraus. Die Skyliners (13./20:32) haben keine realistische Chance mehr auf die Playoffs, dürften aber noch einmal für Aufsehen sorgen: Denn RTL-"Bachelor" und (Ex-)Profi Andrej Mangold steht vor einem Engagement bei den Skyliners, die am Dienstag zu einer Pressekonferenz eingeladen haben.

Pokalsieger Brose Bamberg stolperte nach dem Einzug ins Final Four der Champions League erneut. Am Sonntag unterlag der frühere Serienmeister bei Verfolger Telekom Baskets Bonn 81:92 (40:40) und muss als Tabellenfünfter (36:14 Punkte) weiter um den Playoff-Heimvorteil kämpfen. Der Vierte Alba Berlin vergrößerte durch ein 105:69 (50:37) bei den abstiegsbedrohten Crailsheim Merlins seine Chancen auf den Heimvorteil im Viertelfinale. Im Rennen um die weiteren Playoff-Plätze verbuchten ratiopharm Ulm und Würzburg Siege. Ulm gewann bei den MHP Riesen Ludwigsburg 98:92 (40:53), Würzburg setzte sich 80:71 (37:31) gegen die Eisbären Bremerhaven durch.

Dagegen haben die Gießen 46ers nach ihrer 101:105-Niederlage in Braunschweig am Freitag nur noch sehr geringe Chancen auf den Einzug in die Playoffs. Trotz einer 19-Punkte-Führung zur Pause (64:45) kassierten die Mittelhessen am Ende die sechste Niederlage in Folge und haben sechs Punkte Rückstand auf Rang acht. "Wir haben das Spiel verloren, weil wir nicht genug Defense-Rebounds geholt haben. Auf der anderen Seite haben wir wieder die Freiwürfe in den entscheidenden Phasen liegen gelassen – genau wie in den letzten Spielen", sagte 46ers-Trainer Ingo Freyer nach dem Spiel in Niedersachsen. "Ich weiß, dass meine Mannschaft nicht athletisch ist und trotzdem bin ich dafür verantwortlich, wie ich die Mannschaft zusammengestellt habe. Ich dachte, im Vergleich zum letzten Jahr wären wir erfahrener geworden, sodass wir auch am Ende genau diese Würfe treffen. Das sind die Situationen, warum wir die letzten Spiele verloren haben. Auch da übernehme ich die volle Verantwortung, denn ich habe das Team zusammengestellt", zeigte sich der Coach selbstkritisch.

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