Wie aus einem Guss

  • vonLukas Becker
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In der JBBL-Hauptrundengruppe drei haben die U16-Bundesliga-Korbjäger der Basketball-Akademie Gießen 46ers im ersten Heimspiel des neuen Jahres einen Kantersieg gefeiert. Mit dem 78:44 (42:20)-Erfolg gegen die Würzburg Akademie nahmen die Mittelhessen erfolgreich Revanche für das verlorene Hinspiel und sicherten sich den direkten Vergleich. Im Rennen um die Ausgangslage für die Playoffs liegen die Gießener nun auf dem dritten Rang.

In der JBBL-Hauptrundengruppe drei haben die U16-Bundesliga-Korbjäger der Basketball-Akademie Gießen 46ers im ersten Heimspiel des neuen Jahres einen Kantersieg gefeiert. Mit dem 78:44 (42:20)-Erfolg gegen die Würzburg Akademie nahmen die Mittelhessen erfolgreich Revanche für das verlorene Hinspiel und sicherten sich den direkten Vergleich. Im Rennen um die Ausgangslage für die Playoffs liegen die Gießener nun auf dem dritten Rang.

Das Spiel in der Osthalle war von Beginn an eine klare Angelegenheit für die Hausherren, die das Spiel der Franken mit einer aggressiven Verteidigungsarbeit empfindlich störten. Dadurch kamen die Gießener, die in krankheitsbedingter Abwesenheit von Trainer Christian Kaiser von Nico Nissen und Marcus Krapp betreut wurden, immer wieder zu Fastbreaks und wirbelten die Würzburger gehörig durcheinander. Nach dem ersten Viertel stand es 21:7 für die 46ers, die auch im zweiten Viertel den Fuß auf dem Gaspedal hielten. Defensiv gelang es den Gießenern sehr gut, den im Hinspiel noch überragenden Ben Bredenbröcker in seinem Wirkungskreis einzuengen und bei sieben Punkten zu halten. "Wir haben vor dem Spiel ihre Plays analysiert und wollten verhindern, dass er überhaupt in Ballbesitz kommt. Das haben die Jungs wirklich super umgesetzt", lobte Krapp.

Die 46ers führten zur Pause bereits beruhigend mit 42:20 und behielten ihren Schwung und ihre Spielfreude auch nach dem Seitenwechsel bei. Dabei wurde das Spiel der Hausherren nicht von einzelnen Spielern geprägt, sondern es war eine sehr ausgeglichene Teamleistung. Die Coaches ließen breit rotieren, und so konnte sich jeder Akteur in die Scoringliste eintragen. Gießen baute den Vorsprung immer weiter aus, ging mit einer 66:32-Führung ins finale Viertel und zeigte an beiden Enden des Feldes eine tadellose Vorstellung. "Das war eine starke Leistung der gesamten Mannschaft. Die Jungs haben eine tolle Mischung zwischen temporeichem Fastbreakbasketball und geordnetem Setplay gefunden", war Krapp zufrieden.

Gießen: Janeck (2), Rostek (5), Schneider (13), Maruschka (2), Brach (9, 6 Assists), Carl (13, 5 Assists, 6 Steals), Sann (16), Thormeier (6), Koplin (5), Bergmann (2), Eva (5).

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