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Ulms Center Dylan Osetkowski holt sich den Rebound beim 109:79 gegen die Gießen 46ers, in der Mitte Scottie James Jr.

Gießen 46ers

Ein Rückschlag für die Gießen 46ers in Ulm

  • Wolfgang Gärtner
    vonWolfgang Gärtner
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Die Aufholjagd der Gießen 46ers hat im Kampf um den BBL-Klassenerhalt in Ulm einen herben Rückschlag erhalten. Das weiterhin auf einem Abstiegsplatz stehende Basketball-Bundesliga-Team von Trainer Rolf Scholz verlor beim Playoff-Kandidaten mit 79:109 (44:53).

Die Gießen 46ers beendeten in Ulm ihre Serie von zwei Siegen am Stück. Beim 79:109 (44:53) waren die stark abstiegsbedrohten Gäste aus Mittelhessen chancenlos. Da am Freitagabend der Mitteldeutsche BC überraschend in Crailsheim gewann, ist die Ausgangslage für die Gießener unverändert: Sie müssen in den noch für sie ausstehenden sechs Partien am Ende der Hauptrunde einen Sieg mehr als der MBC aufweisen. Die Weißenfelser haben bei einem Spiel mehr vier Punkte Vorsprung vor den 46ers und zudem den direkten Vergleich gewonnen.

Gießen 46ers in Viertel eins im Tiefschlaf

Viertel eins war für die Gäste aus Mittelhessen eines zum Vergessen. Im Angriff fanden sie überhaupt gar keinen Rhythmus, trauten sich so gut wie gar nichts zu. Von dem gewonnenen Selbstvertrauen aus den letzten beiden Siegen war nichts zu sehen. In der Defensive lief noch weniger zusammen. Sie befanden sich im Tiefschlaf - oder mit den Gedanken noch im Bus. Die Gießener waren erst am Spieltag angereist. Ob das die richtige Vorbereitung für die wichtige Partie war?

Die Konsequenz: Die mit mehr Tempo und Intensität agierenden Ulmer führten nach den ersten zehn Minuten bereits mit sage und schreibe 31:18. Da half auch die zwischenzeitlich von Trainer Scholz genommene Weckruf-Auszeit beim 2:8 in der dritten Minute nichts.

Alen Pjanic setzte zu Beginn des zweiten Viertels gleich Akzente. Seine fünf Punkte in Folge bedeuteten das 23:31. Diante Garrett legte zum 25:31 nach (13.). Aber die 46ers verteidigten die Dreierlinie nicht, sodass die Ulmer Schützen wie Andreas Obst oder Troy Caupain schalten und walten konnten. Die Hausherren lagen somit in der 15. Minute mit 42:25 in Führung.

46ers-Trainer Scholz nimmt Auszeit

Scholz war erneut gezwungen, per Time-Out den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Die Lahnstädter erzeugten aber viel zu wenig Druck auf die Ballführenden, sie konnten den Spielfluss der Ulmer in keinster Weise unterbinden, die mit wenig Aufwand zu einfachen Punkten kamen. Die 46ers waren gegen die variabel auftrumpfenden Gastgeber defensiv überfordert. Im Angriff hielten sie aber einigermaßen mit. Und Bjarne Kraushaar traf per Dreier zum 44:53 aus Sicht der Gießener.

Gießen 46ers erwarten am Dienstag Alba Berlin

Gießens Big man John Bryant erzielte im dritten Quarter die ersten Punkte, doch ein unsportliches Foul von Ferdinand Zylka an Andreas Obst - was mehr als fragwürdig war - ließ die Ulmer auf 58:46 davonziehen. Letztlich legten sie bereits mit dem 81:58 im dritten Durchgang den Grundstein für den verdienten Sieg.

Für die Gießen 46ers geht es bereits am Dienstag weiter: Um 20.30 Uhr kommt Alba Berlin in die Osthalle. Dann folgen aufgrund des BBL-Pokal-Endturniers mehrere spielfreie Tage, ehe am 24. April der Spitzenreiter Riesen Ludwigsburg in Gießen vorstellig wird.

Ulm: Obst (19), Osetkowski (16), Heckmann (16), Clark (13), Caupain (13), Milicic (11), Klepeisz (6), Petrucelli (5), Wilkins (5), Stoll (3), Conger (2), Diallo.

Gießen: Garrett (16), James Jr. (13), Bryant (12), Kraushaar (9), Pjanic (7), Hamilton (6), Stark (5), Thomas (5), Brown (4), Zylka (2).

Viertelstände: 31:18, 22:26, 28:14, 28:21.

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