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Bedient - Gießens Trainer Pete Strobl nach der 70:104-Pleite gegen Crailsheim.

Gießen 46ers

Deftige Klatsche für die Gießen 46ers

  • Wolfgang Gärtner
    VonWolfgang Gärtner
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Die Gießen 46er erhalten eine gehörige Tracht Prügel: Gegen die Merlins aus Crailsheim verlieren sie das Basketball-Bundesliga-Spiel mit einem rekordverdächtigen 70:104.

Die Gießen 46ers waren im Heimspiel am Samstagabend gegen die Merlins Crailsheim chancenlos und völlig von der Rolle - von Beginn an bis zum bitteren Ende. Das Team von Trainer Sebastian Gleim zerlegte die Lahnstädter in alle Einzelteile. Nach dem ersten Viertel führten die »Zauberer« bereits mit 26:11. Zur Halbzeit lagen 24 Punkte Differenz zwischen den völlig verunsicherten 46ers und den wie aus einen Guss spielenden Merlins (30:54).

Daran änderte sich auch nichts nach der Halbzeit. Die Crailsheimer dominierten die Gießener in allen Belangen. Die höchste Führung hatten die Gäste beim 77:32 in der 26. Minute. Nur im letzten Viertel war es ergebnismäßig ein Duell auf Augenhöhe - 24:25 aus Sicht der Gießener. Die 46ers produzierten 18 Ballverluste und verzeichneten nur einen Ballgewinn. Gegner Crailsheim kam indes auf 13 Steals.

»Wir haben schlecht angefangen, wir waren nicht konsequent genug und haben den Ball einfach weggeworfen. Freiwürfe, Dreier - nichts ist reingegangen. Aber an erster Stelle ist unsere Verteidigung schuld«, konstatierte Gießens Cheftrainer Pete Strobl. Sein Gegenüber Gleim sagte: »Wir haben unseren Gameplan sehr gut umgesetzt und haben den Ball so gut bewegt wie noch nicht zuvor in dieser Saison.«

Gießen: McCullum (5), Omot (15), Nawrocki (2), Blake (6), Kraushaar, Anderson (4), Begue, Tate (6), Binapfel, Koch (10), Fayne II (14), Bryant (8).

Crailsheim: Shorts II (13), Lewis (20), Savage (7), Stuckey (9), Kovacvic (8), Lasisi (16), Harris (11), Bleck (4), Kindzeka, Kovacevic (6), Radosavljevic (8), Aririguzoh (2)

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