Defekter Rauchschutzvorhang bei 229-Punkte-Spiel

  • VonSebastian Kilsbach
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Gelbwesten in der Osthalle: Ein defekter Rauchschutzvorhang machte es nötig, dass zehn Gelbwesten-tragende Sicherheitsmitarbeiter die oberen Ränge der Blöcke A und B in der Osthalle abschirmten. Schon beim Spiel gegen Alba Berlin hatte das Corpus Delicti halb herausgehangen. Nun musste es komplett entfernt werden. Der Brandschutz machte es nötig, dass die Blöcke – mit Ausnahme der Gelbwesten – verwaist blieben. Die Gießen 46ers traf hieran keine Schuld. Zu spät reagiert hatte die Stadt. Die bereits verkauften Tickets konnten umgebucht werden, wie der Verein mitteilte.

Gelbwesten in der Osthalle: Ein defekter Rauchschutzvorhang machte es nötig, dass zehn Gelbwesten-tragende Sicherheitsmitarbeiter die oberen Ränge der Blöcke A und B in der Osthalle abschirmten. Schon beim Spiel gegen Alba Berlin hatte das Corpus Delicti halb herausgehangen. Nun musste es komplett entfernt werden. Der Brandschutz machte es nötig, dass die Blöcke – mit Ausnahme der Gelbwesten – verwaist blieben. Die Gießen 46ers traf hieran keine Schuld. Zu spät reagiert hatte die Stadt. Die bereits verkauften Tickets konnten umgebucht werden, wie der Verein mitteilte.

Power-Ranking: Bei Power-Rankings handelt es sich um Leistungsanalysen der Teams einer Liga, die nicht auf die erkämpften Siege und Niederlage schielen, sondern die aktuelle Form einer Mannschaft gewichten. Im jüngsten Ranking, das Jonathan Schmidt für Basketball.de geschrieben hat, befanden sich Gießen und Merlins vor der Partie auf dem 12. und 13. Platz. Jeweils vier Siege konnten beide Teams aus den letzten zehn Spielen mitnehmen. Für den Aufsteiger, der ein hammerhartes Restprogramm vor der Brust hat, ging es am Samstagabend daher um sehr fiel. Mit nun sieben Saisonerfolgen haben die Crailsheimer vier Punkte Abstand auf einen Abstiegsplatz – und könnten im nächsten Power-Ranking vor den 46ers gelistet werden.

Spiel für die Rekordbücher: Mit 229 erzielten Punkten gehört die Partie der 46ers gegen Crailsheim (114:115) zu den punktereichsten seit 2005 ohne Verlängerung. In den Top 10 ist dabei noch ein weiteres Match der 46ers verzeichnet: das 110:109 über die Artland Dragons 2011. Magischer Moment: Der 1,94 m-große Maurice Jeffers musste in der Overtime auf die Position des Centers wechseln, nachdem sich Elvir Ovcina sein fünftes Foul eingehandelt hatte. Das Kontrastprogramm war in der Spielzeit 2006/2007 angesagt. Die 46ers erzielten damals nur 68,5 Punkte pro Abend. Zum Saisonende, als der Klassenerhalt bereits sichergestellt war, sang die Osthalle selbstironisch »Wir woll’n die 60 sehen« – und verballhornten damit den Standardgesang »Wir woll’n die 100 sehen«. (sks)

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