Bauermann: "Andere Identität"

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Oliver Würzburg ergriff Dirk Bauermann das Hallen-Mikrofon und baute die Fans der Franken wieder auf. Gegen seinen Ex-Club FC Bayern München kassierte der ehemalige Bundestrainer eine knappe 63:68-Niederlage – sieht sein neues Team in der Basketball Bundesliga aber auf dem richtigen Weg. "Wir haben ihnen das Leben sehr, sehr schwer gemacht, das Spiel hätte auch in die andere Richtung gehen können", sagte Bauermann bei Telekom Basketball am Samstagabend. "Es ist sichtbar, dass die Mannschaft eine andere Identität gewonnen hat."

Oliver Würzburg ergriff Dirk Bauermann das Hallen-Mikrofon und baute die Fans der Franken wieder auf. Gegen seinen Ex-Club FC Bayern München kassierte der ehemalige Bundestrainer eine knappe 63:68-Niederlage – sieht sein neues Team in der Basketball Bundesliga aber auf dem richtigen Weg. "Wir haben ihnen das Leben sehr, sehr schwer gemacht, das Spiel hätte auch in die andere Richtung gehen können", sagte Bauermann bei Telekom Basketball am Samstagabend. "Es ist sichtbar, dass die Mannschaft eine andere Identität gewonnen hat."

Nach drei Wochen Trainingsarbeit zeigten sich die Würzburger bereits teilweise verbessert. Eine der zuvor schlechtesten Defensiven der Liga hielt die Münchner unter 70 Punkten und durfte bis zum Schluss auf den ersten Sieg im neuen Jahr hoffen. "Wenn Dirk Bauermann zu einem deutschen Verein kommt, weiß man, dass es zu einem Umschwung kommt, dass es Energie gibt", sagte Bayerns Nationalspieler Danilo Barthel (18 Punkte) über den Gegner.

Da für die ambitionierten Würzburger nun bei Brose Bamberg die nächste schwere Aufgabe ansteht, dürfte die noch erhoffte Playoff-Qualifikation zwar äußerst schwierig werden. "Dirk hat etwas Neues mitgebracht, eine starke Verteidigung und zwei neue Spieler", lobte Kresimir Loncar jedoch.

Bei den Münchnern kam die jüngst verpflichtete Leihgabe Maik Zirbes wegen Fußproblemen noch nicht zum Einsatz. Mit dem dritten Sieg in Serie bleiben die Bayern am Spitzenduo ratiopharm Ulm und Bamberg dran.

Die Ulmer hatten beim 94:63 bei der BG Göttingen keine Probleme und feierten den 18. Sieg im 18. Saisonspiel. Erstmals seit Mitte Dezember stand Kapitän Per Günther wieder auf dem Parkett, kam in zwölf Minuten auf vier Punkte.

Am Sonntag entledigten sich die Brose Bamberg ihrer Aufgabe beim Schlusslicht Rasta Vechta ohne große Mühe. Am Ende setzte sich der Titelverteidiger klar mit 96:68 durch und liegt damit weiter nur zwei Punkte hinter Ulm. ALBA Berlin setzte seine Erfolgsserie auch gegen die Gießen 46ers fort. Das schwer erkämpfte 85:84 war der zehnte Sieg in Serie.

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