Alba Berlin nimmt den 46ers-Bus in Beschlag

  • VonSebastian Kilsbach
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Alba reist mit 46ers-Bus an: Die Eurocup-gestressten Berliner waren am Sonntag auf dem Frankfurter Flughafen gelandet, um sich von dort auf den Weg in die Sporthalle Ost zu machen. Abgeholt wurden sie vom Vereinsbus der Gießen 46ers – ganz zur Freude des ehemaligen Gießeners Joshiko Saibou. »Eine Menge guter Erinnerungen«, unterschrieb der Guard ein Kurzvideo auf Instagram. 2013/2014 und erneut 2016/2017 hatte Saibou für die 46ers gespielt.

Alba reist mit 46ers-Bus an: Die Eurocup-gestressten Berliner waren am Sonntag auf dem Frankfurter Flughafen gelandet, um sich von dort auf den Weg in die Sporthalle Ost zu machen. Abgeholt wurden sie vom Vereinsbus der Gießen 46ers – ganz zur Freude des ehemaligen Gießeners Joshiko Saibou. »Eine Menge guter Erinnerungen«, unterschrieb der Guard ein Kurzvideo auf Instagram. 2013/2014 und erneut 2016/2017 hatte Saibou für die 46ers gespielt.

Duell mit langer Geschichte: Zusammengerechnet 87 Spielzeiten in der Basketball-Bundesliga können Alba Berlin und die Gießen 46ers vorweisen. Während die Hauptstädter derzeit ihre 38. Saison absolvieren, ist es beim mittelhessischen Liga-Urgestein die 51. Aufgestiegen waren die Berliner 1981 unter dem Namen DTV Charlottenburg. Die Hauptrunde schloss man auf dem vorletzten Platz ab, konnte in der Relegation aber ausreichend Siege einheimsen, um sich hauchdünn vor den punktgleichen Heidelbergern in der Liga zu halten. Bereits ein Jahr später schloss Berlin die Saison erstmals vorm MTV 1846 Gießen ab. Der DTV etablierte sich nachhaltig in der Liga. Nach der Umbenennung in Alba Berlin 1991 mauserte man sich zum Spitzenclub. Zwischen 1997 und 2003 ging die Meisterschaft ausnahmslos an die Spree. Seither folgten »nur« noch eine Meisterfeier und fünf Pokalsiege.

Rackelo-Power: Zunächst war es Tim Uhlemann, der sechs Minuten vor dem Ende für Benjamin Lischka eingewechselt wurde. Nachdem der 19-Jährige bei seinem dritten und bislang längsten Bundesligaeinsatz auf seine ersten Zähler kam, schickte Ingo Freyer Leon Okpara und Bjarne Kraushaar unter den »Rackelo«-Sprechchören des Fanblocks aufs Parkett. Da auch Lischka wieder eingewechselt worden war, sangen die Anhänger so nicht zu Unrecht »Ihr seid alles Gießener Jungs«. Ob Bundestrainer Henrik mit »Uhle für Deutschland, Thiemann raus« einem weiteren Fangesang wirklich Folge leisten wird, darf aber (noch) bezweifelt werden. (sks)

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