Gießen 46ers

46ers fehlt das Quäntchen Glück

  • Wolfgang Gärtner
    vonWolfgang Gärtner
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Was für ein Fight! Nichts für schwache Nerven. Letztlich fehlte den Gießen 46ers das Quäntchen Glück bei der knappen 95:99-Niederlage gegen die Baskets Oldenburg. Die knapp 3500 Zuschauer in der Osthalle waren trotzdem begeistert.

Der überragende Spieler auf dem Feld war Gießens "Big" John Bryant, der 38 Punkte markierte, 14 Rebounds fischte und mit 50 einen rekordverdächtigen Effektivitätswert auflegte. Nachfolgend Gründe, warum es mit dem Sieg nicht geklappt hat.

Die Gießen 46ers bekamen das gut funktionierende Trio Rickey Paulding, Rasid Mahalbasic und Mickey McConnell nie in den Griff. Sie erzielten zusammen 65 Punkte.

Mit der Taktik der Gäste, viel auf Give-and-Go zu setzen, waren die 46ers zu oft überfordert.

Das Schiedsrichter-Trio war den Gastgebern nicht besonders wohlgesonnen. Bei 50:50-Entscheidungen fiel die Wahl meist für die Oldenburger aus. Zudem war eine klare Linie der Refs nicht zu erkennen.

Die 46ers produzierten zu viele Ballverluste, insgesamt 17, Oldenburg dagegen nur 8.

Gießens Coach Ingo Freyer fehlte ein Backup auf der Spielmacherposition. Jeril Taylor und Mauricio Marin spielten schwach. Und Starter Darwin Davis hatte ebenfalls nicht seinen besten Tag erwischt.

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