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Matthäus: „Darum erinnert mich Thomas Müller an Messi“

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Von: Carolin Metz

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Lionel Messi und Thomas Müller 2015 beim Champions-League-Spiel in Barcelona.
Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Messi und Müller? © imago sportfotodienst

Was haben Lionel Messi und Thomas Müller gemeinsam? Sky-Experte Lothar Matthäus jedenfalls hat eine Verbindung zwischen den beiden Fußball-Stars gefunden.

München – Der Bundliga-Start sorgt für viel Diskussionsstoff – und besonders der FC Bayern. Immerhin hatte der Rekordmeister vor Saisonstart einige Veränderungen zu verkraften. Lewandowski ist nach Barcelona abgezogen, in seine Fußstapfen tritt nun Mané. Aber auch Jamal Musiala und Thomas Müller machen von sich reden. Lothar Matthäus ist jedenfalls voll des Lobes für seinen ehemaligen Verein.

Der FC Bayern ist bereit für die Champions League

Matthäus war ja schon für einige Überraschungen gut – sowohl auf als auch neben dem Platz. In seiner Sky-Kolumne „So sehe ich das“ hat er nun über die Transferpolitik des FC Bayern gesprochen. Am meisten überrascht er aber mit einer Aussage zum FCB-Urgestein Thomas Müller.

Zunächst aber singt der Sky-Experte Lobeshymnen auf die Transferpolitik von Sport-Vorstand Salihamidzic: „Ich gebe Hasan Salihamidzic die Note eins für seine Transfermarkt-Aktivitäten.“, schreibt Matthäus in seiner Kolumne: „Die Einkäufe und Verkäufe, die Brazzo in dieser Transferperiode bis zum jetzigen Zeitpunkt getätigt hat, sind großartig.“ Da kann man dem ehemaligen Nationalspieler kaum widersprechen, immerhin hat der FC Bayern den Weggang von Robert Lewandowski bisher gut abgefedert und kann momentan eine extrem starke Mannschaft vorweisen.

Matthäus geht sogar so weit, dem Rekordmeister gute Chancen für die Champions League zu prognostizieren. Der Bayern-Kader sei breiter als in der vergangenen Saison und so gut aufgestellt, dass er wieder im Kampf um den Champions-League-Titel mitmischen könne. „Aus heutiger Sicht passt beim FC Bayern von vorne bis hinten einfach alles. Die momentane Startelf macht es überragend. Und Spieler wie Goretzka, de Ligt, Coman, Sane, Gravenberch, Mazraoui oder Tel sind quasi noch in der Hinterhand“, findet Matthäus. Die Mannschaft ist in der Tat derzeit so stark, dass die Konkurrenz in den Reihen wächst und ein Platz in der Start-Elf heiß umkämpft ist.

Was haben Lionel Messi und Thomas Müller gemeinsam?

Neben der knallharten Spieler-Analyse überrascht Lothar Matthäus aber auch mit einem sehr ungewöhnlichen Vergleich: Thomas Müller erinnert ihn an Lionel Messi. Wo sind die Gemeinsamkeit zu finden zwischen dem eher ruppigen Stil des Weilheimers und dem feinen Dribbling des Argentiniers? Matthäus hat sie aufgetan: „Man sieht allein daran, dass Thomas Müller lachen muss, wenn er eine große Chance vergibt, wie hoch das Vertrauen in die eigene Stärke ist. Das erinnert mich an Leo Messi, der öfters Schmunzeln musste, wenn er eine Hundertprozentige vergeben hat, weil er wusste, dass er sowieso noch drei Stück macht.“

Die Ähnlichkeit liegt also in der Souveränität der beiden. Kein Wunder, wenn man in den ersten Bundesliga-Tagen Ergebnisse schafft wie der FC Bayern derzeit. Sein Ziel, mit den Bayern weiterhin den Ton anzugeben, hat Müller zumindest momentan auf jeden Fall erreicht. (cm)

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