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Kalajdzic-Poker beendet: Kein Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern

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Von: Christoph Klaucke

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Sasa Kalajdzic wird offenbar nicht zum FC Bayern wechseln. Der deutsche Rekordmeister traut dem Stürmer die Rolle als Lewandowski-Nachfolger nicht zu.

München – Dem FC Bayern ist mit der Verpflichtung von Sadio Mané ein echter Transfer-Coup gelungen. Damit soll die Offensive des deutschen Rekordmeisters (die Titelsammlung) für die kommende Saison aufgemotzt und der Konkurrenzkampf forciert werden. Allerdings droht trotz aller Dementi der Bosse noch immer ein Lewandowski-Abgang.

Mané könnte den Polen bei all seiner Qualitäten nicht gleichwertig ersetzen. Der Senegalese ist ein schneller, trickreicher Spieler und kein klassischer Strafraumstürmer. Heißt: Die Bayern bräuchten Ersatz. Ein Kandidat als Lewandowski-Nachfolger scheidet offenbar bereits aus. Die Rede ist von Sasa Kalajdzic.

Sasa Kalajdzic
Geboren: 7. Juli 1997 (Alter: 24 Jahre), Wien, Österreich
Position: Stürmer
Vertrag beim VfB Stuttgart bis: 30. Juni 2023
Marktwert: 25 Millionen Euro

Lewandowski-Nachfolger: Kalajdzic wäre beim FC Bayern nur Back-up

Zwischen dem FC Bayern München und Kalajdzic gab es laut tz-Informationen bereits im Mai ein Treffen. Seitdem stocken die Gespräche, auch weil sich der Bundesliga-Gigant voll auf den Transfer von Mané fokussiert hatte. Nun haben die Bayern von einem Kalajdzic-Transfer offenbar Abstand genommen.

Kalajdzic werde nicht als Lewandowski-Ersatz nach München wechseln, berichtet die AZ. Demnach wäre der Ösi-Knipser vom VfB Stuttgart allenfalls als Back-up eine Option gewesen. Diese Rolle erfüllt beim FC Bayern Eric-Maxim Choupo-Moting, der noch einen Vertrag bis 2023 hat. Kalajdzic würde nach tz-Informationen den Konkurrenzkampf mit Robert Lewandowski allerdings auch nicht scheuen.

Sasa Kalajdzic wird offenbar kein Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern.
Sasa Kalajdzic wird offenbar kein Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern. © Frank Hoermann/Imago

Kalajdzic-Poker beendet: Kein Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern

„Wir sind gerade im Juni. Selbstverständlich werden wir unsere Augen offen halten und schauen, was möglich ist und was uns unsere finanziellen Möglichkeiten erlauben“, sagte Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic über weitere Transfers: „Ideen hätten wir.“ Kalajdzic zählt offenbar nicht dazu.

Der Stuttgarter kam in der vergangenen Bundesliga-Saison in 15 Spielen auf sechs Tore und sicherte dem VfB den Klassenerhalt. Vom Abstiegskampf in die Champions League – diesen Sprung traut man beim FC Bayern Kalajdzic nicht zu. Das Lewandowski-Erbe wäre wohl eine Nummer zu groß für den 24-jährigen Wiener.

Kalajdzic lockt die Premier League – Cristiano Ronaldo als Lewy-Nachfolger zum FC Bayern?

Kalajdzic zieht es nun wohl in die Premier League. Tottenham Hotspur, Brighton & Hove Albion und West Ham United sind bereit 25 Millionen Euro zu investieren. Der FC Bayern geht trotz neuem Barca-Angebot noch immer von einem Lewandowski-Verbleib aus. Dennoch ranken sich Gerüchte, um einen spektakulären Nachfolger: Cristiano Ronaldo. (ck)

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