+
Jochen Drees hat einige neue Ideen für den Videobeweis.

Strittiges Thema in den Fan-Lagern

Ex-Schiri Projektleiter beim Videobeweis - Und er hat einige neue Ideen 

Auch in dieser Saison spaltet das Thema Videobeweis wieder die Fan-Lager. Nun steht auch offiziell der neue Projektleiter fest und er hat einige neue Ideen parat.

Frankfurt/Main - Der frühere Schiedsrichter Jochen Drees hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nun auch offiziell die Projektleitung beim Thema Videoassistent übernommen. Der 48 Jahre alte Arzt hatte sich die Frist bis zum 1. Oktober erbeten, um seine Praxis übergeben zu können. Seinen Job beim DFB wird er hauptamtlich und in Vollzeit antreten. „Mein Vater hat gesagt, alles hat seine Zeit. Er hat mich in diesem Prozess unterstützt. Nach langem Abwägen habe ich gesagt, das war jetzt die Zeit des Allgemeinmediziners“, erklärte Drees bei seiner Vorstellung vor der Spielzeit. 

Jochen Drees bringt neue Ideen für den Videobeweis ins Gespräch 

„Das Thema VAR ist ein sehr wichtiges und gehaltvolles Thema“, ordnete Drees gleich ein. Schon am ersten Spieltag der neuen Saison gab es wieder Schwierigkeiten, woraufhin Drees die Assistenten noch einmal einschwor. Zu dem jahrelangen Top-Referee Wolfgang Stark, der zum Start keine gute Figur machte, hieß es in der darauffolgenden Woche, er werde „bis auf weiteres“ nicht mehr als VAR eingesetzt.

Drees brachte zudem mehrere neue Ideen ins Gespräch: So könnten Video-Assistenten ähnlich wie Linienrichter spezialisiert zum Einsatz kommen. Zudem sei langfristig angepeilt, die strittigen Szenen wie bei der WM als Bewegtbild auf den Videoleinwänden in den Stadien zu zeigen. 

Schon im Auftaktspiel der Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim (3:1) hatten die Schiedsrichter bezüglich des Videobeweises ordentlich Kritik einstecken müssen. 

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare