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Franz Becker scheint es derzeit nicht gut zu gehen.

Sorge um den „Kaiser“?

Gesundheitsprobleme offenbar gravierend: Franz Beckenbauer ist nicht vernehmungsfähig

Sorgen um Franz Beckenbauer wegen gesundheitlicher Probleme. Kürzlich äußerte er sich zu seinem Zustand, nun gibt es weitere Informationen. 

Update vom 19. Juli 2019: Vor etwa einer Woche wurde bekannt, dass Franz Beckenbauer sich selbst zu seinem Gesundheitsstatus äußerte. „Ich sehe auf dem rechten Auge wenig bis nichts“, sagte der Kaiser nach einem erlittenen Augeninfarkt. 

Nun berichtet die NZZ (Neue Zürcher Zeitung), dass Franz Beckenbauer wegen gesundheitlicher Probleme nicht vernommen werden kann. Dabei geht es um Vergabe der WM 2006. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Beckenbauer wegen diverser Geldströme, in der der damalige OK-Präsident involviert gewesen sein soll. 

Wie das Schweizer Blatt weiter berichtet, soll Beckenbauer gemäß ärztlicher Atteste „derart angeschlagen sein, dass er weder einvernahme- noch verhandlungsfähig ist“. 

Video: So geht es Beckenbauer

Franz Beckenbauer ehrlich: So geht es dem Kaiser inzwischen

Update vom 12. Juli 2019: Franz Beckenbauer hat einen Augeninfarkt erlitten. Bei einer Veranstaltung sagte der Kaiser: „Ich sehe auf dem rechten Auge wenig bis nichts.“

Franz Beckenbauer ehrlich: So geht es dem Kaiser inzwischen

München - Nach gesundheitlichen Rückschlägen in der Vergangenheit hat sich Franz Beckenbauer positiv zu seinem Wohlbefinden geäußert. „Es ist nicht gerade die Zeit, um Bäume auszureißen, aber es geht mir besser, ich bin ganz zufrieden“, sagte der 73-Jährige, der in der Welt am Sonntag zehn von Ex-Weltmeistern gestellte Fragen beantwortete. Beckenbauer war zuletzt deutlich seltener in der Öffentlichkeit aufgetreten als noch vor einigen Jahren.

Auf die Frage von Mario Götze, wie Beckenbauer sein Leben nach der Karriere gemeistert habe und ob er Tipps für ihn hätte, sagte Beckenbauer: „Einem solch begnadeten Fußballer wie dir kann ich nur den Ratschlag geben: Bleib im Fußballgeschäft. Es gibt nichts Schöneres als Fußball.“ Ob als Manager, Spielerberater oder als TV-Experte, müsse er herausfinden. „Oder womöglich als Trainer? Aber das ist hart, das ist wahrscheinlich der härteste Posten überhaupt. Das schließt ihn nicht aus, aber das muss man wissen, wenn man diesen Weg einschlagen will“, ergänzte Beckenbauer, der 1974 als Spieler und und 1990 als Teamchef Weltmeister wurde.

Derweil sorgt der VAR-Keller in Köln einmal mehr für Unmut - auch bei den Fans. In England hat sich ein Profi nach einer besonderen Auszeichnung einen Scherz mit seinen Teamkollegen erlaubt. Ex-Nationalspieler Mesut Özil heiratet im Sommer - der Termin des großen Tages soll feststehen.

dpa

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