Premier League könnte konkreter werden

Verliert der FC Bayern jetzt noch einen Innenverteidiger? Plötzliche Aufregung um Niklas Süle

  • Antonio Riether
    vonAntonio Riether
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David Alaba und Jerome Boateng werden den FC Bayern München wohl im Sommer verlassen. Was wird aus Niklas Süle?

  • Der FC Bayern* will Dayot Upamecano, nun gibt es einen neuen Konkurrenten aus England.
  • Der FC Chelsea sucht einen Innenverteidiger, auch Nationalspieler Niklas Süle ist ein Thema bei den „Blues“.
  • Doch wechselt Süle in die Premier League*? Die Münchner könnten noch kräftig kassieren.

London - Aufgrund des bevorstehenden Wechsels von David Alaba suchten die Bayern nach einem Ersatz für die Innenverteidigung. Das favorisierte Transferziel ist nach wie vor Dayot Upamecano von RB Leipzig*, doch auch für die englischen Vereine ist der Franzose eine heiße Aktie. Nun sieht es jedoch so aus, als würde ein Premier-League-Klub einen aktuellen Bayern-Verteidiger auf der Liste haben.

FC Bayern: Upamecano und Süle auf Tuchels Wunschzettel - Berateragentur könnte entscheidend sein

Beim FC Chelsea wurde Thomas Tuchel jüngst als Cheftrainer präsentiert. Für den ehemaligen Dortmund-Coach gibt es - wie schon zu seiner Zeit in Paris - dank Chelseas Besitzer und Milliardär Roman Abramowitsch keine wirklichen finanziellen Hürden. Tuchel möchte beim Londoner Spitzenklub seine Ideen und Personalwünsche umsetzen, nach Informationen der Sport Bild soll auch DFB*-Spieler Niklas Süle ein Thema sein.

Neben Süle steht bei Chelsea auch Upamecano auf dem Zettel*, doch beim Franzosen soll der FCB aktuell die besseren Karten haben. Zuletzt kam es zum Treffen zwischen dem Management des Leipzig-Profis mit Bayerns Sportvorstand Salihamidzic*, auch Chelsea stellte Kontakt zu Upamecanos Berater-Agentur „Sport360“ her. Bei den Gesprächen wurde auch Niklas Süle zum Thema, der Bayern-Verteidiger wechselte erst im Sommer zu „Sports360“.

FC Bayern: Kein zweites Alaba-Szenario? Süle-Verkauf zu Chelsea nicht unwahrscheinlich

Der 25-Jährige hat aktuell keinen einfachen Stand bei den Bayern, der Innenverteidiger verlor seinen Stammplatz* bei Hansi Flick. Nun könnte es Süle ins Ausland ziehen, sein Vertrag in München läuft im Sommer 2022 aus. Sollten die Bayern davor nicht mit dem einstigen 20-Millionen-Einkauf verlängert haben, wäre ein Verkauf möglicherweise die finanziell klügere Entscheidung. So könnten die Bayern einen ablösefreien Abgang und somit ein zweites Alaba-Szenario verhindern.

Auch der Österreicher, dessen Gespräche mit Real Madrid offenbar doch nicht so weit vorgeschritten sein* sollen, steht dem Bericht zufolge auf der Shortlist der Londoner. Der Alaba-Berater Pini Zahavi soll laut Bild noch die Angebote aus England abwarten, auch der Spieler selbst soll seine Spanien-Pläne für eine bessere Offerte aus England überdenken.

Einen seiner drei Wunsch-Verteidiger soll Tuchel bald bekommen, bei Süle wäre eine Verhandlungsbasis von etwa 30 Millionen Euro angedacht. Die Münchner könnten mit der Ablöse einen möglichen Upamecano-Transfer finanzieren, laut Transfermarkt.de müsste die festgeschriebene Summe von 42,5 Millionen Euro nach Leipzig überwiesen werden. (ajr) *tz.de ist Teil des budesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Marco Donato / BAYERN MUNICH / AFP

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