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Nagelsmann verkündet nächsten Müller-Ausfall: „Mit Schmerzmittel geht es auch nicht“

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Von: Marius Epp

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Julian Nagelsmann gibt bei der Spieltags-Pressekonferenz seine Einschätzung zu seinem Team und zum Gegner.
Julian Nagelsmann bei der Spieltags-PK des FC Bayern. © MIS/imago

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FSV Mainz hatte Julian Nagelsmann eine Müller-Hiobsbotschaft zu verkünden. Die PK im Ticker zum Nachlesen.

13.19 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

13.16 Uhr: Eric Maxim Choupo-Moting hat momentan einen Lauf. „Wenn du Tore schießt, verkraftest du Belastung ein bisschen besser. Er hat jetzt keine Wehwehchen mehr. Er hat eine hohe Akzeptanz in der Mannschaft. Das Leben belohnt dich, wenn du ein guter Typ bist. Auch in einer Phase, in der es für ihn nicht so gut lief, ist er immer positiv geblieben“, sagt Nagelsmann.

13.14 Uhr: Wie ist der Reha-Fortschritt bei Lucas Hernandez? „Wir brauchen ihn. Allein aufgrund der Belastung. Hoffentlich steigt er am Montag wieder ein. Ich gehe schon davon aus, dass er in der Bundesliga noch ein Spiel macht. Die Reha verläuft gut, er hat keine Probleme. Ich wünsche ihm, dass er mit zur WM fährt.“

Nagelsmann lobt Gnabry: „Ich kenne Serge und seine Stellschrauben“

13.13 Uhr: Nagelsmann zum Formaufschwung von Serge Gnabry: „Ich kenne Serge und seine Stellschrauben. Er denkt sehr viel nach, wenn er ausgewechselt wird. Wir haben zwei, drei gute Gespräche gehabt. Sein Engagement bis zur letzten Minute war am Mittwoch da. Er hat eine außergewöhnliche Qualität. Seine Positionstreue ist jetzt wieder sehr gut.“

13.10 Uhr: Der Trainer lobt die „Ruhe im Teamverteidigen“ gegen den FC Barcelona. „Ich selbst kann da noch lernen, ich bin an der Seitenlinie eher ein Hektomat“, gibt er zu.

13.09 Uhr: Nagelsmann singt ein Loblied auf Sven Ulreich. „Ulle kennt seine Rolle. Er macht es überragend, mit viel Mut in der Eröffnung. Er hat eine gute Präsenz. Die Jungs haben ein extrem großes Vertrauen in Ulle. Wir sind sehr froh, dass wir so einen Typen haben. Er braucht keine Anlaufzeit, um auf seine Spannung zu kommen.“

Thomas Müller fällt aus: Auch bei Neuer hat Nagelsmann keine guten Nachrichten

13.06 Uhr: Nagelsmann nochmal zur Müller-Verletzung: „Wir haben uns heute morgen zusammengesetzt. Mit Schmerzmittel geht es auch nicht. Es blockiert und sticht ein bisschen. Wir müssen jetzt Ruhe reinbringen, dann sehen wir, ob es nächstes Wochenende funktioniert.“

13.03 Uhr: Wie sieht es bei Manuel Neuer aus? „Das dauert noch ein bisschen. Für Inter ist es noch nichts, aber fürs nächste Wochenende hoffentlich. Es ist eine Struktur, die Ruhe braucht. Ich gehe fest davon aus, dass er die WM spielt“, antwortet Nagelsmann und hält fest: „Die Mannschaft ist in einem guten Flow, sie hat ein gutes Miteinander.“

13.02 Uhr: Thomas Müller hat am Freitag nicht mittrainiert, Nagelsmann klärt auf: „Er hat wieder Probleme im Beckenbereich. Er wird nicht spielen können, wahrscheinlich auch nicht am Dienstag. Ich nehme ihn jetzt mal für eine Woche raus. Es ist keine strukturelle Verletzung.“

13 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt.

Erstmeldung vom 28. Oktober: München - Der FC Bayern befindet sich nach überstandener Spätsommer-Krise in bestechender Herbstform. Möglichst schnell soll jetzt auch wieder die Tabellenführung her. Bei Thomas Müller läuft es allerdings noch etwas unrund. Darf er gegen Mainz wieder von Beginn an ran?

Zwei Wochen vor der WM-Nominierung kämpft Müller mit einer ungewohnten Situation. Nach einer erneuten Corona-Infektion, Rückenproblemen und einem Magen-Darm-Infekt hat der 33-Jährige nicht den üblichen Rhythmus.

„Das bin ich nicht gewohnt. Ich bin gewohnt, dass mein Körper funktioniert - und das tut er die letzten Wochen nur so im Stop-and-Go-Modus und das ist natürlich nicht zufriedenstellend“, sagte der Führungsspieler des FC Bayern München. Im Gegensatz zum verletzten Kapitän Manuel Neuer wurde der Fußball-Weltmeister von 2014 beim 3:0 gegen den FC Barcelona in der Champions League eingewechselt.

FC Bayern will gegen Mainz „das Momentum durchziehen“

In der Tabelle liegen die Münchner einen Punkt hinter Spitzenreiter 1. FC Union Berlin. Schon mit einem Unentschieden könnte der FC Bayern zumindest für eine Nacht wieder auf die zum eigenen Selbstverständnis gehörende Tabellenspitze vorrücken. Die Berliner empfangen am Sonntag Borussia Mönchengladbach.

„Natürlich wollen wir dieses Momentum weiter durchziehen. Seit der Länderspielpause machen wir einen richtig guten Job“, sagte Müller mit Blick auf die Münchner Krise vor einigen Wochen. „Da war ja gerade noch Endzeitstimmung, wurde zumindest so ein bisschen versucht, schonmal vorzubereiten, falls die Ergebnisse dazu passen sollten.“

Wir begleiten die Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann am Freitag ab 13 Uhr im Live-Ticker. (epp/dpa)

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