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Transfer von DFB-Star zum BVB droht zu platzen - grätscht der FC Bayern nun dazwischen?

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Von: Antonio José Riether

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Karim Adeyemi (2.v.r.) wird RB Salzburg wohl im Sommer verlassen.
Karim Adeyemi (2.v.r.) wird RB Salzburg wohl im Sommer verlassen. © Marcus Brandt/dpa

Borussia Dortmund war bereits das designierte Ziel von Nationalspieler Karim Adeyemi, nun sollen die Gespräche jedoch stocken. Nutzt der FC Bayern diese Situation möglicherweise aus?

Salzburg - RB Salzburg und Karim Adeyemi bereiten sich derzeit auf das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League* beim FC Bayern München* vor. Hinter den Kulissen wird der deutsche Nationalspieler in ganz Europa gehandelt, ein Transfer in diesem Sommer ist durchaus wahrscheinlich. Besonders Borussia Dortmund* kristallisierte sich im Zusammenhang mit dem 20-jährigen Angreifer zum Topkandidat für den Wechsel heraus und schien lange auch die beste Ausgangslage zu haben*. Wie ein aktueller Bericht jetzt offenlegt, gibt es deutliche Diskrepanzen zwischen den beiden involvierten Klubs.

Karim Adeyemi: Wechselt der Münchner doch nicht zum BVB? Ablösesumme wohl zu hoch angesetzt

Die Gespräche zwischen Klub und Spielerseite gerieten aktuell ins Stocken, wie die Ruhr Nachrichten zuletzt berichten. Adeyemi möchte und darf trotz seines Vertrags bis 2024 offenbar nach Dortmund wechseln, doch den Schlüsselfaktor des Transfers kann der Profi selbst nicht maßgeblich beeinflussen. Es geht auch hier wie so oft um die Ablösesumme, bei der die beiden Vereine noch etwas auseinanderliegen.

Die Salzburger* fordern einem Bild-Bericht zufolge 42,5 Millionen Euro für den dreimaligen Nationalspieler, die Kluft zwischen der Dortmunder Offerte und der Forderung soll den Ruhr Nachrichten nach recht groß sein. Die Differenz wird sogar so deutlich bezeichnet, dass der gesamte Transfer nun zu scheitern droht.

Adeyemi selbst äußerte sich im Rahmen des bevorstehenden Duells gegen die Bayern diplomatisch zur nächsten Transferperiode. „Wie ich schon oft gesagt habe: Mein Fokus ist in Salzburg. Es ist nichts klar. Was im Sommer passiert, passiert im Sommer“, gab der Führende der Torschützenliste der österreichischen Bundesliga* zu verstehen. Mit wettbewerbsübergreifend 19 Treffern in 33 Pflichtspielen zeigt sich der gebürtige Münchner auch in dieser Saison wieder in bestechender Form.

FC Bayern: Schnappt sich der FCB seinen damals aussortierten Jugendspieler Karim Adeyemi?

Auch aus diesem Grund war der FC Bayern* Medienberichten zufolge an ihm interessiert. Dass der BVB möglicherweise als Transferziel für Adeyemi ausscheidet, wird man in München ebenfalls beobachtet haben. Die Bayern könnten den Dortmundern den begehrten DFB*-Star aus finanzieller Sicht wohl durchaus noch wegschnappen. Allerdings wäre dies nur dann sinnvoll, wenn auf der Position des Mittelstürmers ein Platz frei werden würde.

Ob ein Wechsel in seine Geburtsstadt für Adeyemi der richtige Weg wäre, ist angesichts seiner Vergangenheit fraglich. Der Salzburg-Star spielte von 2009 bis 2011 für die Jugendabteilung des Rekordmeisters, ehe er aufgrund von angeblichen Disziplinlosigkeiten* aussortiert wurde. Durch das Nachwuchsleistungszentrum des deutlich kleineren Vorstadtklubs Unterhaching schaffte Adeyemi letztlich den Sprung in den Profifußball, als er im Sommer 2018 für 3,35 Millionen aus der Hachinger U19 in die Mozartstadt wechselte.

FC Bayern: Rücken die Münchner in den Vordergrund? Adeyemi sprach sich einst gegen seinen Ex-Klub aus

Bereits 2019 ließ der Youngster seine Präferenz bezüglich der deutschen Topklubs durchblicken, als er gegenüber Sport Bild verriet, dass der FC Bayern „zurzeit nicht so mein Verein“ sei. Ein Wechsel zum BVB würde sich angesichts des bevorstehenden Umbruchs in der Offensive der Schwarz-Gelben anbieten.

Noch hat der BVB mit Erling Haaland* einen Angreifer der Extraklasse im Kader, allerdings gilt der Abschied des Norwegers im Sommer als äußerst wahrscheinlich. Wie BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ankündigte, fällt die Entscheidung über die Zukunft des Stürmers in den kommenden Wochen. Haaland war Anfang 2020 für den Schnäppchen-Preis von 20 Millionen Euro von RB Salzburg gekommen, bei einem möglichen Adeyemi-Deal wollen die Österreicher jetzt offensichtlich deutlich mehr Einnahmen generieren, wie RUHR24* berichtet. (ajr) *tz.de und RUHR24 sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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