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Coronavirus: DFL mit drastischer Trainings-Empfehlung an alle Bundesligisten 

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Die Bundesliga pausiert derzeit. Wann und wie es weiter geht, ist nicht abzuschätzen. Alle Entwicklungen rund um die Corona-Krise des deutschen Fußballs im News-Ticker.

  • Die Coronavirus-Krise legt die Bundesliga lahm.
  • Bei einigen Bundesligisten geht es um Existenzen, Prognosen führender Virologen machen wenig Hoffnung.
  • Wie geht es im deutschen Fußball weiter? Alle Infos hier im News-Ticker.

Update vom 28. März 2020, 15.12 Uhr: Viele Bundesliga-Klubs stecken wegen der Corona-Krise in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Kurzarbeit und Gehaltsverzicht sind die gängigsten Optionen. Wer reagiert wie? Wir haben die Übersicht.

Update vom 27. März 2020, 19 Uhr: Während der FC Bayern in Bundesliga und DFB-Pokal wegen Corona pausieren muss, hat Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge mit der tz* Klartext über die Zukunft von David Alaba gesprochen.

Update vom 27. März 2020, 17.45 Uhr: Wie zu erwarten: Der Deutsche Fußball-Bund hat die DFB-Pokal-Halbfinal-Spiele des FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt und des 1. FC Saarbrücken gegen Bayer Leverkusen wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verlegt. Die Partien waren ursprünglich am 21. und 22. April geplant.

Update vom 26. März 2020, 19.15 Uhr: Die Bundesliga befindet sich weiterhin in der Corona-Pause und die einzelnen Teams haben unterschiedliche Herangehensweisen, mit den besonderen Umständen umzugehen. 

Während einige NRW-Klubs nur individuelles Home-Training zulassen, arbeiten andere Mannschaften (beispielsweise Augsbur g und Wolfsburg) in Kleingruppen auf den Plätzen. Um nun für mehr Chancen-Gleichheit zu sorgen, hat das DFL-Präsidium allen 36 Klubs der ersten und zweiten Bundesliga empfohlen, ihren Spielern nur individuelles Training zu gestatten. Das berichtet die Bild

Der ligaweite Trainings-Stopp soll vorerst bis zum 5. April gelten. Da es aktuell der Plan ist, im Mai weiterzuspielen, sei es den Mannschaften gestattet, ab dem 12. April mit dem Mannschaftstraining fortzufahren. Zwischen den Terminen werde den Teams empfohlen, die Arbeit in kleinen Gruppen fortzusetzen. 

Da momentan weite Teile der Gesellschaft zu mehreren Einschränkungen in ihrem Leben gezwungen werden, wolle die DFL den Eindruck vermeiden, dass der Fußball in Deutschland einen Sonderstatus genieße. 

Virologe zerschlägt Hoffnung der Fans: „Auf Fußballspiele bis Ende des Jahres verzichten“

Update vom 26. März 2020, 9.52 Uhr: Erst vor ein paar Tagen hatte die Meldung, dass die Bundesliga erst in einem Jahr wieder ganz normal mit Zuschauern stattfinden könne für Aufsehen gesorgt. Der Stern hatte nach einem Interview mit Virologen Christian Drosten verkündet, dass dieser „überhaupt nicht“ daran glaube, „dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig. Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben“. Allerdings entkräftete dieser seine angebliche Aussage später. Er sei „schockiert“ über diese „Zuspitzung und Selbstverkürzung durch den Stern“. Diese sei „peinlich“ und entspräche „nicht dem Zusammenhang des Interviews“. 

Doch andere Experten sehen auch keine baldige Rückkehr zum Fußball-Alltag. Virologe Professor Alexander Kekulé sieht für Großveranstaltungen in den nächsten Monaten keine Chance. „Auf Fußballspiele und weiteres müssen wir noch bis mindestens Ende dieses Jahres verzichten“, erklärte er in einem Podcast des MDR.

Angeblicher DFL-Plan enthüllt: Geht die Bundesliga erst im Sommer weiter?

Update vom 25. März, 10.19: Am Dienstag wurde vermeldet, dass die Liga bis Ende April aussetzten wird, doch offenbar soll die Corona-Pause noch viel länger andauern. Die DFL hofft offenbar, ab Mitte Mai den Spielbetrieb in der Bundesliga fortsetzen zu können. Dies berichtete die Bild-Zeitung am Mittwoch. 

Eigentlich sollte die laufende Saison am 16. Mai enden, derzeit sind jedoch erst 25 von 34 Spieltagen gespielt. International soll die Saison laut Bild erst im Juli weitergeführt werden. Demnach werde die Champions League in reduzierter Form mit Viertel-und Halbfinals ohne Rückspiele zu Ende gebracht. Im Moment stehen zudem noch einige Achtelfinal-Rückspiele aus.

Der europäische Fußball-Verband UEFA hatte am Montag die Endspiele in der Königsklasse und in der Europa League auf unbestimmte Zeit verschoben. Um alle Spiele in den Vereinswettbewerben trotz Corona über die Bühne zu bringen, war die eigentlich für den Zeitraum vom 12. Juni bis 12. Juli angesetzte Europameisterschaft bereits auf 2021 verschoben worden.

Unterdessen äußert sich ein früherer FCB-Profi zu den Symptomen von Covid-19 - er fühlte sich „wie vom Zug überfahren“.

Coronavirus Bundesliga: Fußball-Pause wird verlängert - DFL gibt eine Empfehlung ab

Update vom 24. März, 16.53 Uhr: Die Bundesliga pausiert offiziell ja bekanntlich nur bis zum 2. April. Das hat die DFL in Absprache mit den 36 Profiklubs am 16. März beschlossen. 

Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga soll wegen der Coronavirus-Pandemie jetzt vorerst bis zum 30. April ausgesetzt bleiben. 

Die Zwangspause in der Bundesliga und 2. Liga verlängert sich mindestens bis zum 30. April. Einen entsprechenden Vorschlag erarbeitete am Dienstag das neunköpfige Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL). Zu Beginn der kommenden Woche müssen die 36 Klubs der beiden Ligen bei einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung die Empfehlung absegnen - das dürfte aber nur Formsache sein.

In der vergangenen Woche hatten die Vereine die Aussetzung des Spielbetriebs als Folge der Corona-Pandemie bis zum 2. April beschlossen. Schon da hatte DFL-Boss Christian Seifert aber angekündigt, dass die Verlängerung der Pause wahrscheinlich sei. Auch eine erneute Verlängerung ist angesichts der nach wie vor raschen Ausbreitung des Coronavirus denkbar.

Corona in der Bundesliga: Vereine zu Gehaltsverzicht bereit?

8.16 Uhr: Führung und Spieler von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen sind laut Sport-Geschäftsführer Rudi Völler angesichts der Coronakrise zu einem Gehaltsverzicht bereit. Darüber hat Völler am Montag mit Kapitän Lars Bender gesprochen. „Wir machen uns Gedanken und die Spieler auch, das Signal hat Lars mir gegeben. Alle sind gefordert, um dem eigenen Verein zu helfen“, sagte Völler in einem Interview der „Bild“-Zeitung (Dienstag-Ausgabe). „Jeder muss seinen Beitrag leisten - und das gilt natürlich auch für die Verantwortlichen“, betonte Völler und nannte außer sich selbst auch Clubchef Fernando Carro und Sportdirektor Simon Rolfes.

Lesen Sie auch: Während der Corona-Krise möchte FC Bayern-Star und Fußball-Weltmeister Thomas Müller  den Helden seiner Heimat etwas Gutes tun. Nun hat er eine tolle Aktion gestartet.

Mit Blick auf den unterbrochenen Spielbetrieb ergänzte der 59-Jährige, für alle in der Bundesliga müsse es das Ziel sein, die Saison zu Ende zu spielen. „Trotz aller Sorgen, die wir in diesen Tagen haben - es sollte irgendwann weitergehen, wenn es die Lage erlaubt. Auch wenn es zunächst nur Geisterspiele sein könnten“, sagte der Weltmeister von 1990.

Update vom 24. März, 6.40 Uhr: In der Fußball-Bundesliga deutet sich bei Spielern und Funktionären große Bereitschaft zu einem partiellen Gehaltsverzicht an (siehe Meldung von Montagabend). Medienberichten zufolge haben sich alle Spieler, der gesamte Vorstand und der komplette Aufsichtsrat von Rekordmeister Bayern München bereit erklärt, wegen der Einschnitte aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf 20 Prozent ihrer Bezüge zu verzichten. Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Die Personalkosten beim FC Bayern in der Saison 2018/19 beliefen sich bei allen Beschäftigten auf 336,2 Millionen Euro, der Umsatz lag bei 750,2 Millionen Euro.

„Existenzbedrohend“: Schalke-Stars wollen auf viel Gehalt verzichten - Stufenmodell für BVB-Profis

Update vom 23. März, 21.10 Uhr: Die Corona-Krise trifft viele Fußballvereine hart - auch den FC Schalke 04. Peter Peters, Finanzboss bei S04, sprach kürzlich gar von einer „existensbedrohenden“ Situation. Wie Sport1 erfahren haben will, wollen einige Profis aus Eigenintiative heraus auf Teile ihres Gehalts verzichten - und das in Höhe von bis zu 30 Prozent. 

Demnach wolle man dem Verein helfend beiseite stehen und sei sich der schwierigen Lage bewusst, so sei es aus Teamkreisen zu hören, berichtetSport1. Bereits am Dienstag soll zwischen dem Mannschaftsrat und den Bossen des FC Schalke 04 zu einem Treffen kommen. 

Coronavirus: Auch bei Borussia Dortmund, Bayern Leverkusen und Werder Bremen laufen Gespräche

Auch bei Werder Bremen, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sollen diesbezüglich Gespräche laufen. "Es gab in den letzten Tagen einen Impuls aus der Mannschaft. Der Mannschaftsrat ist dann auf uns zugekommen", berichtete der Bremer Sport-Geschäftsführer Frank Baumann. "Wir haben Spieler, die sich mit Werder, den Mitarbeitern und den Fans absolut identifizieren - gerade in schwierigen Zeiten. Deswegen kann jeder davon ausgehen, dass Spieler, Trainerteam und Geschäftsführung mit gutem Beispiel vorangehen und den Verein und vor allem die Mitarbeiter unterstützen."

Bei Borussia Dortmund wurde den Profis laut Bild.de (Artikel hinter Bezahlsperre) ein Stufenmodell zur vorübergehenden Reduzierung der Zahlungen präsentiert, die Profis hätten sich solidarisch gezeigt. Finden keine Spiele statt, soll auf 20 Prozent verzichtet werden, im Falle von Geisterspielen auf 10 Prozent der Monatsgehälter. 

Für jeden Monat ohne Spiel bedeute dies ein Gehaltsverzicht von rund 2,3 Millionen Euro. Bis zur Wochenmitte erwarte der Club die Zustimmung seiner Spieler. Zudem habe nach der Geschäftsführung auch Trainer Lucien Favre von sich aus einen Gehaltsverzicht angekündigt. 

Bei Bayer Leverkusen hat Sport-Geschäftsführer Rudi Völler das Gespräch mit Mannschaftskapitän Lars Bender gesucht. "Wir machen uns Gedanken und die Spieler auch, das Signal hat Lars mir gegeben. Alle sind gefordert, um dem eigenen Verein zu helfen", sagte Völler. Jeder müsse seinen Beitrag leisten: "Das gilt natürlich auch für die Verantwortlichen im Klub wie Fernando Carro, Simon Rolfes und mich."

Virologe Drosten widerspricht Bundesliga-Prognose - aber: „Schulen wichtiger als volle Fußball-Stadien“

Update vom 23. März, 19.15 Uhr: Auch Ex-Bayern-Star und Bundesliga-TV-Experte Lothar Matthäus* muss durch die Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie unliebsame Einschränkungen hinnehmen.

So sitzt der Rekordnationalspieler mit seiner Familie in Dubai fest und kann wegen der Corona-Krise weder nach Ungarn, wo in Budapest sein Erstwohnsitz ist, noch nach Deutschland einreisen.

Update vom 23. März, 16.45 Uhr: Der durch die Corona-Pandemie mittlerweile sehr bekannte Virologe Christian Drosten hat in seinem täglichen NDR-Podcast Meldungen widersprochen, wonach er Bundesliga-Spiele im Jahr 2020 nicht mehr für möglich halte.

Bundesliga trotz Corona? Virologe Drosten glaubt nicht an volle Stadien

„Wenn man sich mal anschaut: Fußball-Stadien mit Leuten füllen oder zur Schule gehen - da ist doch das zur Schule gehen wichtiger. Deswegen glaube ich, dass wir so schnell keine vollen Fußball-Stadien haben werden, aber dass wir uns relativ bald darauf konzentrieren müssen, Daten zu bekommen, um zu entscheiden, ob man die ganze Schule oder nur einzelne Jahrgänge der Schule wieder zulassen kann“, erklärte der Wissenschaftler der Berliner Charité: „Denn das ist ja wirklich wichtig.“ 

Ihm sei es um die Unterscheidung gegangen, „was ist Spaß-Faktor, und was ist in der Gesellschaft essenziell wichtig? Und wo kann man sich darauf fokussieren, wenn man wieder aus den Kontaktmaßnahmen raus will“, meinte er weiter.

Coronavirus - Virologe Drosten

Dass er Geisterspiele angeblich für nötig erachten würde, „stimmt nicht, das war nicht der Inhalt“, sagte er. Ferner schilderte der Akademiker, dass ihm der Hype um seine Person in der Corona-Krise zu schaffen mache und er einfach nur der Wissenschaftler sei, der gerade zufällig zum Virus geforscht habe.

Drosten: „Man will als Wissenschaftler nicht zu was stilisiert werden, was man nicht ist.“

Update vom 23. März, 8.56 Uhr: Mit seiner Analyse hatte der Star-Virologe am Wochenende für reichlich Furore gesorgt. Der Stern hatte Christian Drosten zu einer Einschätzung bezüglich Geisterspielen in der Bundesliga gebeten (siehe Update vom 22. März). Vielen Fußball-Fans dürfte seine Prognose nicht gefallen haben.

Noch am Sonntagabend distanzierte sich Christian Drosten allerdings zum Teil von dem Bericht: „Diese Zuspitzung und Selbstverkürzung durch den Stern ist mir peinlich und entspricht nicht dem Zusammenhang des Interviews. Ich bin schockiert", schrieb er auf Twitter.

Geisterspiele 2020 oder Fußball überhaupt erst 2021? Führende Virologen mit teils düsteren Prognosen

Update vom 22. März: Es ist eine schlechte Nachricht für Fußball-Fans. Angesichts der Corona-Krise rechnen renommierte Virologen in diesem Jahr nicht mehr mit Zuschauern in Stadien. Er glaube „überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig“, sagte der Berliner Virologe Christian Drosten von der Charité dem Nachrichtenmagazin Stern. „Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben. Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten.“

Zuvor hatte bereits Alexander Kekulé Fans wenig Hoffnung auf Fußballspiele vor vollen Rängen gemacht. „Großveranstaltungen, bei denen man 60.000 Menschen in einem Stadion zusammenbringt, die sehe ich tatsächlich in diesem Jahr auch nicht“, sagte der Virologe.

Dessen Kollege Jonas Schmidt-Chanasit beurteilt die Lage sogar noch düsterer. Er glaubt nicht, dass in diesem Jahr überhaupt noch Fußball gespielt wird.

Kekulé ist da etwas gelassener. Er könne sich vorstellen, dass sich die Situation im September bessern könne, „aber vorher höchstwahrscheinlich nicht.“ Die Premier League etwa plant eine Wiederaufnahme der Saison am 1. Juli. Dies hätte ein Mammut-Programm zur Folge.

Bundesliga-Fortsetzung nach Corona-Krise: DFL bespricht wohl zügig weiteres Vorgehen - Pause bis in den Mai?

Update vom 21. März, 17.59 Uhr: Aktuell pausiert die Bundesliga und die2. Liga bis zum 2. April. Allerdings hat DFL-Boss Christian Seifert bereits vergangene Woche angekündigt, dass dies nicht bedeute, dass es danach normal weitergehe. 

Die verhängten Ausgangssperren in mehreren Bundesländern dürfte dazu führen, dass die Liga noch viel länger pausiert. Wie der kicker berichtet, soll sich am kommenden Dienstag die DFL abermals treffen und das weitere Vorgehen besprechen. 

Dabei darf man davon ausgehen, dass die Corona-Pause nochmals verlängert wird, da die geplante EM im Sommer auf 2021 verschoben wurde und die Liga nun mehr Zeit hat, die Saison zu Ende zu spielen. Die 3. Liga pausiert beispielsweise bis zum 30. April. 

Coronavirus/Bundesliga: Liga plant angeblich revolutionäres Saison-Finale

Update vom 20. März, 13.00 Uhr: Es ist eine Frage von enormer, finanzieller Sprengkraft: Soll die Bundesliga den Betrieb für diese Saison endgültig einstellen? Der Schaden wäre verherrend. Auf 750 Millionen Euro Einnahmen müssten die Vereine demnach verzichten. Kein Wunder also, dass die Bundesligisten längst nervös sind - und die Verantwortlichen unruhig durch ihre Burös oder im Home Office durch die eigenen vier Wände trippeln. Die DFL ist weiterhin stets bemüht, die laufende Spielzeit noch zu retten. Doch manchmal reicht bemüht einfach nicht aus. Eine Erkenntnis, die schon so mancher Schüler machen musste. Damit der DFL nicht ein ähnliches Schicksal widerfährt, werden die Verantwortlichen immer erfinderischer. Der Pionier-Geist ist längst geweckt. Die neuesten Ideen gleichen einer Fußball-Revolution

Corona: Bundesliga im EM-Format?

Der Sportbuzzer berichtet, dass Spiele an zentralen Orten innerhalb kürzester Zeit ausgetragen werden soll. Eine Bundesliga-EM in mehreren Regionen Deutschlands. Ein denkbares Szenario demnach wäre eine Spielstätte im Süden und eine im Norden. Der große Vorteil: Die beteiligten Teams könnten in Hotels untergebracht werden, der Kontakt mit anderen Menschen vermieden werden. Dadurch könnten die verbleibenden neun Spieltage mit geringem Aufwand absolviert werden.

Darüber hinaus wurden noch zwei wetere Szenarien am Dienstag besprochen. Zum einen wurde ein Saisonfinale im Eiltempo diskutiert. Demnach wäre ein Ende der Saison in 16 Tagen möglic h. Die Klubs müssten dafür jedoch alle zwei Tage antreten. Die Belastung wäre enorm, eine Regeneration kaum möglich. Weshalb der Einfall wohl nicht umsetzbar ist. 

Wird die Bundesliga innerhalb von vier Wochen zu Ende gespielt?

Deutlich wahrscheinlicher wäre es hingegen, die Bundesligsten dreimal pro Woche antreten zu lassen - in sogenannten englischen Wochen. Die Erholungszeit würde vergrößert werden, dennoch wäre die Saision innerhalb von vier Wochen beendet. Allerdings drängt sich hierbei eine Frage auf: Sollen internationale Spiele in der Champions League und Europa League sowie der DFB-Pokal berücksichtigt werden? Eine finale Entschiedung diesbezüglich soll es noch nicht geben. Fest steht jedoch, dass die Spiele vor leeren Rängen ausgetragen werden. Derzeit setzt der Spielbetrieb in den beiden höchsten Spielklassen zunächst bis zum 2. April aus, doch an ein zeitnahes Ende der Fußball-Pause ist im Moment wohl nicht zu denken.

Seifert: „Wir müssen darüber nachdenken“

"Ich möchte ausdrücklich betonen, dass wir nicht davon ausgehen, ab dem 3. April wieder zu spielen", erzählt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Volle Stadien seien für geraume Zeit sowieso eine Illusion. Geisterspiele seien „die einzige Chance", um den finanziellen Schaden der Vereine wenigstens zu verkleinern. "Deshalb bitte ich um Verständnis und Unterstützung, dass wir darüber nachdenken müssen", erklärte Seifert. Die DFL tagt erneut am 31. März.

Ruht der Ball, ruht eigentlich auch die Arbeit von DAZN-Kommentator Hucke, doch der kann offenbar nicht ganz ohne. Seine unfassbare Straßen-Kommentierung amüsiert das Netz: „Einfach genial!“

Stimmen Sie ab - Sollte der FC Bayern als Meister gewertet werden?

Update vom 20. März, 9.23 Uhr: Wird der FC Bayern München nicht zum achten Mal in Folge deutscher Meister? Die Mega-Serie könnte in diesem wegen des Coronavirus stoppen. 

Update vom 20. März, 07.14 Uhr: Bei all der Sorge, ob und wann die Bundesliga in Deutschland ihre Spiele fortsetzen kann und welche finanziellen Schäden die Clubs davon tragen werden, macht der Virologe Professor Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg mit seinen Aussagen derzeit wenig Hoffnung darauf, dass die Bundesliga im Jahr 2020 überhaupt noch einmal weitergehen wird.

Corona-Krise bei der Bundesliga - Virologe macht wenig Hoffnung

Dem NDR Sportclub sagte er, man müsse sich von der Vorstellung, die Saison beenden zu können, verabschieden, und die Sache realistisch betrachten. „Selbst wenn es uns nicht so schlimm treffen sollte, heißt das noch lange nicht, dass der Fußball wieder anfangen darf. Denn das würde natürlich wieder zu einer deutlichen Verschärfung der Situation führen", so Schmidt-Chanasit.

Coronavirus im Profi-Fußball: DFL hofft auf „Geisterspiele“ ab April

Die DFL hofft derweil darauf, dass es nach Ablauf der aktuellen Spielsperre bis zum 2. April danach wenigstens mit sogenannten „Geisterspielen“, also Spielen in publikumsleeren Stadien, weitergehen wird. 

Angesichts der Tatsache, dass bei immer mehr Fußballprofis das Coronavirus nachgewiesen wird, wie zuletzt bei einem Spieler der Eintracht Frankfurt, sodass die ganze Mannschaft nun in eine mindestens 14-tägige Quarantäne muss, scheint dies allerdings aktuell tatsächlich weniger realistisch.

Corona-Krise bei der Bundesliga: Virologe mit drastischer Aussage

Schmidt-Chanasit hält ohnehin nicht viel von der Idee der Geisterspiele. Dies würde nur dazu verleiten, dass sich wieder größere Menschenmengen an anderen Orten träfen, um gemeinsam das Spiel zu schauen. Zudem seien viele andere Dinge, die derzeit in Deutschland eingeschränkt sind, deutlich wichtiger, und müssten nach einer Eindämmung des Coronavirus zuerst wieder freigegeben werden.

Der Fußball und andere Spaßveranstaltungen stünden da, so Schmidt-Chanasit, an letzter Stelle. Seiner Meinung nach müssten sich Verbände, Spieler und Fans darauf einstellen, dass der Profifußball erst wieder 2021 in vollem Umfang starten könne.

Coronavirus in der Bundesliga: Existenzbedrohend?

Update vom 19. März, 09.31 Uhr: Bei all den Horror-Meldungen der letzten Tage aus der Bundesliga: Wolfgang Holzhäuser sieht die Corona-Krise nicht existenzbedrohend für den Fußball. 

Der frühere kommissarische Vorsitzende des Ligaverbandes und Leverkusen-Geschäftsführer hielt die Kirch-Krise für den Fußball sogar für bedrohlicher als die aktuelle Sars-CoV-2-Virus-Problematik. Das machte der 70 Jahre alte Pensionär im Interview des „kicker“ (Donnerstagsausgabe) deutlich.

„Übertreibungen lösen in aller Regel irrationale Reaktionen aus. Christian Seifert und seine Kollegen im Präsidium haben genau richtig gehandelt! Denn kurzfristige Entscheidungen, die nicht durchdacht sind, hätten nichts gebracht“, sagte Holzhäuser. „Sie haben die Krise so überlegt und unaufgeregt gemanagt, dass für Bundesliga unchanasitd 2. Liga möglichst wenig Schaden entsteht.“

Er gehe davon aus, dass allein die Ausfälle von Spieltagseinnahmen nicht so dramatisch sind. „Kritisch sähe ich die Lage, wenn die UEFA keine Verlegung der EM beschlossen hätte. Nun besteht die Möglichkeit, die Ligen zu Ende zu führen, ohne dass dann die Liga als Ganzes in ihrer Existenz bedroht ist.“ Das schließe nicht aus, dass bei Vereinen mit dünner Kapitaldecke Zwischenfinanzierungsprobleme auftreten könnten, wenn keine Sicherheiten da sind.

„Bei der Kirch-Krise fiel ja der, der bezahlen hätte müssen, weg, obwohl man das Produkt liefern konnte. Heute ist es umgekehrt, die Rechteinhaber können ja zahlen. Es kommt darauf an, die Leistung zu erbringen“, konstatierte Holzhäuser.

Corona-Krise der Bundesliga im Ticker: RB Leipzig kann Gehälter nach Mai nicht mehr garantieren

Update vom 18. März, 22.48 Uhr: Nachdem Gerüchte kursierten, das Bundesland Baden-Württemberg würde alle Fußballspiele bis zum 15. Juni verbieten, stellte das zuständige Ministerium nun den Sachverhalt klar. So drastisch greifen die Behörden nicht ein. 

Update vom 18. März, 19.29 Uhr: Nicht nur die kleinen Klubs werden von der Corona-Krise hart getroffen. Jetzt meldet sich Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von RB Leipzig, mit einem düsteren Szenario zu Wort. 

Corona-Krise der Bundesliga: RB Leipzig kann Gehälter nur noch bis Mai garantieren

RB Leipzig: Dauert die Bundesliga-Unterbrechung noch länger an, kann der Verein die Gehälter nicht mehr zahlen.

Er könne nicht garantieren, dass jeder der 400 Mitarbeiter seinen Job bei einer längeren Spielunterbrechung behalten könne, gesteht er der Bild. „Unter diesen Umständen sind wir in der Lage diesen, nächsten und übernächsten Monat die Gehälter zu zahlen“, danach werde es eng. Ein erstes Maßnahmen-Paket sei schon beschlossen, es beinhalte „drastische Einsparungen“. Investitionen und Kampagnen werden auf Eis gelegt. 

Bundesliga: RB-Geschäftsführer schlägt Alarm - „Jeder, der immer noch glaubt...“

Mit dem von Red Bull finanzierten Klub äußert ausgerechnet ein Verein erste akute Warnsignale, den man eigentlich zu den finanziellen Schwergewichten in der Liga zählt. „Jeder, der immer noch glaubt, dass Red Bull jedes Loch stopfen kann“, rückt Mintzlaff dieses Bild gerade, „der hat unseren Weg nicht verstanden. Auch wir kommen irgendwann in eine Situation, dass wir das wirtschaftlich nicht mehr auffangen können.“

Eine längere Spielpause hätte auch Konsequenzen für den Transfermarkt. Was passiert, wenn die Ligen am 30. Juni noch nicht mit der Spielzeit durch sind? Dann enden die Verträge vieler Spieler, ein Transfer-Chaos bahnt sich an.

Corona-Krise der Bundesliga im Ticker: Erster Klub erwägt Kredite - „Hätten auch keine Rücklagen geholfen ...“

Update vom 18. März, 11.40 Uhr: Der Spieler von Hertha BSC, der sich am Coronavirus infiziert hat, soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge Maximilian Mittelstädt sein.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass es auch beim Hauptstadt-Klub einen Corona-Fall gibt, die Mannschaft wurde daraufhin in Quarantäne geschickt.

Küsste kürzlich erst Cunha auf die Backe: Hertha-Profi Mittelstädt (re.).

Der 23-jährige Berliner spielte fünf Mal für die deutsche U21-Nationalmannschaft, agiert bei Hertha im Mittelfeld. Wann sich Mittelstädt angesteckt hat, ist noch unklar. Markant: Am 7. März beim 2:2 gegen Werder Bremen hatte er Torschütze Matheus Cunha nach dessen Treffer noch auf die Backe geküsst.

Coronavirus in der Bundesliga: DFL-Boss Seifert verrät brisante Details

Update von 21 Uhr: Wie es in der Bundesliga in den kommenden Wochen weitergeht, das weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand. 

Feststeht: Die Spielunterbrechung wird einen erheblichen finanziellen Schaden verursachen. Im Zuge dessen kam die Diskussion auf, dass die gute bezahlten Bundesliga-Profis auf Gehalt verzichten sollen, um so den Vereinen entgegen zu kommen.

DFL-Boss Christian Seifert äußerte sich im Bild-Live-Interview diesbezüglich und verriet dabei brisante Details.   

Update von 19 Uhr: Besonders bangt die 3. Liga wegen der Corona-Krise in Deutschland.

Carl Zeiss Jena denkt über Kurzarbeit nach, der Hallesche FC hat offensiv Subventionen für die Klubs durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) gefordert, und der TSV 1860 München hat in Person seiner beiden Geschäftsführer Günther Gorenzel und Michael Scharold * einmal mehr Alarm geschlagen.

„Wir arbeiten parallel mit hoher Intensität an Maßnahmen, damit die wirtschaftlichen Schäden für den TSV 1860 München keinen existenzbedrohenden Umfang annehmen“, erklärte Scharold.

Update von 18 Uhr: Jens Lehmann hat sich mit polarisierenden Tweets zur Corona-Krise* bei Social Media scharfe Kritik eingehandelt.

Polarisiert in der Corona-Krise: Jens Lehmann (re.).

Unter anderem hat der frühere Torhüter des FC Arsenal, von Borussia Dortmund, des FC Schalke und des VfB Stuttgart infrage gestellt, ob die Maßnahmen gegen das Coronavirus in Deutschland wirklich Sinn machen.

Coronavirus in Deutschland: Was wird aus dem Transfermarkt?

Update von 17 Uhr: Aktuell wird in der Corona-Krise viel über den Spielbetrieb der Bundesliga gesprochen und diskutiert. Doch was wird im Sommer aus dem Transfermarkt?

„Konkrete Lösungsvorschläge gibt es nicht. Da muss man auch immer im Kontext bleiben. Wir wissen seit sieben bis zehn Tagen, was da auf uns zukommt - das ist sicherlich zu schnell“, erzählte Jonas Baer-Hoffmann im Interview mit Sky: „Aber informell ist das Gesprächsthema natürlich angerissen worden. Wir denken darüber nach, wie man das im Zweifelsfall angehen könnte.“

Baer-Hoffmann ist Generalsekretär der Spielergewerkschaft FIFPRO. „An sich müsste auch das lösbar sein, aber wir reden hier über Szenarien, über die am Ende Regierungen entscheiden müssen, wann wir überhaupt wieder anfangen können. Das kann genauso gut sein, dass wir den Kalender noch weiter umgestalten müssen“, meinte der Fußball-Funktionär zum kommenden Transfermarkt weiter: „Aber Transfer-Fenster im Zweifelsfall um eins, zwei oder drei Wochen zu verschieben, ist sicherlich kein existenzielles Problem. Das ist machbar.“

Das Coronavirus stellt den Fußball weiter vor noch nie dagewesene Probleme.

Corona-Krise in der Bundesliga: Werder Bremen denkt sogar über Kredite nach

Update von 15.30 Uhr: Werder Bremen bangt aktuell nicht etwa wegen des Abstiegskampfs in der Bundesliga - sondern wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise.

Man habe es „mit Dimensionen zu tun, die selbst große Vereine nicht lange durchhalten können“, erklärte der Geschäftsführer der Hanseaten, Klaus Filbry, dem Weser-Kurier: „Was uns als Branche jetzt trifft, war nicht vorhersehbar, nicht planbar und nicht versicherbar. Da hätten auch keine Rücklagen geholfen. Dafür sind die Beträge, um die es jetzt geht, einfach zu hoch.“

Geschäftsführer von Werder Bremen: Klaus Filbry.

Auch er betonte, wie schon tags zuvor DFL-Boss Christian Seifert, dass Beiträge für eine Versicherung gegen Seuchen viel zu hoch ausgefallen wären. Und wie will Werder Bremen notfalls finanzielle Einbußen ausgleichen?

Kredite seien „sicherlich kurzfristig ein wichtiges Instrument, wie in jeder anderen Branche auch in dieser Krise“, sagte Filbry und erklärte: „Das können wir nicht abschätzen, weil zu viele Variablen im Spiel sind. Wir haben in den letzten Jahren nicht schlecht gewirtschaftet, wir sind zwar gewisse Risiken eingegangen, haben aber auch mehrere Male ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet und Eigenkapital aufgebaut.“

Corona-Krise der Bundesliga: Hertha BSC muss in Quarantäne

Update von 12.08 Uhr: Nach dem zweiten bestätigten Coronavirus-Fall in der Bundesliga wird der erste Klub zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Ein bisher nicht genannter Profi von Hauptstadtklub Hertha BSC hat sich infiziert.

Update vom 17. März: Bundesligist Borussia Dortmund schickt seine Spieler vorerst nach Hause. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gab der BVB am Dienstag allen Profis bis zum kommenden Montag frei. Lucien Favre und sein Trainerteam statteten die Spieler allerdings mit individuellen Trainingsplänen aus. Wann die Mannschaft in der Liga wieder gefragt sein wird, ist offen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte den Spielbetrieb am Montag bis mindestens zum 2. April ausgesetzt.

„Es ist sinnvoll, dass die Spieler erst einmal zuhause bleiben“, sagte Lizenzspieler-Leiter Sebastian Kehl. Ob tatsächlich vom kommenden Montag an wieder trainiert werden kann, ist auch noch unklar. „Wir müssen einfach abwarten“, meinte Kehl, der auf die sich ständig ändernde allgemeine Lage verwies. Der BVB schloss am Dienstag auch vorerst alle Fanshops.

Kurzfristige Absage! FC Bayern trainiert doch nicht am Dienstag

Update vom 16. März: Eigentlich war trotz der Corona-Krise für Dienstag wieder der normale Trainingsbetrieb an der Säbener Straße angekündigt worden, doch am Montagabend gab es eine kurzfristige Änderung. „Die sportliche Leitung des FC Bayern um Sportdirektor Hasan Salihamidžić und Trainer Hansi Flick hat am Montag entschieden, dass am Dienstag kein Mannschaftstraining an der Säbener Straße stattfinden wird“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Rekordmeisters. 

Nimmt trotz Corona das Training wieder auf: der FC Bayern München.

Die Bayern-Stars würden stattdessen individuelle Trainingspläne für Zuhause erhalten. „Über das weitere Vorgehen wird am Dienstag beraten“, kündigt der FC Bayern an.

Corona-Krise der Bundesliga im News-Ticker: FCB-Training kurzfristig abgesagt

München - 770 Millionen Euro: Um so viel Geld soll es für die Bundesliga in der aktuellen Corona-Krise gehen. Laut einem Bericht von tz.de* sieht Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss des FC Bayern, „einen hohen dreistelliger Millionenbetrag im Feuer“.

Coronavirus in Deutschland: Notfallplan der Bundesliga

Die DFL hat mittlerweile einen Notfallplan für die Bundesliga publik gemacht: Am 30. März setzen sich die Spitzenfunktionäre der Profi-Klubs und der Deutschen Fußball Liga wieder zusammen. Bis dahin sollen die Vereine eine Bilanz aufgestellt haben, inwieweit sie durch das Coronavirus und Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit wirtschaftlichen Schaden nehmen.

Mit Blick auf ihren Trainingsbetrieb gehen die Klubs indes komplett unterschiedlich vor. Werder Bremen, das im Abstiegskampf steckt, trainierte schon an diesem Montag wieder. Am Dienstag wollen die Bayern und Borussia Dortmund wieder ins Training einsteigen - trotz der Coronavirus-Pandemie.

Corona in der Bundesliga: Verhaltensregeln beim FC Bayern

Trainiert wird ausschließlich ohne Fans. Hertha BSC und Union Berlin bekamen in der Hauptstadt sogar eine Sondergenehmigung für ihre Einheiten, unter dem Hinweis, dass Leistungssportler im Training bleiben müssten und ein plötzlicher Abbruch gesundheitlich riskant wäre.

„Wir haben den Spielern, dem Staff und auch den Mitarbeitern Verhaltensregeln an die Hand gegeben, wie man soziale Kontakte vermeidet“, erklärte Rummenigge zum Vorgehen beim FC Bayern und an der Säbener Straße in München. Rummenigge war zuletzt in seinen Aussagen zu wirtschaftlichen Konsequenzen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß * eingebremst worden.

Coronavirus in Deutschland: Bundesliga-Klubs wollen trotzdem trainieren

Ein Nebeneffekt ist, dass verletzte Spieler sich in Ruhe auf ihr Comeback vorbereiten können: zum Beispiel Bayern-Torjäger Robert Lewandowski (Schienbein) undBVB-Kapitän Marco Reus (Muskelverletzung).

Sicher ist: In der Allianz Arena wird auf lange Zeit nicht vor Zuschauern gespielt. Verfolgen Sie alle weiteren Entwicklungen zur Corona-Krise der Bundesliga hier im News-Ticker.

pm mit Material der dpa

Inmitten der Corona-Krise arbeitet Real Madrid unterdessen an einem Transfer eines BVB-Stars. Die Königlichen trauern um ihren Ex-Präsidenten Lorenzo Sanz, der an den Folgen des Coronavirus starb.

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Rubriklistenbild: © AFP / GUENTER SCHIFFMANN

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