+
Jerome Boateng (l.) bei der Europameisterschaft 2012 im Duell mit Cristiano Ronaldo.

Nächstes Opfer des Umbruchs

FC-Bayern-Abschied scheint sicher - trifft Boateng in Zukunft öfter auf Cristiano Ronaldo?

  • schließen
  • Stefan Huber
    Stefan Huber
    schließen

Der FC Bayern treibt seinen Umbruch unbeirrt voran. Vor allem in der Abwehr tut sich einiges. So soll auch der Abgang von Jerome Boateng bereits feststehen. Nun gibt es Informationen über ein mögliches Ziel des Verteidigers.

Update vom 24. April 2019 um 14.32 Uhr: Kurz nach dem Aufkeimen des Gerüchts, Jerome Boateng könnte es zu Paris Saint-Germain ziehen (siehe Meldung unten), kristallisiert sich ein weiterer Interessent für den Weltmeister von 2014 heraus. Dass der Innenverteidiger die Bayern im Sommer verlassen wird, scheint nahezu sicher - erst recht nach den Verpflichtungen der französischen Verteidiger Benjamin Pavard und Lucas Hernández, die beide in der Zentrale spielen können. Informationen von Tuttosport zufolge hat der italienische Serienmeister Juventus Turin Interesse an Boateng. Spielt er zukünftig also an der Seite von Cristiano Ronaldo? Möglich, auf der Liste der „Alten Dame“ scheinen allerdings noch weitere Kandidaten zu stehen. So soll Juve auch Matthhijs De Ligt (Ajax Amsterdam), Raphael Varane (Real Madrid), Kostas Manolas (AS Rom) und Stefan Savic (Atletico Madrid) auf dem Zettel haben.

Boateng: FC-Bayern-Abschied scheint sicher - zieht es ihn zu einem deutschen Trainer?

Update vom 24. April 2019 um 8.45 Uhr: Dass Jerome Boateng den FC Bayern im Sommer verlassen wird, ist ein offenes Geheimnis. Wohin es den Ex-Nationalspieler ziehen wird, ist aber noch offen. Ein Verein mit deutschem Trainer hat wohl Interesse.

Wie Paris United berichtet soll Boateng bei Paris Saint-Germain weiterhin ein Thema sein. Obwohl der Abwehrspieler nach wie vor enttäuscht sein soll, dass der französische Klub einen Transfer 2018 platzen ließ, soll er sich einen Wechsel noch immer gut vorstellen können.

Außerdem soll Boateng seinem ehemaligen DFB-Kollegen Julian Draxler, der für PSG spielt, erzählt haben, dass die Einigung, die der Defensivmann und der Spitzenklub 2018 erzielt hatten, weiterhin Gültigkeit besitzen würde. Damals soll Boateng sogar schon seine Rückennummer gewählt haben - es wäre mit der 17 dieselbe wie beim FC Bayern gewesen.

Boateng: FC-Bayern-Abschied im Sommer soll feststehen - wohl auch wegen Hernandez

Erstmeldung vom 29. März 2019: München - Das Stühlerücken beim FC Bayern hat gerade erst begonnen. Mit Lucas Hernandez haben die Roten nach Benjamin Pavard den zweiten dicken Fisch für die neue Saison an Land gezogen. Dem gegenüber stehen die sicheren Abgänge von Arjen Robben, Rafinha wohl auch Franck Ribery. Und auch Jerome Boateng wird den Klub nach Informationen der SZ sicher verlassen. Das Ziel des Abwehrspielers ist dem Bericht nach aber noch offen. 

Überraschend wäre ein Abschied des 30-Jährigen nicht. Für die Abwehr wurde eben bereits für 115 Millionen Euro nachgerüstet, zudem gilt Niklas Süle als derzeitige Nummer eins in der Innenverteidigung. Und auch Mats Hummels steht ja noch unter Vertrag.

Boateng vor Abschied vom FC Bayern: Zehnmal nur Bankdrücker in dieser Saison

Boateng saß in dieser Saison bereits bei zehn Ligaspielen nur auf der Bank, galt als großer Verlierer der Wintervorbereitung. Zum Start in die Rückrunde war er unter Trainer Niko Kovac nur die Nummer drei der Innenverteidiger, profitierte erst von Hummels‘ Erkrankung, die ihn zurück in die Startformation spülte.

Video: Hernandez wird zum Rekordtransfer

Bereits im vergangenen Sommer war über einen Abgang des einstigen Abwehrchefs, für den die Roten 2011 die Ablöse von 13,5 Millionen Euro an Manchester City zahlten, spekuliert worden. Spätestens Karl-Heinz Rummenigges öffentliche Kritik an Boateng im Jahr 2016 (“down to earth“) schien Gerüchte über eine Trennung vor Vertragsende 2021 zu beleben. So galten im vergangenen Sommer die „Citizens“ um Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola sowie der SSC Neapel mit Carlo Ancelotti und Paris St. Germain mit Thomas Tuchel als ernste Interessenten.

Wegen Boateng: FC Bayern soll 2018 intensiv mit Paris St. Germain verhandelt haben

Der Vorstandsboss zeigte sich offen für einen Transfer: „Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen.“ Die Gespräche mit PSG sollen sogar intensiviert worden sein. Letztlich blieb Boateng aber doch - wohl auch, weil der FC Bayern keinen passenden Ersatz fand.

Dennoch schien es seither nur noch ein Arbeitsverhältnis auf Zeit zu sein zwischen dem Profi und den Roten. So sagte etwas Ex-Profi Stefan Effenberg kürzlich bei t-online: „Boateng wird selbst spüren, dass seine Zeit bei Bayern vorbei geht.“

Boateng aus DFB-Elf gestrichen

Erst vor wenigen Wochen war Boateng wie auch seine FCB-Kollegen Hummels und Thomas Müller von Bundestrainer Joachim Löw unsanft aus der Nationalmannschaft komplementiert worden. Als einziger der drei 2014er Weltmeister meldete er sich anschließend nicht ausführlich via Social Media zu Wort, sondern ließ die heftigen Reaktionen von Experten und Fans auf die überraschende Ausbootung einfach wirken. Jerome Boateng hat für seine irritierende Laudatio bei den About You Awards für gespaltene Reaktionen und den TV-Zuschauern gesorgt.

mg

Lesen Sie auch:  FCB-Zugang Lucas Hernandez: Gefängnis nach heftigem Streit mit der Freundin

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare