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Niko Kovac muss den FC Bayern München verlassen. 

Nach 1:5-Debakel gegen Frankfurt

Niko Kovac muss gehen – Hansi Flick fungiert bis auf Weiteres als Münchner Nothelfer

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Die Bosse von Bayern München sehen nach dem Tiefpunkt bei Eintracht Frankfurt sofortigen Handlungsbedarf und trennen sich von Trainer Niko Kovac. Nun soll Hansi Flick die Wende einleiten.

Update vom Montag, 04.11.2019, 06.00 Uhr: Nach dem Aus von Niko Kovac hat nun ein anderer an der Seitenlinie das Kommando: Hansi Flick. Als Interimscoach soll der langjährige Assistent von Joachim Löw den taumelnden deutschen Rekordmeister erfolgreich durch eine sehr herausfordernde Woche leiten. 

Am Mittwoch (18.55 Uhr) kann der 54-Jährige die Münchner mit einem Heimsieg gegen Olympiakos Piräus in der Champions League vorzeitig ins Achtelfinale führen. Drei Tage später kommt es wiederum in der heimischen Allianz Arena zum Bundesliga-Gipfel gegen Borussia Dortmund.

Eine deutliche Ansage an die Spieler kam vom Sportdirektor. „Ich erwarte jetzt von unseren Spielern eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

„Kovac hatte dem FC Bayern München seinen Rücktritt als Trainer angeboten“, hieß es vonseiten der Bayern. „Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir zuletzt gespielt haben, haben mich zu diesem Entschluss kommen lassen“, wurde Kovac zitiert.

Wer wird Nachfolger von Niko Kovac beim FC Bayern?

Aus Sicht der Vereinsführung bestand jedoch „Handlungsbedarf“, wie Rummenigge betonte. Und der besteht weiterhin. Die Spieler müssen - nach einem trainingsfreien Montag - gegen Piräus und den BVB wieder ein den Bayern-Ansprüchen genügendes Gesicht auf dem Platz zeigen. Und die Führung um Rummenigge und den nach dem Dortmund-Spiel aus dem Präsidentenamt scheidenden Hoeneß muss mal wieder einen neuen Cheftrainer finden.

Erste Namen wurden öffentlich schon vor dem besiegelten Ende von Kovac gehandelt; von Ralf Rangnick über die vereinslosen und international namhaften José Mourinho und Massimiliano Allegri bis hin zu möglichen Kandidaten mit einer Bayern-Vergangenheit wie Erik ten Hag (erfolgreich bei Ajax Amsterdam) und Xabi Alonso, der von 2014 bis 2017 in München spielte und seit Saisonbeginn die zweite Mannschaft von Real Sociedad San Sebastian trainiert. Vorerst fungiert aber „bis auf Weiteres“ Hansi Flick als Münchner Nothelfer.

Niko Kovac geht, Hansi Flick soll die Mannschaft betreuen

Update vom Sonntag, 03.11.2019, 21.07 Uhr: Mittlerweile hat der FC Bayern München die Trennung von Niko Kovac offiziell bekannt gegeben. Auch sein Bruder Robert Kovac muss seinen Posten als Assistenztrainer räumen. Präsident  Uli Hoeneß, Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic haben sich offenbar mit Kovac im gegenseitigen Einvernehmen" auf eine sofortige Trennung verständigt. 

Der bisherige Co-Trainer Hansi Flick soll die Mannschaft in der Champions League gegen Olympiakos Piräus am Mittwoch betreuen. Wer Kovacs Nachfolge antreten könnte, ist noch unklar. 

Niko Kovac war im Sommer 2018 von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern gekommen. In seinem ersten Jahr konnte er mit dem FCB den Meistertitel holen und den DFB-Pokal gewinnen. 

Kommentar zum Kovac-Aus: FC Bayern trennt sich von Niko Kovac - der richtige Schritt

Niko Kovac muss gehen - FC Bayern trennt sich von seinem Trainer

Erstmeldung vom Sonntag, 03.11.2019, 20.45 Uhr: München - Laut Informationen der Bild-Zeitung (Bezahlinhalt) hat sich der FC Bayern München am Sonntagabend von Trainer Niko Kovac getrennt. Er bekommt also keine letzte Chance mehr gegen Piräus am Mittwoch in der Champions League und gegen Dortmund am Samstag in der Bundesliga. 

Am Tag nach dem 1:5-Debakel der Bayern gegen Eintracht Frankfurt leitete Kovac am Sonntagmorgen wie immer das Reservisten-Training an der Säbener Straße. Es soll seine letzte Einheit beim FC Bayern gewesen sein. Die Bosse schwiegen direkt nach dem Abpfiff in Frankfurt, ebenso am Sonntag. Am Abend dann die Entscheidung, dass Niko Kovac gehen muss. 

msb

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