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Jubel bei Nikola Trkulja (hinten) und Giuseppe Burgio nach dem Gießener 1:0-Siegtor beim FC Astoria Walldorf.

FC Gießen

Nikola Trkulja mit goldenem Schuss

  • Ralf Waldschmidt
    VonRalf Waldschmidt
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Der FC Gießen ist perfekt in die Saison der Fußball-Regionalliga Südwest gestartet. Beim FC Astoria Walldorf kamen die Mittelhessen zu einem 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg.

Die ersten drei Punkte sind eingefahren. Bei 30 Grad Hitze hat der FC Gießen kühlen Kopf bewahrt und zum Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga Südwest einen 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg beim FC Astoria Walldorf gelandet. Den Gießener Siegtreffer vor gut 300 Zuschauern am frühen Samstagnachmittag erzielte Kapitän Nikola Trkulja in der 83. Spielminute.

Über weite Strecken der Partie neutralisierten sich beide Teams bei hochsommerlichen Temperaturen. Gastgeber Walldorf hatte zu Beginn die besseren Torchancen, die Gießener in der Endphase.

Nach dem späten, aber nicht unverdienten 1:0 von Nikola Trkulja hätten in der Nachspielzeit nacheinander der in der 68. Minute eingewechselte Neuzugang Benedict dos Santos (90+2) und Ali Ibrahimaj (90+2) bei weiteren Chancen den Sack mit dem 2:0 zumachen können.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte es noch weniger gut für die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen ausgesehen, als Dennis Owusu mit Gelbrot (50.) vom Feld musste. Die personelle Unterzahl hielt aber nicht lange an, nur drei Minuten später ereilte auf Walldorfer Seite Andreas Schön das gleiche Schicksal.

Die beste Chance zur Führung für die Gießener hatte Sturmführer Giuseppe Burgio in der 75. Minute, sein Schuss aus 18 Metern ging aber am Tor vorbei.

Ein gelungener Saisoneinstand für den FC Gießen, der in der Defensive analog zur Vorsaison gut stand. Routinier Michael Fink stabilisierte das Spiel, das neue Innenverteidiger-Duo Kristian Gaudermann/Ben-Luca Fisher ließ kaum etwas anbrennen, Frederic Löhe strahlte zwischen den Pfosten Ruhe aus und Spielführer Nikola Trkulja war ein nimmermüder Antreiber. Chapeau!

Kommentar von Trainer Daniyel Cimen: „Wir haben es in der ersten Halbzeit mit Ball nicht gut gemacht. Zehn gegen zehn war es dann mit Ball besser. Wir haben ab da versucht, kontrollierter nach vorne zu kommen und eigentlich mit dem schönsten Angriff der Partie das Siegtor gemacht.“

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