Fahne des FC Gießen
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Die Fahne des FC Gießen weht auch in der nächsten Saison in der Regionalliga Südwest.

FC Gießen

Nach Regionalliga-Beschluss: Klassenerhalt für FC Gießen quasi gesichert!

  • Sven Nordmann
    VonSven Nordmann
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Nach dem Beschluss der Regionaliiga Südwest, dass es keine Aufsteiger aus den Oberligen geben wird, kann der FC Gießen angesichts von nur zwei Absteigern mit dem Klassenerhalt planen.

  • Regionalliga Südwest beschließt: Keine Aufsteiger aus den Oberligen.
  • FC Gießen kann damit mit weiterer Saison in der Regionalliga Südwest planen.
  • Michael Fink verlängert Kontrakt beim FC Gießen um zwei Jahre

Feiertag für den FC Gießen: Der heimische Fußball-Viertligist kann mit einer weiteren Saison in der Regionalliga Südwest rechnen. Um 17.56 Uhr lief am Donnerstagnachmittag die erfreuliche Kunde in Form einer Mail der Regionalliga Südwest GbR ein, die verkündete: Es wird keine Aufsteiger aus den Oberligen geben. 

Wir haben 17 Punkte Vorsprung vor dem Zweitletzten der Tabelle.

Notvorstand Turgay Schmidt

Das hat zur Folge, dass nur zwei Mannschaften aus der Regionalliga Südwest in der laufenden Saison 2020/21 absteigen sollen – die sportliche Rettung für den FC Gießen!

Die Gesellschafterversammlung und die Spielkommission der Regionalliga Südwest GbR haben nach »umfassender interner und externer Rechtsprüfung« diese Beschlüsse gefasst. Als Grundlage, heißt es in der Mail, diene nach erster »interner Prüfung auch ein externes Rechtsgutachten«. Denkbar, dass die betroffenen Oberligisten wiederum versuchen werden, gegen diese Entscheidung rechtliche Schritte einzuleiten.

FC Gießen: Klassenerhalt bald auch rein rechnerisch absolut sicher

Auch Gießens Notvorstand Turgay Schmidt freute sich beim Telefon-Gespräch über den damit verbundenen Klassenerhalt, der in wenigen Spielen auch rechnerisch garantiert sein wird: »Wir haben 17 Punkte Vorsprung vor dem Zweitletzten der Tabelle.«

Das ist derzeit Bayern Alzenau, das 22 Zähler aufweist. Der FC Gießen bringt es aktuell auf 39 Punkte. Tabellenletzter ist Eintracht Stadtallendorf. Acht Partien stehen noch aus.

Beide Teams, Alzenau und Stadtallendorf, würden in die Hessenliga absteigen. Für den FC Gießen dürften die restlichen acht Saisonspiele, darunter die Heimpartie am Samstag gegen den Tabellenführer SC Freiburg II, somit zum Schaulaufen werden – der Verein kann mit einer weiteren Saison in der Regionalliga Südwest planen.

FC Gießen: Vertrag mit Michael Fink um zwei Jahre verlängert

Es ist die zweite positive Nachricht für den FC Gießen binnen weniger Stunden an diesem Donnerstag: Kurz zuvor wurde bekannt, dass der 39-jährige Michael Fink seinen Kontrakt beim FC Gießen um zwei Jahre verlängert hat - als Spieler und Co-Trainer. +++ Lesen Sie mehr zur Vertragsverlängerung von Michael Fink +++

Nach der Argumentation der Regionalliga Südwest gelte als Voraussetzung für die sportliche Qualifikation als Aufsteiger, dass »die betreffenden Vereine und/oder Kapitalgesellschaften in den nachgeordneten Oberligen (Oberliga Baden-Württemberg, Hessenliga und Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) in der Saison 2020/21 mindestens 50 Prozent der im jeweiligen Spielmodus vorgesehenen Spiele absolviert haben«.

Regionalliga Südwest sieht 50 % absolvierte Spiele als Voraussetzung

In der Mitteilung heißt es weiter: »Soweit die sportliche Qualifikation bei den betreffenden Vereinen und/oder Kapitalgesellschaften der nachgeordneten Oberligen in der Spielzeit 2020/21 nach Maßgabe der 50% nicht gegeben ist, so reduziert sich der Abstieg aus der Regionalliga Südwest 2020/21 entsprechend auf zwei Vereine.« 

In der Oberliga Baden-Württemberg haben die Vereine derzeit erst elf bis 13 von insgesamt 42 zu absolvierenden Spieltagen bestritten. Die Hessenliga wurde nach Durchführung von elf bzw. zwölf von insgesamt 38 Spieltagen vorzeitig durch Abbruch beendet. Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wurde abgebrochen, nachdem die Teilnehmer zwischen sechs und neun von insgesamt 22 Spielen der Vorrunde absolviert hatten.

So schlussfolgert die Regionalliga Südwest GbR: »Entsprechend wird den bisherigen sportlichen Leistungen in den drei Oberligen kein hinreichender Aussagewert für die Ermittlung von Aufsteigern beigemessen.«

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