Michael Fink, Spieler von Fußball-Regionalligist FC Gießen, im Gießener Waldstadion.
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Michael Fink kehrt als Spieler zurück zum FC Gießen.

FC Gießen

Michael Fink wechselt zurück zum FC Gießen

  • Sven Nordmann
    vonSven Nordmann
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Knaller zum Jahreswechsel: Der 38-jährige Ex-Profi Michael Fink kehrt zurück zu Fußball-Regionalligist FC Gießen.

  • Ex-Profi Michael Fink trainiert ab 2. Januar wieder mit Team des FC Gießen
  • Prominenter Neuzugang wird durch externe Lösung finanziert
  • Weitere Veränderungen im Kader sind zu erwarten

Knallernachricht zur Jahreswende: Der FC Gießen kann in der Restrunde der Fußball-Regionalliga Südwest 2020/21 auf die sportliche Unterstützung von einem prominenten Rückkehrer bauen: Der 38-jährige Ex-Profi Michael Fink kehrt zurück zum FC Gießen. Das bestätigte Notvorstand Turgay Schmidt.

FC Gießen: Michael Fink lief bereits 2018/19 unter Daniyel Cimen für den Verein auf

Fink unterschrieb einen Spieler-Kontrakt bis zum Sommer 2021 bereits am Mittwoch. Er wird finanziert durch einen externen Gönner. Fink, der einst für Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach auflief, spielte bereits in der Saison 2018/19 für den FC Gießen und war damals im defensiven Mittelfeld ein wichtiger Baustein für den Aufstieg von der Hessen- in die Regionalliga Südwest.

Michael Fink im Gießener Seltersweg - der Ex-Profi spielte bereits 2018/19 für den FC Gießen.

Fink trainiert ab dem 2. Januar mit der Mannschaft, die am 9. Januar mit einem Heimspiel gegen den TSV Steinbach Haiger (14 Uhr, Waldstadion) als Tabellenvorletzter in die Restrunde startet. Der 38-Jährige war zuletzt Spielertrainer beim finanziell angeschlagenen Hessenligisten Hanau 93. Dort soll Fink nach Angaben aus Hanau weiterhin als Trainer tätig sein und somit in Doppelfunktion bis zum Sommer aktiv sein.

FC Gießen: Freundschaftsdienst von Michael Fink gegenüber Daniyel Cimen

„Es ist eine besondere Konstellation, es geht um einen seinen besten Freund Daniyel Cimen, mit dem wir ja auch seit seiner Zeit als Spieler bei uns noch eng verbunden sind“, erklärt Hanaus Sportlicher Leiter Alexander Hagikian. Fink kehrt also als Freundschaftsdienst und Spieler zu seinem Trauzeugen und Trainer Daniyel Cimen zurück. Die Trainingszeiten würden laut Fink nicht kollidieren, auch die Spieltermine seien bei bislang potenziellen Überschneidungen durch Verlegungen handelbar.

FC Gießen: Weitere personelle Veränderungen sind zu erwarten

Beim FC Gießen, der von Notvorstand Turgay Schmidt (+++ So läuft das mit dem Notvorstand +++) nach dem Rückzug des gesamten Vorstandes und der Trennung von der „FCG Offensive GmbH“ (+++ Trennung von GmbH vollzogen +++) durch eine schwierige Zeit geführt wird, bahnen sich zudem weitere personelle Veränderungen an.

Wir wollen die Klasse unbedingt halten, müssen aber auf der anderen Seite vernünftig Kosten reduzieren.

Notvorstand Turgay Schmidt

Angesichts der prekären finanziellen Lage um die laufenden Spielbetriebskosten und die Altlasten erklärt Rechtsanwalt Schmidt: „Wir wollen die Klasse unbedingt halten, müssen die sportliche Konkurrenzfähigkeit sichern. Dabei helfen externe Lösungen. Auf der anderen Seite müssen wir vernünftig Kosten reduzieren, um das Überleben des FC Gießen zu sichern.“ Torwarttrainer Jörg Kässmann musste bereits gehen, Betreuer Sascha Becker hat eigenständig gekündigt. Schmidt gibt die Richtung vor: Den FC Gießen gemeinsam durch die schwere Zeit steuern.

FC Gießen: Drei Abgänge stehen bereits fest

Mit Innenverteidiger Felix Lau, der in die zweite Mannschaft rückt, sowie Christos Tsakirakis und Sebastian Butz, deren Verträge aufgelöst wurden, stehen bereits drei Abgänge fest. Weitere Änderungen sind zu erwarten, vor allem in der Offensive dürfte sich beim FC Gießen noch vor dem Restrundenstart etwas tun.

+++ Lesen Sie auch: Rückblick auf ein verrücktes Jahr 2020 des FC Gießen +++

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