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Auf der Zielgeraden: FC-Trainer Daniyel Cimen (3. v. l.) weiß um die komfortable Lage für die Gießener Fußballer: Mit drei Siegen ist der Regionalliga-Aufstieg gesichert. (Foto: hf)

FC Gießen

FC Gießen: Nur noch drei Siege bis zum Aufstieg!

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Der FC Gießen kann am 27. April Meister der Fußball-Hessenliga werden. In Hünfeld könnte der Regionalliga-Aufstieg gefeiert werden. Die Personalplanungen laufen.

Der FC Gießen befindet sich auf der Zielgeraden: Gewinnen die Rot-Weißen ihre nächsten drei Hessenliga-Partien, kann der Regionalliga-Aufstieg gefeiert werden. Es ist davon auszugehen, dass der FC Gießen am 27. April beim Hünfelder SV die Meisterschaft klar machen und ab diesem Tag für die Regionalliga planen kann. "Das sollte uns Motivation genug sein", sagt FC-Trainer Daniyel Cimen vor dem heutigen Gastspiel in Ederbergland.

Die Verfolger aus Alzenau und Kassel können in dieser Saison höchstens noch auf 70 bzw. 72 Zähler kommen. Da Gießen den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit zählt, mit Kassel gewonnen hat, reichen also 72 Zähler für den Regionalliga-Aufstieg. Aktuell steht Gießen bei 63 Punkten – drei Siege zur Meisterschaft, die dann auswärts gefeiert werden würde. Danach folgen am 4. und 11. Mai zwei Heimspiele im Waldstadion. "Es ist vollkommen egal, wo man Meister wird, Hauptsache man wird Meister", sagt Cimen.

FC Ederbergland – FC Gießen (Sa., 15 Uhr)

Die spielfreie Woche konnten die Gießener gut nutzen: "Für viele Gespräche außerhalb des Platzes und die Auskurierung der Verletzungen. Wir hatten einige Gastspieler im Training", erklärt der Coach. Mehrere Vertragsverlängerungen (Christopher Spang, Tim Korzuschek, Vaclav Koutny) wurden bekanntgegeben. Mit einem personellen Kracher als Neuzugang darf in den nächsten Tagen gerechnet werden. Bereits verpflichtet wurde der 21-jährige Jann Bangert von Hadamar. "Er hat in zwei Spielzeiten bei den Senioren nachgewiesen, dass er sich durchsetzen kann, er ist torgefährlich und flexibel." Bangert spielte in der Jugend für Eintracht Frankfurt und Wehen Wiesbaden und erzielte in dieser Hessenliga-Saison für Hadamar bislang 15 Tore. Er dürfte in der Offensivreihe flexibel eingesetzt werden.

Stand jetzt laufen die Verträge von Damjan Marceta und Markus Müller aus. Wir führen derzeit keine konkreten Gespräche

FC-Trainer Daniyel Cimen

Neben ihm plant der FC im Angriff mit Noah Michel. Nach einem hochkarätigen Mittelstürmer wird gefahndet. "Wir suchen auf dieser Position", räumt Cimen ein.

Er sagt auch, dass "man davon ausgehen kann", dass nur Damjan Marceta (18 Tore) oder Markus Müller (elf Treffer) den Kontrakt verlängern – wenn überhaupt, denn: "Stand jetzt laufen beide Verträge aus und wir führen keine konkreten Gespräche." In den nächsten Wochen und Monaten wird sich beim FC Gießen personell also noch einiges tun, sicher ist, dass ein neuer Außenverteidiger kommen soll, weitere Transfers werden folgen. Verkündet wurde gestern zudem, dass Co-Trainer Christos Arnautis auch 2019/20 beim FC Gießen bleibt.

Bis auf Koutny und Laux sind alle Spieler einsatzbereit

Heute geht’s aber zunächst einmal zum Tabellenvorletzten aus Ederbergland. Der Gastgeber verlor seine letzten vier Partien, das Hinspiel endete 9:0 für Gießen – eine klare Angelegenheit also? "Es dürfte für Ederbergland eine der letzten Chancen sein, noch mal den Anschluss herzustellen", mahnt Cimen. "Aber wir konzentrieren uns auf unsere Leistung. Ich hoffe, dass die Jungs nach der spielfreien Woche mit viel Freude in die Partie gehen werden."

Die zuletzt angeschlagenen Offensivakteure Cem Kara und Erdinc Solak sind wieder mit an Bord, ohnehin fehlen nur noch die Langzeitausfälle in der Defensive, Vaclav Koutny und Oliver Laux.

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