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Jörg Fischer hat sich nach einem Rücktritt erstmals öffentlich geäußert. 

FC Gießen

FC Gießen: Jörg Fischer äußert sich nach Rücktritt und Kritik an Berichterstattung

Der Rücktritt von Jörg Fischer als Geschäftsführer des FC Gießen und seine Rede im VIP-Zelt haben für Schlagzeilen gesorgt. Nun äußert er sich.

Gießen - Die Rede von Jörg Fischer am Wochenende im VIP-Zelt des FC Gießen hat hohe Wellen geschlagen. Kritische Stimmen wurden laut. Der Verein selbst spricht von einem Shitstorm. 

Nun hat der Ex-Geschäftsführer in einer Pressemeldung Stellung bezogen. Darin entschuldigt er sich für seine Aussage, die Presse sei die vierte Gewalt im Staat, wogegen man vorgehen müsse, sowie seinen verbalen Angriff auf Sven Nordmann, Redakteur dieser Zeitung, und die Gießener Allgemeine Zeitung. 

FC Gießen: Jörg Fischer erklärt "emotionale Reaktion"

"Als frei denkender Demokrat stelle ich selbstverständlich keinesfalls die Bedeutung der Presse in Frage und halte die Pressefreiheit für eines der kostbarsten Grundwerte in unserer Gesellschaft", erklärt Fischer. 

Auf einen Bericht dieser Zeitung über verspätete Gehaltszahlungen an die Spieler sei Fischer beim Heimspiel gegen Elversberg von vielen Fans und Sponsoren angesprochen worden. "Ich hätte mir gewünscht, dass der Bericht vom Donnerstag letzter Woche nicht erschienen wäre und wir einfach mehr Ruhe im Umfeld des Teams gehabt hätten. Verschiedene Themen wurden ja bereits offen im Vorfeld mit der Mannschaft besprochen", erklärt er nun. 

Jörg Fischer: Nun alles daran setzen, die Klasse zu halten

Die turbulenten Tage, dazu das verlorene Spiel trotz guter Leistung der Mannschaft seien der Grund für seine "emotionale Reaktion" am vergangenen Samstag. 

"Ich wünsche mir nichts mehr, dass die Fans, die Partner, Sponsoren und die Presse diesen Weg weiterhin positiv bestreiten und alles daran setzen, die Klasse zu halten, um zukünftig in unserem geliebten Waldstation vor möglichst vielen tausenden Fans und Zuschauern aufregenden, spannenden und sportlich fairen Fußballsport erleben dürfen", schreibt Jörg Fischer nun in seiner Pressemitteilung. 

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