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Mit allen Mitteln hat der FC Gießen um Torhüter Frederic Löhe am Samstag sein Tor gegen den FC Homburg verteidigt.

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FC Gießen: Cimen lobt erneut Moral nach Punkt in Homburg

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Zufrieden kehrt der FC Gießen am Samstag aus Homburg zurück. Das 0:0 beim Tabellenvierten der Fußball-Regionalliga Südwest bestätigt den sportlich positiven Trend der letzten Wochen.

Ganz zum Schluss dieses aus Gießener Sicht erfreulichen Regionalliga-Spiels in Homburg, in der zweiten Minute der Nachspielzeit, hätte Gießen fast zum goldenen 1:0 getroffen. Mal wieder, wie so oft, konnte der FC diese aus Sicht von Trainer Daniyel Cimen "größte Chance der Partie" allerdings nicht nutzen. Samir Benamar kam nach Vorlage von Marco Koch beim Stand von 0:0 aus zehn Metern zum Abschluss. "Aber der Ball rutscht ihm über den Spann", erinnerte sich Cimen.

So blieb’s bei dem einen Zähler, den der heimische Fußball-Regionalligist aus Homburg entführte - auch mit diesem konnte man zufrieden sein. "Den Punkt haben wir dank unserer großartigen kämpferischen Einstellung verdient. Wir haben defensiv eine mega Leistung geboten", meinte ein diesbezüglich fast euphorischer Cimen.

"Die Saison ist noch lang"

Mit nun 18 Zählern aus 19 Spielen steht Gießen weiterhin dürftig da - vor dem letzten Ligaspiel vor der Winterpause gegen Pirmasens wächst nun aber die Hoffnung, mit einem möglichen Dreier in dieser Partie den Anschluss herstellen zu können. "Die Saison ist noch lang", sagt Cimen.

Vor 870 Zuschauern musste Gießen gegen den Tabellenvierten aus Homburg viel Druck aushalten. Schon nach zwei Minuten verhinderte Gießens erneut starker Schlussmann Frederic Löhe mit einer Glanzparade gegen einen 22 Meter-Schuss von Stefano Maier einen frühen Rückstand. Auch Loris Weiß (11.) fand seinen Meister beim Gießener Torhüter und nur drei Minuten später verfehlte ein Schuss von Thomas Steinherr nur knapp das Gießener Gehäuse. Danach konnte der Gast die Partie offener gestalten, ohne wirklich torgefährlich zu werden.

Die nächste FCH-Torchance hatte Christopher Theisen erst in der 35. Minute. In der zweiten Halbzeit hatten die Grün-Weißen von Trainer Jürgen Luginger etwas mehr Probleme im Spielaufbau. Dennoch hatte der FCH durch Weiß (51., Außennetz) und Steinherr (54.), der aus wenigen Metern nicht traf, die nächsten guten Einschussgelegenheiten. Luginger wechselte mit Marcel Carl und dem Ex-Gießener Damjan Marceta (65.) Stürmer Nummer zwei und drei ein. Doch gefährlicher war FCH-Innenverteidiger Kevin Maek, der in der 73. Minute die 1:0 Führung auf dem Fuß hatte, als er sich im Strafraum durchspielte, dann aber am Gießener Keeper Löhe scheiterte. Luginger musste somit konstatieren, "dass es Gießen dann auch wirklich ganz gut machte."

"Wir haben uns nicht beirren lassen"

Gießens Benamar, der die Großchance in der Nachspielzeit besaß, meinte: "Trotz der zur Zeit schwierigen Verhältnisse in unserem Verein haben wir Moral bewiesen und uns nicht beirren lassen, uns auf den Sport zu konzentrieren." Das Team habe alles in die Waagschale geworfen, um zu bestehen. "Unter den Umständen sind wir glücklich über den Zähler."

FC Homburg:  Salfeld - Eichmann, Maek, Maier, Nauebauer - Di Gregorio - Steinherr (65. Carl), Weiß, Theisen, Sommer (65. Marceta) - Dulleck ( 82. Telch)

FC Gießen:  Löhe - Spang, Nennhuber, Koutny, Schadeberg - Benamar, Rinderknecht, Cecen (90.+2 Bangert), Hofmann, Kara (84. Koch) - Michel (66. Hirst)

Im Stenogramm: Tore: keine. - Zuschauer: 870. - Schiedsrichterin: Wacker (Großerlach).

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