Nikita Marusenko am Ball für den FC Gießen.
+
Nikita Marusenko muss bis zur Winterpause bei der zweiten Mannschaft spielen und trainieren.

FC Gießen

FC Gießen: Marusenko degradiert, Kling-Klarheit folgt

  • Sven Nordmann
    VonSven Nordmann
    schließen

Die Themen beim FC Gießen gehen nicht aus: Nachdem Nikita Marusenko aus disziplinarischen Gründen in die zweite Mannschaft verschoben wurde, will sich der Verein kommende Woche zur Personalie Kevin Kling äußern.

Zwei interessante Personalien rund um den heimischen Fußball-Regionalligisten FC Gießen: Der erst im Sommer aus Aalen gekommene 22-jährige Mittelfeldspieler Nikita Marusenko wurde bis auf Weiteres suspendiert und trainiert bis zur Winterpause bei der zweiten Mannschaft mit.

Das bestätigte Trainer Daniyel Cimen am Donnerstag. »Das ist eine disziplinarische Maßnahme«, erklärte der Coach. »Es gab ein offenes und ehrliches Gespräch, Nikita hat das akzeptiert.« Marusenko kam in der bisherigen Regionalliga-Saison auf 613 Einsatzminuten und zählte somit zum erweiterten Kreis.

In der kommenden Woche wird eine Stellungnahme erfolgen. Momentan wird mit Hochdruck an einer Klärung der Situation gearbeitet.

Notvorstand Turgay Schmidt

Kommende Woche will sich der Verein dann auch zur Personalie Kevin Kling äußern. Der ebenfalls 22-Jährige trainiert derzeit mit der ersten Mannschaft, eine offizielle Verpflichtung wurde aber bislang nicht bekanntgegeben. Der 2,02-Meter große Innenverteidiger lief unter dem Radar, ist seit dem Sommer vereinslos, spielte zuvor bei Eintracht Trier.

Eine weitere Verpflichtung käme in der jetzigen Lage überraschend daher. Angesichts der angespannten finanziellen Lage des Vereins – die Oktober-Gehälter wurden nach Informationen dieser Zeitung bislang nicht an die Mannschaft ausgezahlt – kündigte Notvorstand Turgay Schmidt am Mittwoch schriftlich an: »In der kommenden Woche wird eine Stellungnahme erfolgen. Momentan wird mit Hochdruck an einer Klärung der Situation gearbeitet.« Am Samstag (14 Uhr, Waldstadion) empfängt der FC den KSV Hessen Kassel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare